Bachelorarbeit, 2016
85 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1 Thema und Ziel der Arbeit
1.2 Struktur und Vorgehensweise
2 Online-/Offline-Vertriebssysteme in der Modebranche
2.1 Vertriebskanäle in der Modebranche
2.1.1 Vertriebskanalstruktur
2.1.1.1 Vertikale Vertriebskanalstruktur
2.1.1.2 Horizontale Vertriebskanalstruktur
2.2 Vertriebsformen in der Modebranche
2.2.1 Versand-/Distanzhandel
2.2.1.1 E-Commerce
2.2.2 Stationärer Handel
2.3 Kundentypen im Online-/Offline-Handel
2.4 Cross-Channel Retailing als Vertriebsgrundlage
2.4.1 Reiner Online-Handel
2.4.1.1 Vorteile aus Sicht der Kunden
2.4.1.2 Nachteile aus Sicht der Kunden
2.4.1.3 Vorteile aus Sicht der Unternehmen
2.4.1.4 Nachteile aus Sicht der Unternehmen
2.4.2 Cross-Channel Retailing
2.4.3 Customer Journey
2.4.3.1 Dimensionen
2.4.3.2 Kaufprozess
2.4.4 Online- und Offline-Handel als Cross-Channel
2.4.4.1 Weitere Vorteile für die Kunden
2.4.4.2 Chancen für die Unternehmen
2.4.4.3 Risiken für die Unternehmen
2.5 Vertriebskanäle und Markenpositionierung
2.5.1 Markenpositionierung
2.5.1.1 Markenidentität
2.5.1.2 Markennutzenversprechen
2.5.1.3 Markenimage
2.5.2 Markenpositionierung einer reinen Onlinemarke im Offline-Handel
3 Fallstudien für den Übergang vom reinen Online-Handel in die Offline-Welt
3.1 Studienprognosen für die Modebranche der Zukunft
3.2 Eigene Betrachtung von Fallstudien
3.2.1 Warby Parker
3.2.1.1 Vertriebssystem
3.2.1.2 Cross-Channel Orientierung
3.2.1.3 Offline-Markenpositionierung
3.2.2 Shoepassion.com
3.2.2.1 Vertriebssystem
3.2.2.2 Cross-Channel Orientierung
3.2.2.3 Offline-Markenpositionierung
3.2.3 Bonobos
3.2.3.1 Vertriebssystem
3.2.3.2 Cross-Channel Orientierung
3.2.3.3 Offline-Markenpositionierung
3.3 Gewonnene Erkenntnisse der Fallstudienbetrachtung
4 Eigene Strategieüberlegungen für eine reine Onlinemarke in der Offline-Welt
5 Fazit und Zukunftsbetrachtung
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Möglichkeiten sowie die Chancen und Risiken zu untersuchen, die sich für reine Online-Marken der Modebranche beim Übergang in den stationären Handel ergeben, um daraus fundierte Strategien für diesen Prozess abzuleiten.
3.2.3 Bonobos
Auch das New Yorker E-Commerce Unternehmen Bonobos entstand aus einem Problem heraus. Dem Problem, dass es dem Bekleidungsmarkt vor allem an Männerhosen mit perfektem Sitz fehlte. Die Lösung fanden die beiden Stanford Business School Kommilitonen Andy Dunn und Brian Spaly in einem gerundeten Hosenbund. So beschlossen sie gemeinsam das Unternehmen Bonobos zu gründen, welches Brian Spaly jedoch bereits frühzeitig verlassen hat.
Als Unternehmen noch keinen Auftritt bei Facebook hatten und Instagram noch nicht einmal in der Planung war, entstand Bonobos als Online-Shop für perfekt sitzende Männerhosen und wurde 2007 gelauncht. Heute hat sich das Sortiment enorm erweitert und das Angebot umfasst die volle Sortimentsbreite für den Mann. Viele Auszeichnungen und acht Jahre später ist Bonobos heute die größte Bekleidungsmarke, die in den United States jemals online aufgebaut wurde.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik des Online-Handels im Wandel ein und definiert das Ziel, die Möglichkeiten und Risiken des stationären Handels für Online-Marken zu analysieren.
2 Online-/Offline-Vertriebssysteme in der Modebranche: Hier werden theoretische Grundlagen zu Vertriebskanälen, Versandhandel, stationärem Handel sowie Cross-Channel Retailing und der Customer Journey diskutiert.
3 Fallstudien für den Übergang vom reinen Online-Handel in die Offline-Welt: Anhand der Beispiele Warby Parker, Shoepassion.com und Bonobos wird untersucht, wie erfolgreiche Online-Unternehmen den Schritt in den stationären Handel vollzogen haben.
4 Eigene Strategieüberlegungen für eine reine Onlinemarke in der Offline-Welt: Basierend auf den Erkenntnissen aus Theorie und Praxis wird eine Strategie für Online-Unternehmen entwickelt, die den Übergang in die stationäre Welt planen.
5 Fazit und Zukunftsbetrachtung: Abschließend wird das Ergebnis zusammengefasst und ein Ausblick auf die zukünftige Bedeutung der Verknüpfung von Online- und Offline-Handel gegeben.
Modebranche, Online-Handel, Stationärer Handel, Cross-Channel Retailing, E-Commerce, Markenpositionierung, Customer Journey, Fallstudien, Warby Parker, Shoepassion.com, Bonobos, Omnichannel, Strategieentwicklung, Kundenbindung, Kundenerlebnis.
Die Arbeit analysiert, warum und wie reine Online-Händler aus der Modebranche erfolgreich stationäre Geschäfte eröffnen und welche Strategien für diesen Übergang sinnvoll sind.
Zentrale Themen sind die theoretischen Vertriebsstrukturen, das Konzept des Cross-Channel Retailings, die Markenpositionierung in einem hybriden Umfeld sowie die Bedeutung der Customer Journey.
Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, welche Möglichkeiten sowie Chancen und Risiken sich durch den Übergang vom Online- zum stationären Handel für eine reine Modemarke ergeben.
Es wurde eine theoretische Literaturanalyse zu Vertriebssystemen und Markenführung durchgeführt, ergänzt durch eine qualitative Betrachtung von drei konkreten Fallstudien (Best Practices).
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Erarbeitung von Vertriebsformen und Cross-Channel-Strategien sowie die detaillierte Analyse der Fallstudien Warby Parker, Shoepassion.com und Bonobos.
Wichtige Begriffe sind insbesondere Cross-Channel Retailing, Customer Journey, Customer Experience Management, Markenidentität und Offline-Markenpositionierung.
Bonobos nutzt ein "Guideshop"-Modell, bei dem das Geschäft eher als Showroom dient, in dem man die Kleidung anprobiert, die Bestellung jedoch über ein Tablet erfolgt und die Ware anschließend nach Hause geliefert wird.
Der Standort entscheidet über die Rentabilität, die Erreichbarkeit durch die Zielgruppe und die Markensichtbarkeit, weshalb für den ersten stationären Auftritt oft ein Ort mit Metropolcharakter empfohlen wird.
Technologien wie Tablets im Store, QR-Codes oder instore-Tracking (Beacons) ermöglichen eine nahtlose Verzahnung von Online- und Offline-Daten, was zu einem personalisierten Einkaufserlebnis führt.
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