Examensarbeit, 2016
73 Seiten, Note: 8
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der individuellen Bezugsnormorientierung und ihren Auswirkungen auf die Schülermotivation im Kontext des Unterrichts mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen. Sie analysiert die Rolle der Motivation in Lernprozessen und beleuchtet verschiedene motivationstheoretische Ansätze, insbesondere im Hinblick auf Leistungs- und Lernmotivation.
Die Einleitung führt in die Thematik ein und beleuchtet die Bedeutung von Motivation für Lernprozesse, insbesondere im Kontext von Schülern, die die Sprache des Landes erst erlernen müssen. Das erste Kapitel beschäftigt sich mit dem Motiv und der Motivation, wobei verschiedene Formen der Motivation, wie intrinsische und extrinsische Motivation, näher betrachtet werden. Das zweite Kapitel widmet sich den Themen Leistungs- und Lernmotivation und präsentiert verschiedene motivationstheoretische Modelle, wie das Risiko-Wahl-Modell, die Attributionstheorie und das Selbstbewertungsmodell. Das dritte Kapitel behandelt die verschiedenen Bezugsnormorientierungen, darunter die sachliche, die soziale und die individuelle Bezugsnorm. Im vierten Kapitel werden die Auswirkungen der individuellen Bezugsnormorientierung auf die Schülermotivation untersucht. Das fünfte Kapitel befasst sich mit der verbalen Beurteilung und beleuchtet die Rolle von Lehrkommentaren und Schülerselbstbewertung. Das sechste Kapitel widmet sich den unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen, ihrer Definition, ihren Herkunftsländern und ihren psychosozialen Entwicklungen. Die Arbeit schließt mit einer Schlussbetrachtung.
Individuelle Bezugsnormorientierung, Schülermotivation, Lernmotivation, Leistungsmotivation, unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, Deutsch als Fremdsprache, Leistungsrückmeldung, Noten, verbale Beurteilung, Selbstbewertung, psychosoziale Entwicklung.
Dabei wird die Leistung eines Schülers nicht am Klassendurchschnitt (sozial), sondern an seinen eigenen vorherigen Leistungen und Fortschritten gemessen.
Flüchtlinge müssen oft erst die Sprache erlernen; herkömmliche Noten spiegeln ihren tatsächlichen Lernaufwand und Fortschritt oft nur unzureichend wider.
Sie fördert die intrinsische Motivation, da Schüler ihre Erfolge auf eigene Anstrengung zurückführen können, was das Selbstbewusstsein stärkt.
Es handelt sich um schriftliche Kommentare der Lehrkraft, die detailliert auf Stärken und Entwicklungspotenziale eingehen, statt nur eine Ziffer zu vergeben.
Sie besagt, dass Lernen dann am effektivsten ist, wenn Kompetenzerleben, Autonomie und soziale Eingebundenheit durch die Lehrkraft gefördert werden.
Sie leiden oft unter Trennungserlebnissen, Traumata aus dem Herkunftsland (z.B. Afghanistan) und dem Druck, sich in einer neuen Kultur zurechtzufinden.
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