Examensarbeit, 2015
75 Seiten, Note: 1,5
1. EINLEITUNG
2. DIE SIEBENZAHL DER SAKRAMENTE
3. BEGRIFFSKLÄRUNG
3.1 ALLGEMEIN
3.2 DIE INITIATION IM HORIZONT DES CHRISTENTUMS
3.3 TAUFE, FIRMUNG UND EUCHARISTIE ALS INITIATIONSSAKRAMENTE
4. DIE GESCHICHTE DES FIRMSAKRAMENTES
4.1 ALLGEMEIN
4.2 DAS 1./2. JAHRHUNDERT
4.2.1 Katechumenat
4.2.2 Die Apostolische Überlieferung – traditio apostolica
4.2.3 Über die Taufe – de baptismo
4.3 DAS 4. JAHRHUNDERT
4.4 DAS 9. JAHRHUNDERT
4.5 DAS 11./12. JAHRHUNDERT
4.6 DAS 13./14. JAHRHUNDERT
4.6.1 Allgemein
4.6.2 Das Konzil von Florenz
4.7 DAS 20. JAHRHUNDERT
4.7.1 Das 2. Vatikanische Konzil
4.7.2 Divinae Consortium Naturae
4.7.3 Der Katechismus der Katholischen Kirche
5. DIE SAKRAMENTALITÄT DER FIRMUNG
5.1 ALLGEMEIN
5.2 EINSETZUNG DURCH JESUS CHRISTUS
5.3 MEINUNGEN ZUR EIGENSTÄNDIGKEIT DER FIRMUNG
5.3.1 Thomas von Aquin
5.3.2 Die Reformation
5.3.3 Martin Luther
5.3.4 Das Konzil von Trient
5.3.5 Das Zweite Vatikanische Konzil
5.3.6 Die Würzburger Synode
6. DIE SINNHAFTIGKEIT DER FIRMUNG
6.1 ALLGEMEIN
6.2 FIRMUNG ALS AUFTRAG ZUM APOSTOLAT
6.3 DIE PERSPEKTIVE DES SEINS DES GEISTES GOTTES IN TAUFE UND FIRMUNG
6.4 DIE PERSPEKTIVE DER SÜNDENVERGEBUNG IN DER TAUFE
6.5 TAUFE UND FIRMUNG IM KONTEXT DES DREIFALTIGEN GOTTES
6.6 DIE PERSPEKTIVE VON OSTERN UND PFINGSTEN
6.7 DIE PERSPEKTIVE AUS DER KINDERTAUFE HERAUS
7. DER ABLAUF DER FIRMUNG
7.1 DIE BYZANTINISCHE LITURGIE
7.2 DER VORKONZILIARE RÖMISCHE RITUS
7.3 DER NEUE LATEINISCHE FIRMRITUS NACH DEM ZWEITEN VATIKANISCHEN KONZIL
7.3.1 Die Eröffnung
7.3.2 Die Homilie
7.3.3 Die Spendung der Firmung
8. WICHTIGE ELEMENTE DER FIRMUNG
8.1 DAS GEBET UM DIE SIEBEN GABEN DES HEILIGEN GEISTES
8.2 DIE HANDAUFLEGUNG
8.3 DIE SALBUNG MIT CHRISAM
8.4 PROBLEMATIK VON HANDAUFLEGUNG UND STIRNBEZEICHNUNG MIT CHRISAM
9. ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK
10. ÜBERLEITUNG
11. UNTERRICHTSENTWURF
11.1.1 Religiöse Kompetenz:
11.1.2 Personale Kompetenz:
11.1.3 Soziale Kompetenz:
11.1.4 Methodische Kompetenz:
11.2 EINORDNUNG DER STUNDE IN DIE UNTERRICHTSEINHEIT
11.3 UNTERRICHTSZIEL
11.3.1 Hauptziel der Unterrichtseinheit
11.3.2 Hauptziel der Unterrichtsstunde
11.3.3 Teilziele der Unterrichtsstunde
11.4 DIE KLASSENSITUATION (BEDINGUNGSANALYSE)
11.4.1 Die Schülerinnen und Schüler
11.4.2 Zusammenfassung
11.5 ÜBERLEGUNGEN ZUR SACHE (SACHANALYSE)
11.5.1 Die Begrifflichkeit
11.5.2 Wer ist der Heilige Geist?
11.5.3 Der Heilige Geist bei der Taufe Jesu (Mt 3, 13-17)
11.5.4 Das Pfingstgeschehen (Apg 2, 1-13)
11.5.5 Die Beauftragung der Jünger (Joh 20, 19-23)
11.5.6 Der Geist des neuen Lebens
11.6 ÜBERLEGUNGEN ZUR DIDAKTIK
11.7 ÜBERLEGUNGEN ZUR METHODIK
11.7.1 Wiederholung
11.7.2 Einstieg
11.7.3 Überleitung I
11.7.4 Erarbeitung I
11.7.4.1 Differenzierung durch unterschiedliche Arbeitsblätter
11.7.4.2 Aufgabe der Lehrkraft
11.7.5 Ergebnissicherung I
11.7.6 Überleitung I
11.7.7 Erarbeitung II
11.7.8 Arbeitsphase
11.7.9 Abschluss
11.7.10 Ausblick
11.8 STUNDENVERLAUFSPLANUNG
Die vorliegende Arbeit untersucht das Sakrament der Firmung aus theologischer und historischer Perspektive und leitet daraus eine fachdidaktische Konzeption für den Religionsunterricht in der achten Klasse einer Realschule ab. Ziel ist es, die Eigenständigkeit und den theologischen Sinn der Firmung als Initiationssakrament verständlich zu machen und eine methodisch fundierte Unterrichtseinheit zum Thema "Heiliger Geist und die Sieben Gaben" zu entwickeln.
4.2.1 Katechumenat
Bis es jedoch soweit war, hatte der Anwärter eine Vorbereitungszeit vor sich. Das sogenannte Katechumenat entstand ab dem 2. Jahrhundert. Diese Zeit der Vorbereitung, deren Ziel der Empfang der Taufe war, dauerte bis zu drei Jahre. Unterrichtet wurden die Anwärter im Gemeindegottesdienst. Das Gebet wurde jedoch getrennt von den Vollmitgliedern abgehalten, wie Faber (2011, S. 83) bemerkt. Den Katechumenen, denen die Eucharistie, der Friedensgruß und, wie oben erwähnt, das gemeinsame Gebet in dieser Zeit der Vorbereitung noch verwehrt war, wurden Paten zur Seite gestellt. Diese bürgten vor der Taufe für die Bewerber (Ruster, 2014, S. 49). Zur Tauffeier gelangten die Katechumenen, wenn sie zu Täuflingen, aufgrund eines veränderten Lebensstils, ausgewählt wurden (Faber, 2011, S. 83). Dieser Lebensstil äußerte sich durch ein ehrbares Leben, welches sich durch regelmäßige Teilnahme an Wortgottesdiensten und der Unterstützung für Kranke und Witwen und weiterer guter Werke auszeichnete (Lange, Leonhard & Olbrich, 2008, S. 8). In den vierzig Tagen bis zur Taufe wurden die Taufbewerber schließlich intensiv vorbereitet. Wortgottesdienste wurden nun regelmäßig besucht und es fanden Exorzismen statt (Lange, Leonhard & Olbrich, 2008, S. 8). In dieser Zeit trennte man sie auch von den übrigen Katechumenen (Faber, 2011, S. 83). Bei der Tauffeier, die in der Osternacht nach mehreren Exorzismen stattfand, wurden die Anwärter schließlich vom Bischof gesalbt, nachdem man sie im Namen des dreifaltigen Gottes getauft hatte.
1. EINLEITUNG: Diese Einleitung thematisiert die Herausforderungen des Erwachsenwerdens und stellt die Firmung als wichtiges Sakrament der Stärkung dar, während sie zugleich das Ziel der Arbeit, einen theologisch-historischen Überblick sowie eine fachdidaktische Umsetzung zu bieten, umreißt.
2. DIE SIEBENZAHL DER SAKRAMENTE: Hier wird der allgemeine Sakramentenbegriff erläutert und die historische Entstehung der Siebenzahl in der katholischen Kirche sowie die Unterscheidung in grundlegende und ergänzende Sakramente thematisiert.
3. BEGRIFFSKLÄRUNG: Dieses Kapitel definiert den allgemeinen Initiationsbegriff als Einführung in eine Gemeinschaft und überträgt diesen auf den Prozess der christlichen Initiation als stetigen Weg der Christwerdung.
4. DIE GESCHICHTE DES FIRMSAKRAMENTES: Eine historische Analyse der Entwicklung der Firmung vom antiken Katechumenat über das Mittelalter bis hin zu den liturgiegeschichtlichen Reformen des 20. Jahrhunderts.
5. DIE SAKRAMENTALITÄT DER FIRMUNG: Dieses Kapitel diskutiert die kontroversen Fragen zur Einsetzung durch Christus und die theologische Begründung der Firmung als eigenständiges Sakrament durch verschiedene Konzile und Reformatoren.
6. DIE SINNHAFTIGKEIT DER FIRMUNG: Hier werden unterschiedliche theologische Ansätze zur Wirkung der Firmung beleuchtet, unter anderem als Auftrag zum Apostolat und als Geistsendung im Kontext von Ostern und Pfingsten.
7. DER ABLAUF DER FIRMUNG: Ein detaillierter Vergleich der verschiedenen liturgischen Formen der Firmung, von der byzantinischen Tradition über den vorkonziliaren Ritus bis zur heutigen lateinischen Ordnung.
8. WICHTIGE ELEMENTE DER FIRMUNG: Dieses Kapitel analysiert die wesentlichen Riten der Firmfeier, insbesondere das Gebet um die sieben Gaben des Heiligen Geistes, die Handauflegung und die Salbung mit Chrisam.
9. ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK: Diese Zusammenfassung resümiert die wesentlichen Ergebnisse der historischen und theologischen Untersuchung und gibt einen kurzen Ausblick auf weiterführende Forschungsfragen.
10. ÜBERLEITUNG: Dieses Kapitel schlägt die Brücke zwischen der theoretischen theologischen Analyse und dem praktischen unterrichtlichen Entwurf.
11. UNTERRICHTSENTWURF: Ein detailliertes didaktisches Konzept für den Religionsunterricht in einer achten Klasse, inklusive Kompetenzbeschreibung, Verlaufsplanung und Materialvorschlägen.
Firmung, Initiationssakrament, Heiliger Geist, Taufe, Sakramententheologie, Handauflegung, Salbung, Chrisam, christliche Initiation, Gaben des Heiligen Geistes, Unterrichtsentwurf, Religionspädagogik, Firmvorbereitung, Liturgie, Christwerdung
Die Arbeit befasst sich mit der theologischen und historischen Bedeutung des Firmsakraments und dessen praktischer Umsetzung im schulischen Religionsunterricht.
Die Schwerpunkte liegen auf der Geschichte des Firmsakraments, der dogmatischen Diskussion um seine Sakramentalität und der liturgischen Gestaltung des Ritus.
Das Ziel ist es, ein tiefes Verständnis für die Firmung als Prozess der Initiation zu vermitteln und Wege aufzuzeigen, wie dieses Thema in einer achten Klasse der Realschule unterrichtet werden kann.
Es handelt sich um eine theologisch-historische sowie didaktische Analyse, die auf der Auswertung relevanter Fachliteratur, Konzilsdokumente und Lehrpläne basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Analyse der Entstehung des Ritus, eine dogmatische Reflexion über die Sakramentalität und einen umfangreichen Unterrichtsentwurf.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Firmung, Sakrament, Initiation, Heiliger Geist, Handauflegung, Chrisam und Religionspädagogik.
Historisch gab es Missverständnisse darüber, welcher Ritus das eigentliche Zeichen der Firmung ist. Die Arbeit klärt, dass die Handauflegung eine apostolische Tradition ist, während die Salbung heute als das entscheidende sakramentale Zeichen der Besiegelung gilt.
Er dient als praktische Anwendung der theoretischen Ergebnisse, um Schülern die abstrakten theologischen Aspekte des Sakraments zugänglich und erfahrbar zu machen.
Die Arbeit greift die Diskussion auf, dass die Verschiebung der Firmung hinter die Erstkommunion als liturgisch problematisch angesehen wird, da dies den ursprünglichen Charakter als geschlossene Einheit der Initiation verschleiert.
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