Diplomarbeit, 2014
35 Seiten, Note: 9
Diese Diplomarbeit widmet sich der Untersuchung von Entlehnungen in der deutschen Sprache. Ihr Ziel ist es, die Entstehung und Entwicklung von Entlehnungen aufzuzeigen und ihre Auswirkungen auf die Sprachverwendung zu beleuchten.
Die Einleitung führt in das Thema der Entlehnungen ein und stellt die Zielsetzung, den Aufbau und die Methode der Arbeit dar. Das zweite Kapitel behandelt die Sprachwandelforschung, insbesondere die Sprachkontaktforschung. Im dritten Kapitel werden wichtige Teildisziplinen der Lexikologie, darunter die Etymologie und die Onomasiologie, vorgestellt. Das vierte Kapitel konzentriert sich auf Entlehnungen, definiert sie, beschreibt ihre verschiedenen Arten und geht auf verschiedene Typen wie Fremdwörter, Lehnwörter, Anglizismen und Internationalismen ein. Der Schwerpunkt liegt auf der Erklärung der verschiedenen Prozesse, die bei der Übernahme von Wörtern aus anderen Sprachen eine Rolle spielen.
Entlehnungen, Sprachwandel, Lexikologie, Etymologie, Onomasiologie, Fremdwörter, Lehnwörter, Anglizismen, Internationalismen, Sprachkontaktforschung, Sprachverwendung.
Fremdwörter werden in ihrer ursprünglichen Form übernommen und oft als fremd erkannt. Lehnwörter sind Entlehnungen, die phonetisch, morphologisch oder orthographisch an die Zielsprache (z. B. Deutsch) angepasst wurden.
Gründe für Entlehnungen sind vielfältig: Sie dienen der Kommunikation bei neuen Sachverhalten, dem kulturellen Austausch oder resultieren aus Sprachkontakt durch Globalisierung und Geschichte.
Anglizismen sind Wörter oder Redewendungen, die aus der englischen Sprache in eine andere Sprache, hier das Deutsche, übernommen wurden. Sie sind eine Unterform der lexikalischen Entlehnung.
Bei einer semantischen Entlehnung wird nicht das Wort selbst, sondern dessen Bedeutung übernommen (Lehnbedeutung) oder ein neues Wort nach dem Vorbild der Fremdsprache gebildet (Lehnprägung).
Pseudoentlehnungen sind Wörter, die wie Fremdwörter aussehen, aber in der vermeintlichen Herkunftssprache so nicht existieren oder eine andere Bedeutung haben (z. B. das Wort "Handy" im Deutschen).
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