Masterarbeit, 2016
93 Seiten, Note: 1,0
1. PROBLEMSTELLUNG, ZIELSETZUNG UND AUFBAU DER ARBEIT
2. KONZEPTIONELLE GRUNDLAGEN DER MARKTORIENTIERUNG UND HYPOTHESENHERLEITUNG
2.1 Zum Begriff der strategischen Orientierung
2.2 Das Konstrukt der Marktorientierung
2.3 Messung von Marktorientierung mittels Fragebogen-Methodik
2.4 Marktorientierung und Unternehmenserfolg | Hypothesenherleitung
3. FORSCHUNGSMETHODIK
3.1 Inhaltsanalyse und computergestützte Textanalyse
3.2 Vorgehensweise zur Überprüfung der Konstruktvalidität
3.3 Stichprobe
3.4 Datenerhebung
3.4.1 Messung von Marktorientierung
3.4.2 Messung von Unternehmenserfolg
3.4.3 Messung der Kontrollvariablen
3.5 Forschungsmodell
4. RESULTATE
4.1 Inhaltsvalidität
4.2 Externe Validität
4.3 Reliabilität
4.4 Dimensionalität
4.5 Prädiktive Validität und Hypothesentestung
5. DISKUSSION DER ERGEBNISSE
6. LIMITATIONEN UND AUSBLICK
7. FAZIT
Die vorliegende Arbeit untersucht die Validität einer computergestützten Textanalyse (CATA) als alternative Messmethode für das Konstrukt der Marktorientierung (MO) und analysiert deren Einfluss auf den Unternehmenserfolg, um bestehende methodische Defizite der klassischen Fragebogen-Methodik zu adressieren.
3.1 Inhaltsanalyse und computergestützte Textanalyse
Wissenschaftler der Organisationsforschung haben in der jüngsten Vergangenheit auf die Forschungsmethode der Inhaltsanalyse zurückgegriffen, um schwierig zu erfassende latente Konstrukte mit einer akzeptablen Konstruktvalidität messen zu können (Duriau et al., 2007). Dies ist insofern zu betonen, da die Konstruktvalidität weiterhin eine Herausforderung in der Organisationsforschung darstellt (Short et al., 2010). Die Inhaltsanalyse konnte strategischen Managementforschern bereits dabei helfen, beispielsweise Unternehmensstrategien (Bowman, 1978), die Ressourcen von Organisationen (Mishina, Pollock, & Porac, 2004) und Strategiegruppen (Osborne, Stubbart, & Ramaprasad, 2001) zu analysieren. Auch die neuartige Messmethode für MO von Zachary und Kollegen (2011) stellt eine Art der Inhaltsanalyse dar.
Basierend auf einer umfassenden Analyse von sechs wesentlichen Definitionen des Begriffs Inhaltsanalyse, definieren Shapiro und Markoff (1997) eine Inhaltsanalyse als „[...]any methodological measurement applied to text (or other symbolic materials) for social science purpose“ (Shapiro & Markoff, 1997 : 14). Die vorliegende Arbeit übernimmt diese weitgefasste und gleichzeitig minimalistische Definition, da sie eine akzeptable konzeptuelle Grundlage für die weitere Arbeit darstellt.
Konkreter gesagt, stellt die Inhaltsanalyse eine Forschungsmethode dar, die objektiv und systematisch eine Reihe an Prozessen anwendet, um valide Schlüsse durch die Analyse ausgewählter Texte ziehen zu können (z. B.: Neuendorf, 2002; Krippendorff, 2004; Holsti, 1969). Im Mittelpunkt einer Inhaltsanalyse steht dabei die Anerkennung der Wichtigkeit der Sprache in der menschlichen Kognition (Sapir, 1944; Whorf, 1956). Denn die Schlüsselannahme einer solchen Analyse ist, dass Wissenschaftler durch die Analyse von Texten die kognitiven Schemata von Personen verstehen können (Huff, 1990; Woodrum, 1984). Beispielsweise wird die Häufigkeit von bestimmten Wörtern, die eine Person zu einer gewissen Thematik verwendet, als ein Indikator der Wichtigkeit angesehen (Abrahamson & Hambrick, 1997).
1. PROBLEMSTELLUNG, ZIELSETZUNG UND AUFBAU DER ARBEIT: Einleitung in die Thematik der Marktorientierung, Identifikation der Defizite bisheriger Messmethoden und Darlegung der Zielsetzung der Arbeit.
2. KONZEPTIONELLE GRUNDLAGEN DER MARKTORIENTIERUNG UND HYPOTHESENHERLEITUNG: Theoretische Herleitung des Konstrukts der Marktorientierung und Aufstellung der Hypothese über den Zusammenhang mit dem Unternehmenserfolg.
3. FORSCHUNGSMETHODIK: Erläuterung der Inhaltsanalyse mittels CATA, der Stichprobenauswahl und der Operationalisierung der Variablen zur Vorbereitung der empirischen Untersuchung.
4. RESULTATE: Präsentation der empirischen Ergebnisse bezüglich der Gütekriterien der Messmethode (Validität, Reliabilität, Dimensionalität) sowie der Hypothesentestung.
5. DISKUSSION DER ERGEBNISSE: Kritische Einordnung und Interpretation der erzielten Ergebnisse im Kontext der existierenden Literatur.
6. LIMITATIONEN UND AUSBLICK: Reflexion über die Grenzen der vorliegenden Untersuchung und Aufzeigen von Ansätzen für zukünftige Forschungsvorhaben.
7. FAZIT: Zusammenfassendes Resümee über die Eignung der untersuchten Messmethode und die wissenschaftliche Bedeutung der Arbeit.
Marktorientierung, Unternehmenserfolg, Computer-Aided Text Analysis, CATA, Inhaltsanalyse, Konstruktvalidität, strategische Orientierung, Common Method Bias, empirische Forschung, Unternehmenssteuerung, DICHTON, Reliabilität, Dimensionalität, strategisches Management, Unternehmenskultur.
Die Arbeit untersucht die Validität einer computergestützten Textanalyse (CATA) als alternative Methode zur Messung der Marktorientierung in Unternehmen, da klassische Umfragemethoden methodische Schwächen aufweisen.
Die zentralen Themen umfassen die Marktorientierung (MO) als strategisches Konstrukt, die computergestützte Inhaltsanalyse als methodisches Instrument sowie die empirische Überprüfung von deren Güte und Zusammenhang zum Unternehmenserfolg.
Das Ziel ist es, die Messmethodik von Marktorientierung weiterzuentwickeln und zu evaluieren, ob CATA eine valide und zuverlässige Alternative zur traditionellen Fragebogen-Methodik darstellt, um den Einfluss auf den Unternehmenserfolg zu untersuchen.
Es wird eine empirische, inhaltsanalytische Untersuchung durchgeführt, bei der Computer-Aided Text Analysis (CATA) verwendet wird, um Geschäftsberichte (Letter to the Shareholder) von börsennotierten Unternehmen zu analysieren.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des MO-Konstrukts, die detaillierte Darstellung der Forschungsmethodik (Stichprobe und Datenerhebung), die Ergebnispräsentation sowie deren wissenschaftliche Diskussion.
Die wichtigsten Schlüsselwörter sind Marktorientierung, Unternehmenserfolg, CATA, Konstruktvalidität und strategisches Management.
Die Arbeit diskutiert kritisch, dass Geschäftsberichte zwar die Sichtweise des Managements reflektieren, jedoch durch Impression-Management oder durch die Zuarbeit Dritter beeinflusst sein könnten, was die Messgenauigkeit der latenten Konstrukte beeinträchtigen kann.
Der Autor kommt zu dem Schluss, dass die untersuchte Messmethode die theoretisch fundierte Dimensionalität des MO-Konstrukts nicht vollständig eindeutig nachweisen kann und betont die Notwendigkeit weiterer Forschung unter kritischer Betrachtung der gewählten Wörterlisten.
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