Magisterarbeit, 2010
30 Seiten, Note: 1,5
1 Problemgegenstand, Zielsetzung und Methode
2 Theorie
2.1 Der Text
Kohäsion
Kohärenz
Intentionalität
Akzeptabilität
Informativität
Situationalität
Intertextualität
2.2 Übersetzungswissenschaft
2.3 Theorien der literarischen Übersetzung
2.4 Äquivalenz
Denotative Äquivalenz
Konnotative Äquivalenz
Textnormative Äquivalenz
Pragmatische Äquivalenz
Formal-ästhetische Äquivalenz
2.5 Stil und stilistische Figuren
3 Analysen
3.1 Alliteration
3.2 Kontamination
3.3 Anapher
3.4 Antithese
3.5 Reim
3.6 Metapher
3.7 Metataxem
3.8 Tautologie
3.9 Oxymoron
3.10 Metagraphem
4 Resümee
Die vorliegende Arbeit untersucht, wie stilistische Figuren in der literarischen Übersetzung übertragen werden können und welche Rolle dabei der Erhalt der ästhetischen Wirkung und der Äquivalenzrelation spielt. Ziel ist es, durch eine vergleichende Analyse von Originaltext und Übersetzung zu zeigen, wie Übersetzer mit den spezifischen Herausforderungen umgehen, die die Stilschicht eines literarischen Werkes stellt.
3.6 Metapher
Metapher gehört zu den stilistischen Mitteln, die durch semantische Substitution entstehen. Ein semantisches Element ist durch einen anderen ersetzt. Die Metasememe gehören zwar zu den verschiedenen Wortfeldern, „(…) aber dennoch – durch ein gemeinsames semantisches Merkmal – in einer Ähnlichkeitsrelation zueinander stehen.“ (Plett 2000, 183)
Beispiel:
AT:
„Mit der einen Hand hat Erika Kohut soeben auf dem Klavier der Vernunft, mit der anderen auf dem Klavier der Leidenschaft gespielt.“ (S. 151)
ZT:
„Erika Kohut dopiero co grała jedną ręką na fortepianie rozumu, a drugą na fortepianie namiętności.“ (S.184)
1 Problemgegenstand, Zielsetzung und Methode: Einführung in die Thematik der Stilfiguren in der literarischen Übersetzung und Erläuterung des methodischen Vorgehens anhand eines vergleichenden Studiums.
2 Theorie: Darlegung der theoretischen Grundlagen aus der Textlinguistik und Übersetzungswissenschaft sowie Erläuterung des Äquivalenzbegriffs und der systematischen Kategorisierung stilistischer Figuren.
3 Analysen: Praktische Untersuchung verschiedener rhetorischer Figuren wie Alliteration, Metapher oder Anapher anhand von Textbeispielen aus dem Roman „Die Klavierspielerin“.
4 Resümee: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse, welche die Komplexität der Übersetzung von Stilmitteln unterstreicht und einen Ausblick auf künftige Forschungsmöglichkeiten gibt.
Literarische Übersetzung, Stilfiguren, Äquivalenz, Rhetorik, Translationstheorie, Textlinguistik, Sprachliche Deviation, Elfriede Jelinek, Übersetzungswissenschaft, Semantik, Syntax, Morphologie, Phonetik, Übersetzungsstrategie, Stilistik.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Herausforderung, stilistische Merkmale eines literarischen Werkes in eine andere Sprache zu übersetzen.
Die zentralen Themenfelder sind die Theorie der Übersetzung, die Systematik rhetorischer Figuren sowie die praktische Analyse von Stilmitteln bei der Übertragung literarischer Texte.
Ziel ist es, die Übersetzungsmöglichkeiten von Stilfiguren aufzuzeigen und zu untersuchen, wie die Äquivalenz zwischen dem Original und der Übersetzung auf stilistischer Ebene hergestellt werden kann.
Die Arbeit nutzt eine vergleichende Methode, bei der Ausgangs- und Zieltextabschnitte gegenübergestellt werden, untermauert durch die Theorie der systematischen Rhetorik nach Plett.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil zur Textlinguistik und Übersetzungswissenschaft sowie einen Analyseteil, der spezifische Stilfiguren an konkreten Beispielen untersucht.
Die Arbeit ist durch Begriffe wie literarische Übersetzung, Äquivalenz, Stilfiguren, rhetorische Deviation und Translationstheorie charakterisiert.
Als Hauptquelle für die Analyse dient der Roman „Die Klavierspielerin“ von Elfriede Jelinek.
Da Metaphern auf semantischer Substitution beruhen, erfordert ihre Übersetzung das Finden eines Äquivalents im Zieltext, das die gleiche Ähnlichkeitsrelation und den metaphorischen Charakter bewahrt.
Der Übersetzer wird als Akteur gesehen, der die Stilmittel entweder direkt übertragen oder durch eine verwandte Figur in der Zielsprache schöpferisch nachbilden muss.
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