Examensarbeit, 2001
78 Seiten, Note: 1,0
Didaktik für das Fach Englisch - Pädagogik, Sprachwissenschaft
Einführung
1. Einleitung:
1.1 Interkulturelle Kompetenz: Was ist das eigentlich?
1.1.1 Zum Kompetenzbegriff
1.1.2 Von der Linguistischen Kompetenz zur Kommunikativen Kompetenz
1.1.3 Von der Kommunikativen Kompetenz zur Interkulturellen Kompetenz
1.2 Aspekte der Interkulturellen Kompetenz
1.2.1 Kulturelle Identität
1.2.2 Fremdverstehen
1.2.3 Bildungspolitik
1.3 Vorrausetzung für interkulturelle Kompetenz:
1.4 Probleme der interkulturellen Kompetenz:
1.5 Zwischenfazit
2. Projektarbeit
2.1 Ursprünge der Projektarbeit
2.2 Projektarbeit im Rahmen des Fremdsprachenunterrichts
2.3 Ziele der Projektarbeit im Fremdsprachenunterricht
2.4 E-mail Projekte: Ein Teil der Projektarbeit?
2.5 Zusammenfassung
3. Studie des Projektes im Englischunterricht an einer Schule in Indien vom 19.03.01-13.04.01
3. 1 Vorüberlegung
3.2 ACM Gandhi Ashram
3.3 ACM Schule
3.4.Vorbereitung
3.5 Probleme der Durchführung
3.6. Phasen des Projektes im Englischunterricht an der Schule in Indien:
3.6.1 Einführungsphase
3.6.2 Erkundungsphase
3.6.3 Reflektionsphase
3.6.4 Präsentationsphase
4. Ergebnisse der Projektarbeit im Englischunterricht am Beispiel der Schule in Indien
4.1 Identität und Dialogstruktur in Indien
4.2 Interkulturelle Kompetenz durch E-mail Projekte
4.3 Fremdverstehen durch E-mail Projekte
4.4 Interkultureller Kompetenz am Beispiel einer Schule Indiens
5. Nachwort:
5.1 Warum Indien als Studierender?
5.2 Ausblick/ Fazit
Die Arbeit untersucht, inwiefern die Projektmethode in Verbindung mit interkulturellen E-Mail-Projekten dazu beitragen kann, interkulturelle Kompetenz im Englischunterricht zu fördern. Dabei liegt der Fokus auf der praktischen Anwendung in einer indischen Schule, um zu prüfen, ob Schüler durch authentische Kommunikation Empathie, Toleranz und ein tieferes Verständnis für fremde Lebenswelten entwickeln können.
3.6.1 Einführungsphase
In der ersten Woche beschäftigten wir uns mit den Formalitäten eines Briefes. Da diese schriftliche Form der Gedankenverfassung der indischen Klasse nicht bekannt war, verbrachte ich mehrere Stunden mit diesem Thema. An diesem Punkt kamen bereits interkulturelle Lernprozesse in Gang. So ist das adressatenbezogene Schreiben an eine Klasse in einem unbekannten Land wie Schweden für indische Schüler sehr neu. Hier konnten die Schüler einen Anstoß dafür bekommen, wie wichtig die sprachlich exakte Vermittlung der Umstände ihres Lebens ist, damit die Partner sie besser verstehen können.
Ich brachte eine Landkarte mit, an der wir eine geographische Bestimmung der Ortes vornahmen. Dies bereitete den Schülern selbst für ihr eigenes Land enorme Schwierigkeiten, denn sie hatten noch nie zuvor eine Weltkarte gesehen. Wie mir ein Lehrer dann mitteilte, ist ihm ebenfalls eine europäische Weltkarte, auf der Europa in der Mitte der Karte liegt, nicht bekannt. Nun hatte die Klasse erfahren, dass man die Weltkarte in jedem Kontinent anders darstellen kann und damit einen weitere Horizonterweiterung bekommen.
Da die interkulturelle Kompetenz im Spannungsverhältnis zwischen Eigen- und Fremdperspektive liegt, sollten die Lerngruppe sich bei der Suche über mögliche Themenschwerpunkten im Bereich LIFE AT MY SCHOOL zuerst über die eigene Lebensweise bewusst werden. Die Schüler konnten nun selber ihre Ideen mit einem Brainstorming zusammenstellen und nach ihrem Interesse auswählen.
Am 21.03 sind die ersten Briefe aus Schweden per Fax angekommen, und am nächsten Tag führte ich diese in den Unterricht ein.
1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert den theoretischen Rahmen und die Begriffsbestimmung der interkulturellen Kompetenz innerhalb der Fremdsprachenforschung.
2. Projektarbeit: Hier wird der methodische Ansatz der Projektarbeit sowie die Integration von E-Mail-Projekten als Instrument zur Förderung des interkulturellen Lernens vorgestellt.
3. Studie des Projektes im Englischunterricht an einer Schule in Indien vom 19.03.01-13.04.01: Das Kapitel beschreibt den praktischen Verlauf des Projekts, von der Vorbereitung bis hin zu den verschiedenen Phasen der Durchführung an einer indischen Schule.
4. Ergebnisse der Projektarbeit im Englischunterricht am Beispiel der Schule in Indien: Hier werden die gewonnenen Erfahrungen und die Entwicklung der Schüler hinsichtlich ihrer interkulturellen Kompetenz und Identitätswahrnehmung bewertet.
5. Nachwort: Der letzte Teil reflektiert die persönliche Erfahrung des Autors während der Reise und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Bedeutung interkultureller Projekte.
Interkulturelle Kompetenz, Fremdsprachenunterricht, Projektarbeit, E-Mail-Projekt, Indien, Fremdverstehen, Kulturelle Identität, Handlungsorientierung, Globalisierung, Englischunterricht, Schülerorientierung, Kulturbewusstsein, Kommunikation, Dialogstruktur, Praxisanalysen.
Die Arbeit untersucht die Integration von Projektarbeit und E-Mail-Projekten im Englischunterricht, um interkulturelle Kompetenzen bei Schülern gezielt zu fördern.
Im Mittelpunkt stehen die theoretische Herleitung interkultureller Kompetenz, die Methoden der Projektarbeit und deren praktische Anwendung im interkulturellen Austausch.
Ziel ist es zu zeigen, ob durch den Einsatz realer Kommunikationssituationen (E-Mail) in einem Schulprojekt in Indien das Fremdverstehen und die Empathiefähigkeit der Lernenden gestärkt werden können.
Der Autor führt eine praxisorientierte Studie in Form eines Unterrichtsprojekts durch, kombiniert mit einer Analyse fachdidaktischer Literatur zum Thema interkulturelles Lernen.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die methodische Einbettung in die Projektarbeit sowie eine detaillierte Auswertung eines konkreten E-Mail-Projekts an einer indischen Schule.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Interkulturelle Kompetenz, Fremdverstehen, Projektarbeit, E-Mail-Projekte sowie kulturelle Identität im globalen Kontext.
Die Schüler zeigen anfangs teils Unverständnis oder Entfremdung, entwickeln jedoch durch den Prozess der Bedeutungsaushandlung Neugierde und den Wunsch, den Lebensalltag der jeweils anderen Seite besser zu verstehen.
Das Projekt findet in einer kulturell sehr spezifischen Umgebung (Ashram) statt, was die Herausforderungen der interkulturellen Kommunikation durch lokale Traditionen und den Mangel an direkterer Internet-Infrastruktur hervorhebt.
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