Masterarbeit, 2016
191 Seiten, Note: 1,0
Abstract
1. Einleitung
1.1 Stress
1.1.1 Was ist Stress?
1.1.2 Arten von Stresskonzepte
1.1.3 Psychologisch gerichtete Stresskonzepte
1.1.4 Biologisch gerichtete Stresskonzepte
1.1.5 Beziehung zwischen Stress und Sympathischem Nervensystem
1.1.6 Beziehung zwischen Stress und der HPA-Achse
1.1.7 Stressauslöser
1.1.8 Stress und Gesundheit
1.1.9 Beziehung zwischen Stress und Geschlecht
1.2. Soziale Unterstützung
1.2.1 Was ist Soziale Unterstützung?
1.2.2 Arten der Sozialen Unterstützung
1.2.3 Messmethoden Sozialer Unterstützung
1.2.4 Effekte der Sozialen Unterstützung auf Gesundheit und Stress
1.2.5 Wirkmechanismen Sozialer Unterstützung auf Gesundheit und Stress
1.2.6. Neuroendokrinolgische Korrelate zwischen Sozialer Unterstützung und Stress
1.2.7 Beziehung zwischen Geschlecht und Sozialen Unterstützung
1.3 Schlaf
1.3.1 Was ist Schlaf?
1.3.2 Der Schlafzyklus
1.3.3 Regulatoren des Schlafes
1.3.4 Die Neurobiologie der Schlafregulation
1.3.5 Was ist gesunder Schlaf?
1.3.6 Beziehung zwischen Schlaf und Stress
1.3.7 Beziehung zwischen Schlaf und Soziale Unterstützung
1.3.8 Beziehung zwischen Schlaf und Geschlecht
1.4 Psychische Störungen
1.4.1 Was sind psychische Störungen?
1.4.2 Epidemiologie psychischer Störungen
1.5. Fragestellung und Hypothesen
1.5.1 Fragestellung
1.5.2 Hypothesen
2. Methodik
2.1 Erhebung
2.2 Stichprobe und Einschlusskriterien
2.3 Screeningmaterialien
2.4. Versuchsmaterialien
2.4.1 Stressinduktion: Trier-Social-Stress-Tests
2.4.2 Messung Physiologische Stressparameter
2.4.3 Messung Psychologischen Stressparamter
2.4.4 Messung Psychologischer Schlafparameter
2.5 Versuchsablauf
2.6 Untersuchungsdesign
2.7 Methoden der Datenauswertung
2.8 Methoden der Hypothesentestungen
3. Ergebnisse
3.1 Inferenzmessung der Stichproben
3.2 Inferenzmessung der Hypothesen
3.2.1 Testung: Erste Hypothese
3.2.2 Testung: Zweite Hypothese
3.2.3 Testung: Dritte Hypothese
3.2.4 Testung: Vierte Hypothese
4. Diskussion
4.1. Hypothesen spezifische Diskussion
4.1.1 Erste Hypothese
4.1.2 Zweite Hypothese
4.1.3 Dritte Hypothese
4.1.4 Vierte Hypothese
4.2 Stärken und Schwächen der Studie
4.3 Ausblick
4.4 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Wirkweise verschiedener Formen sozialer Unterstützung auf das psychische und physische Stresserleben sowie die Schlafqualität bei Frauen. Im Fokus steht dabei die Forschungsfrage, inwiefern emotionale oder instrumentelle Unterstützungsarten in einer akuten Stresssituation unterschiedliche Auswirkungen auf physiologische Stressmarker und subjektive Befindlichkeiten haben.
1.1.6 Beziehung zwischen Stress und der HPA-Achse
Die HPA besteht aus einer dreigegliederten Hormonachse, sie besteht aus dem hypophysären Peptidhormon ACTH (Adrenocorticotropes Hormone), aus dem hypothalamischen Peptidhormon CRH (Corticotropin-Releasing Hormone) und aus dem Nebennierenrinden-Steroid Cortisol (Kirschbaum, 2001). Durch mehrere negative Rückmeldeschleifen ist es der Achse möglich die Regulation der Bildung und Ausschüttung der soeben erwähnten Botenstoffe zu gewährleisten. Wenn der Körper spürt, dass die Homöostase aus dem Gleichgewicht kommt, wird die HPA aktiviert. Die hormonellen Kaskade der HPA beginnt durch eine stressprojektion im Hypothalamus (Jacobson, 2005). Die psychischen Stressoren werden wohl im präfrontalen Cortex verarbeitet und von dort aus werden die Stresssignale zum Hypothalamus weitergeleitet (Herman, Prewitt, & Cullinan, 1996). Die physischen Stressoren hingegen werden durch viscerosensorische, osmosensorische oder somatosensorische Pfade über das Diencephalon oder den Hirnstamm an den Hypothalamus weitergeleitet (Herman et al., 2003).
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die theoretische Relevanz der Untersuchung ein und beleuchtet die wechselseitigen Beziehungen zwischen Stress, Schlaf und sozialer Unterstützung.
2. Methodik: Der Abschnitt erläutert den Versuchsaufbau, die Stichprobenzusammensetzung sowie die eingesetzten psychologischen und physiologischen Messinstrumente zur Stressinduktion und Datenerhebung.
3. Ergebnisse: Hier werden die statistischen Analysen und Messergebnisse zu den verschiedenen Hypothesen präsentiert, unter anderem basierend auf Cortisolwerten und Herzratenvariabilität.
4. Diskussion: Das Kapitel bietet eine kritische Interpretation der Ergebnisse im Kontext der aktuellen Forschungslage sowie eine Reflexion über die methodischen Stärken und Grenzen der Studie.
Stress, Soziale Unterstützung, Schlafqualität, Cortisol, TSST, HPA-Achse, Geschlecht, psychische Störungen, Bewältigungsstrategien, Stressbewältigung, Physiologie, Psychologie, Schlaf, Stressreaktion, emotionale Unterstützung.
Die Masterarbeit befasst sich mit der Analyse, wie unterschiedliche Formen sozialer Unterstützung (emotional vs. instrumentell) das Stresserleben und das Schlafverhalten bei gesunden Frauen beeinflussen.
Die Arbeit verknüpft die Bereiche der Stressforschung, die Bedeutung sozialer Bindungen als Ressourcen sowie die neurobiologischen und psychologischen Grundlagen des menschlichen Schlaf-Wach-Rhythmus.
Ziel ist es zu klären, ob emotionale Unterstützung bei einem akuten sozialen Stressor (TSST) effektiver ist als instrumentelle Hilfe, und welche Zusammenhänge zwischen Schlafqualität und Stressreaktivität bestehen.
Die Autorin nutzt ein experimentelles Design, bei dem Probandinnen einem Trier Social Stress Test (TSST) unterzogen werden, kombiniert mit physiologischen Messungen (Cortisol, Herzrate) und standardisierten Fragebögen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine umfassende theoretische Fundierung, die detaillierte Beschreibung des methodischen Vorgehens (Versuchsaufbau) sowie die anschließende Auswertung und Diskussion der empirischen Daten.
Wichtige Begriffe sind Stress, Soziale Unterstützung, Schlafqualität, HPA-Achse, Cortisol, TSST, Stressreaktion und Geschlechtsunterschiede.
Dies diente dazu, geschlechtsspezifische biologische Einflüsse auf die Stressreaktivität (z.B. Hormonstatus) zu kontrollieren und somit eine homogenere Datenbasis für die Untersuchung der Unterstützungseffekte zu erhalten.
Cortisol fungiert als objektiver physiologischer Marker für die Aktivität der HPA-Achse, um die Wirksamkeit der unterschiedlichen sozialen Unterstützungsformen auf die biologische Stressreaktion zu messen.
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