Bachelorarbeit, 2016
56 Seiten, Note: 1,5
Geschichte Deutschlands - Nationalsozialismus, Zweiter Weltkrieg
Diese Arbeit untersucht die politische Instrumentalisierung des Fußballsports im Nationalsozialismus am Beispiel ausgewählter Vereine des Ruhrgebiets. Sie beleuchtet, inwieweit das nationalsozialistische Regime den Sport für seine Zwecke missbrauchte und wie der Sport diese Funktionalisierung akzeptierte. Darüber hinaus analysiert die Arbeit die gesellschaftlichen Veränderungen, die sich auf den sportlichen Bereich übertragen haben.
Die Einleitung führt in die Thematik ein und stellt die Problemstellung, den Forschungsstand und den Gang der Untersuchung dar. Kapitel 2 beleuchtet die Entwicklung des Fußballs im Ruhrgebiet vor und nach 1933, wobei der Fokus auf der Gleichschaltung des Sports unter dem Nationalsozialismus liegt. Kapitel 3 stellt die Entstehung und Entwicklung der ausgewählten Vereine im Ruhrgebiet bis zum Nationalsozialismus dar. Kapitel 4 analysiert die Instrumentalisierung des Fußballs durch das Regime, die Akzeptanz und den Widerstand der Vereine sowie die Auswirkungen auf die Gesellschaft. Die Schlussbetrachtung fasst die Ergebnisse zusammen und zieht Schlussfolgerungen.
Nationalsozialismus, Fußball, Ruhrgebiet, Instrumentalisierung, Sport, Gleichschaltung, Propaganda, Vereine, Gesellschaftliche Veränderungen, Akzeptanz, Widerstand, Ideologie.
Fußball diente als Propagandainstrument zur Demonstration von Stärke und zur Verbreitung der nationalsozialistischen Ideologie in der breiten Bevölkerung.
Ab 1933 wurden Vereine organisatorisch und ideologisch dem NS-Regime unterstellt, jüdische Mitglieder wurden ausgeschlossen und Vereinsstrukturen angepasst.
Die Untersuchung konzentriert sich auf Schalke 04, Borussia Dortmund, Rot-Weiss Essen und Westfalia Herne.
Die Arbeit analysiert das Spannungsfeld zwischen Akzeptanz, Mitläufertum und punktuellem Widerstand innerhalb der Vereinsführungen und Spielerschaften.
Fußball war bereits in den 1920er Jahren Volkssport der Arbeiterklasse im Revier, weshalb das Regime hier ein besonders hohes Mobilisierungspotenzial sah.
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