Bachelorarbeit, 2015
33 Seiten, Note: 2,3
Diese Arbeit analysiert Foucaults Machtanalyse und ihre Implikationen für den Widerstandsbegriff. Sie untersucht, wie Foucault die Macht als ein produktives Prinzip begreift, das den Gesellschaftskörper durchdringt und somit traditionelle Vorstellungen von Macht und Widerstand in Frage stellt.
Die Einleitung stellt Foucaults zentrale Aussage zur Allgegenwart von Macht und Widerstand vor und erläutert die Problematik der Kritik an seiner Machtanalyse. Kapitel 2 ordnet Foucault in die Politische Theorie ein und beleuchtet seine Kritik am traditionellen Machtbegriff. Kapitel 3 analysiert Foucaults Machtbegriff und seine Implikationen für den Widerstandsbegriff, während Kapitel 4 die Kritik an Foucault durch Fraser, Habermas und Lemke beleuchtet.
Foucaults Machtanalyse, Widerstand, Produktivität der Macht, Ethos, Kritik, Gouvernementalität, Politische Theorie, Habermas, Fraser, Lemke
Foucault begreift Macht nicht als Besitz, sondern als ein produktives Netz, das den gesamten Gesellschaftskörper durchdringt und Identitäten sowie Wissen erst hervorbringt.
Nein, für Foucault sind Macht und Widerstand gleichzeitig vorhanden; wo Macht ist, ist auch immer unmittelbar Widerstand als integraler Bestandteil der Machtbeziehung möglich.
Es beschreibt, wie Macht durch den Diskurs über Sexualität Subjekte normiert und kontrolliert, was Foucault als Beispiel für die Produktivität der Macht nutzt.
Kritiker bemängeln oft das Fehlen normativer Maßstäbe in Foucaults Theorie – wenn alles Macht ist, wird es schwierig, einen moralisch begründeten Befreiungskampf zu rechtfertigen.
Widerstand zeigt sich bei Foucault weniger als Umsturz, sondern als eine Haltung (Ethos) der permanenten Kritik und der Weigerung, auf eine bestimmte Weise regiert zu werden.
Er lehnt die Theorie des Gesellschaftsvertrags ab, da er Macht nicht als vom Staat ausgehend betrachtet, sondern als eine Vielzahl von Mikropraktiken im Alltag.
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