Masterarbeit, 2015
61 Seiten, Note: 1,3
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse potenzieller Interessenkonflikte zwischen der geldpolitischen und der aufsichtsrechtlichen Funktion der Europäischen Zentralbank (EZB) im Rahmen der europäischen Bankenunion. Die Arbeit analysiert, wie die EZB in ihren dualen Rollen als Geldpolitiker und Bankenaufseher agiert und welche potenziellen Konflikte sich daraus ergeben können.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den zentralen Themen der europäischen Bankenunion, dem Einheitlichen Bankenaufsichtsmechanismus und der Europäischen Zentralbank in ihrer dualen Rolle als Geldpolitiker und Bankenaufseher. Die Arbeit untersucht potenzielle Interessenkonflikte und die Auswirkungen auf die Finanzstabilität, die Geldpolitik und die Bankenaufsicht. Zu den wichtigsten Schlüsselbegriffen zählen: Europäische Bankenunion, Einheitlicher Bankenaufsichtsmechanismus, Europäische Zentralbank, Geldpolitik, Bankenaufsicht, Finanzstabilität, Interessenkonflikte, Leitzinsen, Mindestreservepflicht, Strafzins.
Der SSM (Single Supervisory Mechanism) ist das System der europäischen Bankenaufsicht, bei dem die EZB seit 2014 die direkte Aufsicht über die bedeutendsten Banken im Euroraum ausübt.
Es besteht ein Spannungsfeld zwischen der Geldpolitik (Ziel: Preisstabilität) und der Bankenaufsicht (Ziel: Finanzstabilität). Beispielsweise könnten niedrige Zinsen gut für die Wirtschaft, aber riskant für die Stabilität der Banken sein.
Die EZB hat getrennte Entscheidungsgremien und interne Vorschriften ("Chinese Walls"), um zu verhindern, dass vertrauliche Informationen der Aufsicht die geldpolitischen Entscheidungen unzulässig beeinflussen.
Die Bankenunion besteht aus dem Einheitlichen Aufsichtsmechanismus (SSM), dem Einheitlichen Abwicklungsmechanismus (SRM) und einer harmonisierten Einlagensicherung.
Die Sorge ist, dass die EZB notwendige Aufsichtsmaßnahmen (wie Eigenkapitalerhöhungen) unterlässt, wenn diese die Wirksamkeit ihrer geldpolitischen Maßnahmen gefährden könnten.
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