Diplomarbeit, 2001
112 Seiten, Note: 2,0
1 EINLEITUNG
1.1 MOTIVATION
1.2 FORSCHUNGSSTAND UND BISHERIGE ERGEBNISSE
1.3 THEMENRELEVANTE BEGRIFFSDEFINITIONEN
1.3.1 Definition von Mobile Commerce
1.3.2 Abgrenzung von Anwendungen zu Services und Diensten
1.4 ÜBERBLICK UND EINGRENZUNG DES THEMAS
2 EMPIRISCH ABLEITBARE ERFOLGSFAKTOREN
2.1 ERFAHRUNGEN AUS DEM MOBILFUNKMARKT
2.2 ERFAHRUNGEN AUS DER INTERNETNUTZUNG
2.3 ERFAHRUNGEN AUS DER M-COMMERCE-NUTZUNG
2.3.1 Erfahrungen aus Japan
2.3.2 Erfahrungen in Europa
2.4 ZUSAMMENFASSUNG
2.4.1 Bewertungsgrundsätze
3 DERZEITIGE ANWENDUNGEN
3.1 KATEGORISIERUNG
3.2 CONSUMER-ANWENDUNGEN
3.2.1 Mobile Information
3.2.2 Kommunikation
3.2.3 Transaktion
3.2.4 Entertainment
3.3 BUSINESS-ANWENDUNGEN
3.3.1 CRM
3.3.2 Supply Chain Management
3.3.3 Workforce
3.3.4 Bewertung
3.4 FAZIT
4 INNOVATIVE NEUE ANWENDUNGEN
4.1 TECHNISCHE GRUNDLAGEN FÜR NEUE ANWENDUNGEN
4.1.1 GPRS und UMTS
4.1.2 Entwicklungslinien bei Endgeräten
4.1.3 Reaktionstechnologien
4.1.4 Speicherkapazität
4.1.5 Sicherheitstechnologien
4.2 NEUE ANWENDUNGEN
4.2.1 Übergreifende Applikationen
4.2.2 Consumer-Anwendungen
4.2.3 Business-Anwendungen
5 KRITISCHE WÜRDIGUNG UND AUSBLICK
5.1 MÖGLICHKEITEN VON M-COMMERCE
5.2 DERZEITIGE HEMMNISSE IN EUROPA
5.3 AUSBLICK
6 ZUSAMMENFASSUNG
Die Arbeit untersucht das Potenzial von Mobile Commerce (M-Commerce) durch die Analyse empirischer Daten aus dem Mobilfunkmarkt und der Internetnutzung. Ziel ist es, kritische Erfolgsfaktoren für M-Commerce-Anwendungen zu identifizieren, bestehende Applikationen zu kategorisieren und zu bewerten sowie zukünftige technologische Entwicklungspotenziale durch neue Übertragungstechnologien wie UMTS aufzuzeigen.
2.3.1 Erfahrungen aus Japan
Nicht nur in Japan gilt die Anwendungsplattform i-mode der Telefongesellschaft NTT DoCoMo als Vorreiter des M-Commerce. Nach eigenen Angaben bedient i-mode derzeit rund 28 Mio. Nutzer und ist damit erfolgreichster Anbieter von M-Commerce der Welt.
Für den Erfolg von i-mode gibt es diverse Gründe. Einerseits werden einige davon in den Besonderheiten des japanischen Marktes sowie in den Verhaltensweisen und Interessen der japanischen Bevölkerung gesehen:
In Japan sind die Kosten für einen Internet-Festnetzanschluss mit circa 40 DM Grundgebühr und 40 Pfennig pro Minute im weltweiten Vergleich sehr hoch. Dies könnte erklären, weshalb die Verbreitung des privaten Internetanschlusses mit 106,97 Internetzugängen pro 10.000 Einwohner weit hinter der anderer Nationen liegt. Im Gegensatz dazu ist i-mode billiger als ein Festnetzanschluss.
Ein Großteil der Arbeitnehmer hat lange Anfahrtszeiten zur Arbeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln, wodurch lange Wartezeiten entstehen, die durch i-mode überbrückt werden können. Dieses Phänomen ist jedoch auch in Ballungsgebieten sowohl in den USA als auch in Europa anzutreffen.
In Japan werden in hohem Maß Unterhaltungsangebote nachgefragt, für die beispielsweise in Deutschland kein großes Potenzial gesehen wird.
Andererseits kann der Erfolg von i-mode auch in der Geschäftsstrategie des Netzbetreibers NTT DoCoMo gesehen werden: Der Dienst wird unter dem Markennamen i-mode und nicht als mobiles Internet vermarktet. Nicht die verwandte Technologie, sondern die M-Commerce Applikationen selbst stehen im Mittelpunkt der Vermarktungsanstrengungen.
Statt alle M-Commerce-Anwendungen selbst zu produzieren, konzentriert sich der Betreiber auf die Bereitstellung der Plattform und bietet stattdessen unabhängigen Inhaltsanbietern ein attraktives Modell zur Umsatzaufteilung an, wodurch i-mode zurzeit durch Unterstützung von 976 Vertragspartnern auf ein umfangreiches Angebot an M-Commerce-Anwendungen verweisen kann. Daneben existieren fast 50.000 inoffizielle Webseiten, die über die Eingabe der URL aufgerufen werden können.
1 EINLEITUNG: Einführung in die Dynamik von Mobile Commerce als Kombination aus Mobiltelephonie und Internet sowie Darlegung der Forschungsziele und Hypothesen.
2 EMPIRISCH ABLEITBARE ERFOLGSFAKTOREN: Herleitung kritischer Erfolgskriterien für M-Commerce durch Analyse von Daten aus dem Mobilfunkmarkt, der Internetnutzung und ersten M-Commerce-Erfahrungen aus Japan.
3 DERZEITIGE ANWENDUNGEN: Kategorisierung und detaillierte Bewertung existierender Consumer- und Business-Anwendungen auf Basis der zuvor erarbeiteten Erfolgsfaktoren.
4 INNOVATIVE NEUE ANWENDUNGEN: Untersuchung technischer Grundlagen wie UMTS und Entwicklungslinien bei Endgeräten, um das Potenzial zukünftiger, innovativer M-Commerce-Applikationen aufzuzeigen.
5 KRITISCHE WÜRDIGUNG UND AUSBLICK: Kritische Analyse der M-Commerce-Möglichkeiten und Hemmnisse in Europa sowie ein Ausblick auf die zukünftige Marktentwicklung.
6 ZUSAMMENFASSUNG: Zusammenfassender Überblick über die Ergebnisse der Untersuchung bezüglich Erfolgsfaktoren, Anwendungsbewertung und zukünftiger Potenziale von M-Commerce.
Mobile Commerce, M-Commerce, Mobilfunkmarkt, Internetnutzung, Erfolgsfaktoren, UMTS, Consumer-Anwendungen, Business-Anwendungen, i-mode, WAP, Personalisierung, Lokalisierung, Sicherheit, Mobile Banking, Mobile Advertising
Die Diplomarbeit befasst sich mit dem Potenzial von Mobile Commerce (M-Commerce), analysiert die technologischen Voraussetzungen und bewertet die Anwendungsbereiche sowohl für Konsumenten als auch für Unternehmen.
Die zentralen Themenfelder sind die Analyse von Mobilfunk- und Internetnutzungsdaten, die Identifikation von Erfolgsfaktoren für M-Commerce, die Kategorisierung aktueller Anwendungen sowie die Untersuchung neuer technischer Möglichkeiten durch UMTS.
Das primäre Ziel ist es, erkennbare Applikationen von M-Commerce zu kategorisieren und anhand empirisch abgeleiteter Erfolgsfaktoren zu bewerten, um festzustellen, welche Voraussetzungen für einen Markterfolg notwendig sind.
Es erfolgt eine deskriptive und analytische Auswertung empirischer Daten sowie eine strukturierte Bewertung von M-Commerce-Anwendungen auf Basis von 26 verschiedenen Anwendungstypen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Ableitung kritischer Erfolgsfaktoren (Kapitel 2), die detaillierte Beschreibung und Bewertung derzeitiger Consumer- und Business-Anwendungen (Kapitel 3) sowie die Skizzierung innovativer künftiger Anwendungen (Kapitel 4).
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Mobile Commerce, M-Commerce, Erfolgsfaktoren, UMTS, Personalisierung, Lokalisierung und Anwendungsbewertung zusammenfassen.
i-mode wird als Vorreiter des M-Commerce in Japan analysiert. Die Erfahrungen aus Japan dienen als eine der drei grundlegenden Säulen für das Auffinden von Bewertungskriterien für den europäischen Markt.
Nein, der Autor stellt fest, dass keine einzelne Anwendung (außer dem bereits etablierten SMS-Versand) als alleinige Killerapplikation fungieren kann. Der Erfolg von M-Commerce hängt vielmehr von einer vielfältigen Applikationsvielfalt ab.
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