Diplomarbeit, 2004
81 Seiten, Note: 1,0
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen verschiedener Entlohnungssysteme auf die langfristige und kurzfristige Anreizwirkung für Mitarbeiter. Im Mittelpunkt stehen insbesondere die Effekte von leistungsorientierten Entlohnungen und nicht-finanziellen Kennzahlen auf das Verhalten von Mitarbeitern.
Die Einleitung stellt das Thema der Arbeit vor und führt in die Problematik der Anreizwirkungen von Entlohnungssystemen ein. Sie erläutert die Relevanz der Thematik für Unternehmen und Mitarbeiter und skizziert den Aufbau der Arbeit.
Dieses Kapitel beschäftigt sich mit den verschiedenen Formen der leistungsorientierten Entlohnung und beleuchtet den Einfluss nicht-finanzieller Kennzahlen auf die Mitarbeitermotivation und das Verhalten.
In diesem Kapitel wird das LEN-Modell als theoretische Grundlage für die Untersuchung der Anreizwirkungen von Entlohnungssystemen vorgestellt. Es werden die Grundlagen und Annahmen des Modells erläutert, sowie die theoretischen Probleme, die mit dem Modell verbunden sind. Das Kapitel behandelt auch die Rechtfertigung linearer Kompensationsschemata und entwickelt ein multiperioden LEN-Modell zur Analyse von langfristigen und kurzfristigen Anreizen.
Dieses Kapitel beleuchtet weitere Faktoren, die die Anreizwirkung von Entlohnungssystemen beeinflussen, wie z.B. die Risikobereitschaft von Mitarbeitern, die Kommunikationskultur im Unternehmen oder die Wettbewerbssituation am Markt.
Die Arbeit fokussiert auf die Themen Leistungsentlohnung, Anreizwirkungen, LEN-Modell, multiperioden Modellierung, nicht-finanzielle Kennzahlen, Mitarbeitermotivation und Vertragsgestaltung.
Da Manager oft nur kurze Zeit im Amt sind und Boni an kurzfristige Finanzkennzahlen gekoppelt sind, meiden sie Investitionen, deren Erfolg erst nach ihrer Amtszeit eintritt.
Das LEN-Modell ist eine theoretische Grundlage der Prinzipal-Agenten-Theorie, um Anreizwirkungen linearer Entlohnungsschemata unter Unsicherheit zu analysieren.
Die Arbeit untersucht, ob Kennzahlen wie Kundenzufriedenheit oder Innovationskraft geeignet sind, Manager zu langfristig optimalen Entscheidungen zu bewegen.
Eine Situation, in der der Manager (Agent) besser über seine Handlungen informiert ist als der Anteilseigner (Prinzipal), was zu Interessenkonflikten führt.
Nachverhandlungen können die ursprüngliche Anreizwirkung verzerren und werden im Rahmen eines multiperioden Modells kritisch betrachtet.
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