Masterarbeit, 2011
121 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Der globale Klimawandel
2.1 Klima, Wetter und der natürliche Treibhauseffekt
2.2 Der anthropogene Treibhauseffekt
2.3 Hauptverursacher des anthropogenen Treibhauseffekts
2.4 Ethik und Klimawandel
2.4.1 Bewertung der Auswirkungen
2.4.2 Berücksichtigung der Generationengerechtigkeit
2.4.3 Verteilung von Verantwortung und Kosten
2.5 Der Blick in die Zukunft
2.5.1 Szenarien des Klimawandels
2.5.2 Auswirkungen des Klimawandels heute und in Zukunft
2.5.3 Wenn das Klima kippt
3 Die Ressource Wasser
3.1 Wasser im Überfluss?
3.1.1 Durchschnittlicher Wasserverbrauch
3.1.2 Wasser, Ernährung und Industrie
3.1.3 Weltweite Wasserverfügbarkeit
3.2 Menschenrecht auf Wasser
3.3 Wasser und der Klimawandel
3.3.1 Die globale Trinkwasserkrise
3.3.2 Klima-, Umwelt- und Weltwasserkonferenzen
3.4 Zukunftsaussichten für das Element Wasser
4 Der Zusammenhang von Klimawandel und Migration
4.1 Wie der Klimawandel die Migration beeinflusst
4.2 Was ist ein „Umweltflüchtling“? – Einige Definitionen
4.3 Bisherige Migrationsströme – Zahlen und Fakten
4.4 Empirische Belege zum Zusammenhang von Klimawandel und Migration
4.5 Schätzungen über zukünftige klimabedingte Migration
4.6 Umweltbedingte Migration als Bedrohung der internationalen Sicherheit?
5 Das Beispiel Somalia
5.1 Die Demokratische Republik Somalia
5.1.1 Grunddaten, Geographie und Klima
5.1.2 Sozialstruktur
5.1.3 Wirtschaftliche Entwicklung
5.1.4 Geschichte
5.2 Die Dürre im Jahr 2011
5.2.1 Wohin fliehen die Somalis?
5.2.2 Eine vorhergesagte und somit vermeidbare Katastrophe?
5.2.3 Handlungs- und Hilfsmöglichkeiten
5.3 Die Dürre – eine Folge des Klimawandels?
6 Handlungsempfehlungen
6.1 Die „Lösung“ des Klimaproblems
6.2 Schonung und effektiverer Einsatz der Ressource Wasser
6.3 Zukünftiger Umgang mit Umweltflüchtlingen
7 Schlussfolgerung
Die Masterarbeit untersucht den Zusammenhang zwischen dem globalen Klimawandel, der Verknappung der Ressource Wasser und den daraus resultierenden Folgen für die Migration. Anhand des Fallbeispiels Somalia wird analysiert, wie klimatische Veränderungen, politische Instabilität und Wasserknappheit als Katalysatoren für humanitäre Krisen und Fluchtbewegungen wirken.
2.1 Klima, Wetter und der natürliche Treibhauseffekt
Das Wort „Klima“ leitet sich vom griechischen Begriff klinein ab und bedeutet „neigen“. Durch die Neigung der Erdachse relativ zur Bahnebene der Erde um die Sonne, gibt es Sommer und Winter auf dem Planeten. Sowohl die Neigung der Erdachse als auch viele weitere Parameter schwanken im Laufe der Jahrtausende und sind damit für immer wieder auftretende Klimaumschwünge verantwortlich. In der Wissenschaft ist der Begriff Klima genau definiert: Es ist „die statistische Beschreibung des Wetters in Form von Durchschnittswerten und der Variabilität relevanter Größen über eine Zeitspanne im Bereich von Monaten bis Tausenden von Jahren“. Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) bestimmte 30 Jahre als Klimanormalperiode. Die dabei verwendeten Größen sind Oberflächenvariablen, wie z.B. die Temperatur, Niederschlag und Wind. Kurzfristige und lokale Erscheinungen, beispielsweise ein sonniger Tag oder ein Sturm, werden als Wetter bezeichnet. Das Klima ist nicht konstant, sondern unterliegt ständigen Schwankungen.
1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Themen Klimawandel, Wasserknappheit und Migration ein und begründet die Wahl Somalias als Fallbeispiel für eine humanitäre Katastrophe im 21. Jahrhundert.
2 Der globale Klimawandel: Dieses Kapitel erläutert die wissenschaftlichen Grundlagen des Klimasystems, unterscheidet zwischen natürlichem und anthropogenem Treibhauseffekt und diskutiert ethische Aspekte sowie Zukunftsszenarien.
3 Die Ressource Wasser: Hier wird die zentrale Rolle von Wasser als lebensnotwendiges Gut untersucht, die Trinkwasserkrise analysiert und die internationale Wasserpolitik im Kontext von Klima- und Umweltkonferenzen beleuchtet.
4 Der Zusammenhang von Klimawandel und Migration: Das Kapitel widmet sich der komplexen Verbindung zwischen Umweltveränderungen und Fluchtbewegungen, diskutiert Definitionsansätze für „Umweltflüchtlinge“ und beleuchtet die sicherheitspolitischen Dimensionen.
5 Das Beispiel Somalia: Anhand der Dürrekatastrophe 2011 in Somalia wird veranschaulicht, wie klimatische Faktoren, politische Instabilität und soziale Strukturen eine humanitäre Krise verschärfen.
6 Handlungsempfehlungen: Es werden Strategien zur Minderung des Klimawandels, zur Schonung der Ressource Wasser und zum Umgang mit klimabedingter Migration für politische und gesellschaftliche Akteure vorgeschlagen.
7 Schlussfolgerung: Die Arbeit resümiert die Ergebnisse und betont die Dringlichkeit, den Klimawandel als globale Bedrohung anzuerkennen, um künftige Katastrophen durch entschlossenes Handeln zu verhindern.
Klimawandel, Anthropogener Treibhauseffekt, Ressource Wasser, Trinkwasserkrise, Somalia, Dürrekatastrophe, Umweltmigration, Klimaflüchtlinge, Nachhaltigkeit, Klimapolitik, Ernährungssicherheit, Menschenrecht auf Wasser, Anpassungsstrategien, Internationale Sicherheit, Wasser-Management.
Die Arbeit analysiert, wie sich der globale Klimawandel auf die Wasserressourcen auswirkt und welche Konsequenzen dies für die Migration von Menschen hat, insbesondere im Kontext von Entwicklungsländern.
Die Arbeit behandelt drei Kernbereiche: die physikalischen Grundlagen des Klimawandels, die Bedeutung von Wasser als Lebensgrundlage und Wirtschaftsfaktor sowie die sozioökonomischen Auswirkungen in Form von Flucht und Migration.
Die zentrale Frage ist, wie der Klimawandel die Ressource Wasser beeinflusst und welche direkten oder indirekten Folgen dies für die Migration hat – untersucht am konkreten Beispiel Somalia.
Es handelt sich um eine literaturgestützte Analyse, die IPCC-Berichte, Fachstudien, internationale Abkommen und Berichte von Hilfsorganisationen sichtet, um den Zusammenhang zwischen Klimawandel und Migration theoretisch und empirisch zu erarbeiten.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Erarbeitung des Treibhauseffekts und der Wasserproblematik, eine Untersuchung der Migrationszusammenhänge und eine Fallstudie zu Somalia, die als empirische Veranschaulichung der theoretischen Erkenntnisse dient.
Klimawandel, Wasserknappheit, Umweltmigration, Klimaflüchtlinge und Ernährungssicherheit sind die zentralen Schlagworte, die das inhaltliche Spektrum abdecken.
Somalia dient als drastisches Beispiel, da es von einer historischen Dürrekatastrophe und langjähriger politischer Instabilität geprägt ist und somit aufzeigt, wie klimatische und menschgemachte Faktoren in einer humanitären Krise interagieren.
Die Autorin plädiert dafür, dass Industriestaaten ihre Verantwortung für den Klimawandel anerkennen und den Übergang zu einer klimaverträglichen Entwicklung sowie präventive Anpassungsstrategien massiv vorantreiben müssen.
Die Arbeit betont, dass diese Unterscheidung in der Realität fließend ist und die Abgrenzung zwischen freiwilliger Migration und erzwungener Flucht oft schwierig bleibt, weshalb ein flexiblerer rechtlicher Umgang mit Umweltmigranten gefordert wird.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

