Bachelorarbeit, 2016
40 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Humor
2.1.1 Der Begriff des Humors
2.1.2 Der kindliche Humor
2.1.3 Humor – Wirkung und der Einfluss auf das Lernen
2.2. Visuelle Informationen – Lernen mit Bildern
2.2.1 Potenziale von Bildern in der Pädagogik
2.2.2 Humor in Bildern
3. Empirischer Teil
3.1 Konzeption und Methode
3.1.1 Untersuchungsdesign
3.1.2 Wahl der Untersuchungsgruppen
3.1.3 Wahl und Beschreibung der Vokabeln
3.1.4 Wahl und Beschreibung der Bilder
3.2 Versuchsdurchführung
3.2.1 Einführung der Vokabeln und erste Messung
3.2.2 Zweite Messung
3.3 Datenauswertung
3.3.1 Aufbereitete Daten der ersten Messung
3.3.2 Analyse der Daten der ersten Messung
3.3.3 Aufbereitete Daten der zweiten Messung
3.3.4 Analyse der Daten der zweiten Messung
4. Resümee
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht, ob die Behaltensleistung von Englischvokabeln bei Viertklässlern durch die Verwendung von humoristischen Bildern im Vergleich zu nicht humoristischen, realistischen Bildern gesteigert werden kann.
1. Einleitung
„Mit Humor geht alles besser“ oder „Lachen macht Gesund“ sind Redewendungen, die wohl jedem bekannt sein dürften. Und es ist ganz leicht, diese Sprichwörter am eigenen Leib zu erfahren. Gerade in Zeiten, in denen die ganze Welt ein Dorf zu sein scheint und man Menschen aus verschiedensten Kulturen und fremden Ländern begegnet, kann ein Lächeln eine Brücke bauen. Und sich selber und andere nicht immer so ernst zu nehmen, würde so manchen Konflikt spielend leicht aus der Welt schaffen. Kurzum, Humor ist In! Doch ist wirklich was dran, dass Humor förderlich für die Gesundheit ist, ja sogar den Alltag erleichtert? Vielleicht auch den Schulalltag ?
Die psychologische Erforschung des Kinderhumors begann Mitte der 1950er Jahre mit den Beobachtungen von Martha Wolfenstein (vgl. Bönsch-Kauke 2003: 15). Aus erziehungswissenschaftlicher Sicht bzw. in der Pädagogik ist der Humor eher ein blinder Fleck auf der wissenschaftlichen Landkarte, insbesondere zu Humor im Unterricht gibt es nur wenige Untersuchungen (vgl. Kassner 2002a: 50 f.; 2002b: 44). Gerade jetzt, wo neben der kulturellen auch die sprachliche Heterogenität in den Klassenzimmern ungeahnte Ausmaße annimmt, würden sich aus neuen Erkenntnissen Bildungspotenziale ableiten und Entwicklungschancen entfalten lassen. Wichtige Elemente der Kommunikation innerhalb der Klassen sind Veranschaulichungen und bildliche Darstellungen, die beim Erlernen einer Sprache unterstützend wirken. In ebendieser Lücke zwischen Bildern und Humor verortet sich die vorliegende Arbeit.
1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Bedeutung von Humor im pädagogischen Kontext ein, benennt die Forschungsfrage und skizziert den Aufbau der Untersuchung.
2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert die Begriffe Humor und kindlicher Humor sowie die Rolle visueller Informationen beim Lernen und leitet daraus die Hypothese ab.
3. Empirischer Teil: Der Hauptteil beschreibt das methodische Vorgehen, die Durchführung der Untersuchung an zwei Schulklassen sowie die statistische Auswertung der Ergebnisse.
4. Resümee: Das Resümee fasst die Ergebnisse zusammen, diskutiert die Diskrepanz zwischen Theorie und Praxis und gibt einen Ausblick auf zukünftige Forschungsmöglichkeiten.
Humor, kindlicher Humor, Vokabellernen, Behaltensleistung, Englischunterricht, Grundschule, bildhafte Darstellung, Empirische Untersuchung, Lernförderung, visuelle Informationen, Sprachdidaktik, Gedächtnisleistung, Illustrationen, Fremdsprachenerwerb, Pädagogik.
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Verwendung von humoristischen Bildern als Lernhilfe und der Behaltensleistung von Englischvokabeln bei Grundschülern der vierten Klasse.
Die zentralen Themenfelder sind die psychologische und pädagogische Wirkung von Humor, die Bedeutung visueller Lernhilfen sowie deren Anwendung und Messung im Englischunterricht.
Das Ziel ist zu prüfen, ob die Behaltensleistung von Vokabeln durch den Einsatz humoristischer Bilder im Vergleich zu realistischen Abbildungen gesteigert werden kann.
Die Arbeit basiert auf einer primärstatistischen, quantitativen Datenerhebung, bei der zwei Parallelklassen (eine Maßnahmengruppe und eine Vergleichsgruppe) in einer Unterrichtssituation untersucht wurden.
Der Hauptteil beschreibt das Untersuchungsdesign, die Auswahl der Vokabeln und Bilder, die Durchführung der ersten und zweiten Messung sowie die statistische Datenauswertung.
Wichtige Begriffe sind Humor, Behaltensleistung, Englischunterricht, Grundschule, visuelle Lernhilfen und empirische Untersuchung.
Die Autorin vermutet unter anderem die unterschiedliche Leistungsfähigkeit der Gruppen, die geringe Stichprobengröße sowie das Fehlen einer spezifischen „situativen“ Komponente im humoristischen Bildmaterial als mögliche Gründe.
Humor kann laut Literatur helfen, Hemmungen abzubauen, das Klassenklima zu verbessern, Stress zu reduzieren und durch positive Emotionen die Lernmotivation zu fördern.
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