Bachelorarbeit, 2014
54 Seiten, Note: 1,0
Die Bachelorarbeit befasst sich mit der Thematik des inklusiven, kompetenzorientierten Sportunterrichts unter Berücksichtigung der Heterogenität in Klassengefügen. Dabei werden die Sichtweisen von Lehrkräften an zwei Grundschulen in Niedersachsen analysiert. Das Ziel der Arbeit ist es, die Chancen und Grenzen einer inklusiven, kompetenzorientierten Pädagogik im Schulsportunterricht aufzuzeigen und mögliche Lösungsvorschläge und Perspektiven zu entwickeln.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den aktuellen Stand der Forschung zum Thema Inklusion im Sportunterricht beleuchtet. Im zweiten Kapitel werden die grundlegenden Definitionen und Konzepte von Inklusion erläutert, wobei die politische und rechtliche Grundlage durch die UN-Behindertenrechtskonvention und den Artikel 24 im Fokus stehen. Die Umsetzung dieser Konzepte im Bundesland Niedersachsen wird ebenfalls behandelt. Kapitel 3 beschäftigt sich mit dem Potenzial des Sports als Antriebsmaschine für eine erfolgreiche, kompetenzorientierte Inklusion. Dabei werden die Bedeutung der Kompetenzorientierung im Sportunterricht und die Herausforderungen im Umgang mit heterogenen Lerngruppen beleuchtet. Kapitel 4 präsentiert die Ergebnisse einer Befragung von SportlehrerInnen in X. und Y., die Einblicke in die Chancen, Herausforderungen und Notwendigkeiten des inklusiven Sportunterrichts liefern. Schließlich werden im fünften Kapitel Handlungsempfehlungen für die Gestaltung von inklusivem, kompetenzorientiertem Sportunterricht gegeben, wobei die Rolle der Lehrenden im Multipädagogensystem und die Bedeutung eines inklusiven Kerncurriculums hervorgehoben werden.
Inklusion, Sportunterricht, Kompetenzorientierung, Heterogenität, Lerngruppen, Chancen, Herausforderungen, Handlungsempfehlungen, Multipädagogensystem, Kerncurriculum, UN-Behindertenrechtskonvention, Artikel 24.
Inklusion im Schulsport bedeutet, dass alle Kinder, unabhängig von ihren körperlichen oder geistigen Voraussetzungen, gemeinsam am Sportunterricht teilnehmen und individuell gefördert werden.
Die zentrale Grundlage ist die UN-Behindertenrechtskonvention, insbesondere Artikel 24, der das Recht auf Bildung in einem inklusiven System festschreibt.
Herausforderungen liegen im Umgang mit stark heterogenen Lerngruppen, der körperlichen Exponiertheit der Schüler und der Notwendigkeit, differenzierte Lernarrangements zu schaffen.
Er bietet die Chance auf gemeinsames Handeln, unmittelbare soziale Interaktion und die Förderung sozialer Kompetenzen bei allen Schülern.
In einem Multipädagogensystem arbeiten verschiedene Fachkräfte wie Regelschullehrer, Förderschullehrer und pädagogische Mitarbeiter im Team zusammen, um die Inklusion zu unterstützen.
Die Umsetzung erfolgt durch landesspezifische Regelungen, die Integration in das Kerncurriculum und die Bereitstellung von Ressourcen für Schulen.
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