Masterarbeit, 2013
69 Seiten, Note: 1,1
Hinführung
1. Gesellschaftliche Veränderungen im 21. Jahrhundert
1.1 Beschleunigung-Kompetenzen-Nachhaltigkeit in der Wissensgesellschaft
1.2 Die Begrenztheit der Erde und die Notwendigkeit zum nachhaltigen Handeln
1.3 Individuum im Spannungsfeld von Beschleunigung und Nachhaltigkeit
2. Die Entwicklung Globalen Lernens und Bildung für nachhaltige Entwicklung als Antwort auf die Herausforderungen der globalisierten Welt
2.1 Globalen Lernen als pädagogische Konzeption – Entwicklung des Lernbereichs
2.2 Globales Lernen: Definitionen – Leitideen – Dimensionen - Kompetenzen
3. Educational Governance und Bildung für nachhaltige Entwicklung – untrennbar?
3.1 Educational Governance
3.2 Historischer Abriss der Bildungsentwicklung
3. 3 Neue Formen der Evaluation und Aufsicht an den Schulen – ein Indikator für ein gelungenes und zeitgemäßes Educational Governance-Konzept?
3.4 Bildungsstandards – ein adäquates Mittel der Qualitätssicherung?
3.5 Qualitätsentwicklungen im Bildungsbereich durch Globales Lernen
3.6 Professionalisierung der Lehrkräfte hinsichtlich globaler Herausforderungen unter der besonderen Berücksichtigung des Wandels des Kulturbegriffs und des Verständnisses von Kultur
3.7 Autonome Schulen im Netzwerk als realisierende Organisationen des „lokal denken - global handeln“ - Konzepts
3.8 Kooperation mit Akteuren der Wirtschaft
3.9 Förderung von Schulqualität und Entwicklung durch die Kooperation von Schulen und NGOs zum Globalen Lernen
Abschließende Überlegungen
Die Arbeit untersucht, wie das Konzept des Globalen Lernens als Bildung für nachhaltige Entwicklung dazu beitragen kann, das deutsche Bildungssystem unter den Anforderungen der Globalisierung und Educational Governance zukunftsfähig zu gestalten. Dabei steht die Frage im Zentrum, wie Schulen als eigenständige Organisationen im gesellschaftlichen Netzwerk agieren können, um Jugendliche für verantwortungsvolles, globales Handeln zu befähigen.
1.3 Individuum im Spannungsfeld von Beschleunigung und Nachhaltigkeit
Aus den oben ausgeführten globalen Herausforderungen wird deutlich, dass Lernende heute mit einer dichten Komplexität an Themen umgehen müssen, die verschiedenen Ebenen zuzuordnen sind. Die sachliche Ebene mit den deutlichen Grenzen des Wachstums und damit verbundenen globalen Problemen wurde bereits eingehend behandelt.
Die soziale Ebene fordert die Auseinandersetzung mit dem Eigenen und dem Fremden, mit dem Bekannten und Unbekannten und fordert Einfühlungsvermögen, Perspektivwechsel und Empathie. Der soziale Wandel vollzieht sich in einem rasanten Tempo, sodass in den Großstädten das Eigene und das Fremde zunehmend verschwimmen und das Unbekannte ein fester Bestandteil des Alltags wird. Diese zeitliche Ebene ist eine besondere Herausforderung für die Lehre und die Bildungsorganisationen, die adäquat und spontan auf den Wandel reagieren müssen. Das bedeutet, dass sowohl die Strukturen, als auch das Personal und die Curricula von derart Beschaffenheit sein sollten, dass Entscheidungen flexibel und ohne lange bürokratische Wege ermöglicht werden. Da das Wissen immer schneller veraltet, muss auf die Herausbildung der Kompetenzen Wert gelegt werden, die den Lernenden befähigen, Sinnvolles vom Sinnlosen zu unterscheiden, zeitgemäße und zukunftsweisende Entscheidungen zu treffen und das im Hinblick auf die soziale und nachhaltige globale Entwicklung. Das bloße Faktenwissen wird teils erweitert, teils ersetzt durch Kompetenzen, da die sich rasch verändernde Welt dem Individuum hohe Anpassungsfähigkeit abverlangt und diese Anpassungsfähigkeit nicht durch das bloße vermitteln von Faktenwissen erzeugt werden kann.
Hinführung: Die Einleitung beleuchtet die Herausforderungen der Globalisierung und betont die Notwendigkeit, Schulen durch eine Öffnung im gesellschaftlichen Netzwerk zukunftsfähig zu gestalten.
1. Gesellschaftliche Veränderungen im 21. Jahrhundert: Dieses Kapitel analysiert die Beschleunigung gesellschaftlicher Prozesse und deren Auswirkungen auf das Individuum sowie die Notwendigkeit nachhaltigen Handelns.
2. Die Entwicklung Globalen Lernens und Bildung für nachhaltige Entwicklung als Antwort auf die Herausforderungen der globalisierten Welt: Hier wird das pädagogische Konzept des Globalen Lernens in seinen historischen Wurzeln und Dimensionen vorgestellt.
3. Educational Governance und Bildung für nachhaltige Entwicklung – untrennbar?: Das Hauptkapitel untersucht die Steuerung des Bildungssystems, die Rolle von Bildungsstandards und die Professionalisierung der Lehrkräfte im Kontext von Globalem Lernen.
Abschließende Überlegungen: Die Arbeit resümiert, dass Bildung für nachhaltige Entwicklung kein bloßes Schlagwort sein darf, sondern durch Kooperationen und strukturelle Änderungen im Bildungswesen aktiv gelebt werden muss.
Globales Lernen, Bildung für nachhaltige Entwicklung, Educational Governance, Schulqualität, Schulentwicklung, Wissensgesellschaft, Kompetenzorientierung, Lehrerprofessionalisierung, Vernetzung, NGOs, Globalisierung, Nachhaltigkeit, Schulentwicklung, Bildungsstandards, Sozialkompetenz
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Rolle des Globalen Lernens innerhalb der Bildung für nachhaltige Entwicklung und wie dieses Konzept dazu dienen kann, aktuelle Reformen im Bildungssystem im Sinne einer zukunftsfähigen "Educational Governance" zu gestalten.
Zentrale Themen sind die Auswirkungen gesellschaftlicher Beschleunigung, die Notwendigkeit einer nachhaltigen Lehrerprofessionalisierung, die Autonomie von Schulen sowie die Bedeutung lokaler Netzwerke durch Kooperationen mit Nichtregierungsorganisationen und der Wirtschaft.
Das Ziel ist es, Zusammenhänge zwischen den globalen Anforderungen an das Bildungssystem, der gegebenen Wirklichkeit in Schulen und den Möglichkeiten herzustellen, diese Herausforderungen durch ein vernetztes und zukunftsorientiertes Schulkonzept zu bewältigen.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Konzepte zum Globalen Lernen, zur Educational Governance sowie zu Bildungsstudien, um daraus theoretisch begründete Ansätze für die Schulpraxis abzuleiten.
Der Hauptteil beleuchtet detailliert die Steuerungsinstrumente der Bildung (Educational Governance), die Historie der Bildungsentwicklung, die Problematik von Bildungsstandards sowie die konkrete Umsetzung Globalen Lernens durch Kooperationen und Netzwerkarbeit.
Wichtige Begriffe sind Globales Lernen, Educational Governance, Schulentwicklung, Nachhaltigkeit, Lehrerprofessionalisierung, Schulnetzwerke und gesellschaftliche Partizipation.
Der Autor hinterfragt kritisch, dass die Reaktion auf den Pisa-Schock oft zu einer einseitigen Output-Orientierung und ökonomischen Instrumentalisierung geführt hat, anstatt tiefgreifende, wertebasierte Reformen im Sinne des Globalen Lernens zu fördern.
NGOs werden als notwendige Partner für Schulen gesehen, da sie Expertenwissen zu globalen Wandlungsprozessen einbringen, Lehrkräfte durch Fortbildungen unterstützen und dazu beitragen, das Lernen durch reale gesellschaftliche Bezüge praxisnäher und nachhaltiger zu gestalten.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

