Bachelorarbeit, 2016
64 Seiten, Note: 1,9
1 Einleitung
1.1 Relevanz des Themas
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit
1.4 Begriffsabgrenzung
2 Die deutsche Film- und Fernsehlandschaft
2.1 Von den Ursprüngen des Fernsehens bis ins digitale Zeitalter
2.2 Status Quo Fernseh- und Videomarkt
2.3 Wünsche und Bedürfnisse der Konsumenten in Bezug auf Film- und Fernsehkonsum
3 Die Geschäftsmodelle der beiden Verbreitungswege
3.1 Das lineare Fernsehen
3.1.1 Das duale Rundfunksystem in Deutschland
3.1.2 Der öffentlich-rechtliche Rundfunk
3.1.3 Der privatrechtliche Rundfunk
3.1.4 Pay-TV
3.2 Video-on-Demand
3.2.1 Download-to-Own
3.2.2 Download-to-Rent
3.2.3 Kostenlose Video-on-Demand-Angebote
3.2.4 Online-Videorekorder
3.2.5 Die Geschäftsmodelle im Überblick
4 Das Konsumverhalten der Nutzer
4.1 Lineares Fernsehen: Die Quote
4.2 On-Demand: Online-Messungen und Abonnements
4.3 Trends im Mediennutzungsverhalten
5 Was bringt die Zukunft?
5.1 Best Practice aus den USA
5.2 Rechtliche Basis in Deutschland
5.3 Zukunftspläne deutscher Sender
6 Fazit und Ausblick
7 Anhang
7.1 Windowing
7.2 Übersicht der VoD-Geschäftsmodelle
7.3 VoD-Anbieter in Deutschland
7.4 Jahreshitliste 2015
Die Arbeit untersucht, welche Auswirkungen ein verändertes Medienkonsumverhalten in Deutschland auf die Zukunft des linearen Fernsehens und digitaler On-Demand-Angebote hat, mit dem Ziel zu klären, ob eine Koexistenz möglich ist oder ein Konkurrenzausschluss stattfindet.
3.2 Video-on-Demand
Seit der Durchdringung digitaler Videoformate hat VoD seinen Standpunkt innerhalb des deutschen Videomarktes gefestigt und wird diesen aller Wahrscheinlichkeit nach weiter ausbauen. Hierbei hat sich die Möglichkeit, digitalen Content auf Abruf ort- und zeitabhängig zu empfangen mittlerweile zu einer gängigen Methode entwickelt, Inhalte zu konsumieren. Für das Verstehen der verschiedenen Bezugsformen ist eine klar definierte Unterscheidung notwendig. Wegen des rasanten Strukturwandels und der Flexibilität der digitalen Branche ist der Videomarkt ständigen Veränderungen ausgesetzt. Der Anspruch dieses Kapitels kann demnach keine komplette Darstellung des Gefüges sein, sondern vielmehr eine Momentaufnahme, die einem allgemeinen Überblick dient. Exemplarische Angebote und Preise der jeweiligen Anbieter dienen im Folgenden einer groben Orientierung und keinem direkten Vergleich.
Video-on-Demand beschreibt im Allgemeinen eine non-lineare „Internetdienstleistung für Nachfrage nach digitalen Videos (Film, Serien).“ Dem Nutzer wird dabei die Möglichkeit geboten, individuell und zeitunabhängig Videoinhalte auf Abruf herunterzuladen oder zu streamen. Neben der Nutzung von kostenfreien Inhalten existiert eine Bereitstellung der Inhalte gegen Gebühr. Bei letzterer unterscheidet man grundlegend zwischen zwei Möglichkeiten, digitalen Content kostenpflichtig zu empfangen: den Kauf, auch Download-to-Own (DTO) genannt und die Leihe, Download-to-Rent (DTR). Die beiden Sparten werden in den folgenden Kapiteln näher erläutert.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Gegenüberstellung von linearem Fernsehen und VoD ein, erläutert die Relevanz sowie Zielsetzung der Arbeit und grenzt die zentralen Begriffe voneinander ab.
2 Die deutsche Film- und Fernsehlandschaft: Es erfolgt eine historische Einordnung des Fernsehens und eine Analyse des Status quo sowie der Bedürfnisse von Konsumenten im Hinblick auf den Film- und Fernsehkonsum.
3 Die Geschäftsmodelle der beiden Verbreitungswege: Dieses Kapitel detailliert die verschiedenen Finanzierungs- und Bereitstellungsmodelle des linearen Fernsehens (öffentlich-rechtlich, privat, Pay-TV) und der VoD-Angebote (DTO, DTR, kostenlose Angebote).
4 Das Konsumverhalten der Nutzer: Hier wird der Medienkonsum aus Nutzersicht betrachtet, wobei Trends wie die Nutzung von Quotenmessungen, Online-Abonnements und Binge-Watching analysiert werden.
5 Was bringt die Zukunft?: Das Kapitel wirft einen Blick auf internationale Best Practices, rechtliche Aspekte in Deutschland und die Zukunftspläne der deutschen Sender.
6 Fazit und Ausblick: Hier werden die Ergebnisse der Analyse zusammengeführt, um eine Annahme über die Koexistenz von linearem Fernsehen und On-Demand-Angeboten in der Zukunft zu treffen.
7 Anhang: Der Anhang enthält ergänzende Übersichten zu Verwertungsfenstern, detaillierte Aufstellungen der VoD-Geschäftsmodelle, eine Übersicht der Anbieter in Deutschland sowie die Jahreshitliste 2015.
Lineares Fernsehen, Video-on-Demand, VoD, Geschäftsmodelle, Medienkonsum, Rundfunkbeitrag, SVoD, TVoD, Digitalisierung, Nutzerverhalten, Smart-TV, Mediathek, Medienkonvergenz, Social TV, Streaming.
Die Arbeit befasst sich mit der Gegenüberstellung von traditionellem linearen Fernsehen und digitalen On-Demand-Angeboten sowie deren Koexistenz im deutschen Markt.
Die Arbeit deckt die deutsche Fernsehlandschaft, unterschiedliche Geschäftsmodelle der Filmverbreitung und das veränderte Konsumverhalten der Nutzer ab.
Ziel ist es, eine Schlussfolgerung darüber zu treffen, wie sich verändertes Konsumverhalten auf die Zukunft beider Verbreitungswege auswirkt und ob eine Koexistenz möglich ist.
Die Arbeit nutzt eine umfassende Literatur- und Quellenanalyse, um den aktuellen Stand der Medienlandschaft und die Geschäftsmodelle der Akteure zu untersuchen.
Im Hauptteil werden detailliert die Geschäftsmodelle des linearen Fernsehens (ÖRR, Privat, Pay-TV) und von Video-on-Demand (Kauf, Miete, Abo) beschrieben und mit Konsumanalysen verknüpft.
Wichtige Schlagworte sind lineares Fernsehen, Video-on-Demand, Medienkonvergenz, Geschäftsmodelle und Konsumverhalten.
Beim Download-to-Own (DTO) erwirbt der Nutzer den Inhalt unbegrenzt, während beim Download-to-Rent (DTR) das Nutzungsrecht zeitlich begrenzt ist.
Netflix gilt als Vorreiter des SVoD-Modells und als Herausforderer, der durch sein Portfolio und seine Eigenproduktionen den Druck auf traditionelle Sender erhöht.
Das Bundeskartellamt überwacht den Wettbewerb und hat in der Vergangenheit gemeinschaftliche VoD-Plattformprojekte deutscher Sender aufgrund wettbewerbsrechtlicher Bedenken untersagt.
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