Bachelorarbeit, 2016
56 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Ausgangssituation und Problemstellung
1.2 Ziel der Arbeit und Vorgehensweise
2 Industrie 4.0 und IT-Sicherheit – Theoretische Grundlagen
2.1 Industrie 4.0
2.1.1 Phänomen „Industrie 4.0“
2.1.2 Industrielle Revolution
2.1.3 Internet der Dinge
2.1.4 Cyber-Physische Systeme
2.1.5 Intelligente Fabrik
2.2 IT-Sicherheit
2.2.1 Grundlegende Begriffe
2.2.2 Schutzziele
2.2.3 Schwachstellen, Bedrohungen und Angriffe
3 IT-Sicherheit in Industrie 4.0
4 Analyse der IT-Sicherheit von Industrie 4.0
4.1 Bundesbehörden
4.1.1 Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
4.1.2 Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
4.1.3 Bundesministerium für Bildung und Forschung
4.2 Fraunhofer Forschungseinrichtungen
4.2.1 Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung
4.2.2 Institut für Sichere Informationstechnologie
4.2.3 Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation
4.2.4 Institut für Produktionstechnik und Automatisierung
4.3 Industrieverbände
4.3.1 Bundesverband der Deutschen Industrie
4.3.2 Plattform Industrie 4.0
4.4 Übersichtliche Darstellung und Diskussion der Ergebnisse
4.4.1 Überblick – Bundesbehörden
4.4.2 Überblick – Fraunhofer Institut
4.4.3 Überblick – Industrieverbände
5 Fazit
Diese Arbeit zielt darauf ab, den aktuellen Forschungsstand zur IT-Sicherheit im Kontext von Industrie 4.0 systematisch aufzuarbeiten und zu analysieren. Dabei wird der Fokus auf die Herausforderungen und Problemstellungen gelegt, die sich durch die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung industrieller Produktionsprozesse ergeben, sowie auf die entsprechenden Lösungsansätze für die IT-Sicherheit in diesem Bereich.
2.1.1 Phänomen „Industrie 4.0“
Die Bezeichnung „Industrie 4.0“ wurde erstmals auf der Hannover-Messe 2011 öffentlich formuliert. Der Lenkungskreis der Plattform Industrie 4.0 beschreibt die vierte industrielle Revolution als eine „..neue Stufe der Organisation und Steuerung der gesamten Wertschöpfungskette über den Lebenszyklus von Produkten. Dieser Zyklus orientiert sich an zunehmend individualisierten Kundenwünschen und erstreckt sich von der Idee, dem Auftrag über die Entwicklung und Fertigung, die Auslieferung eines Produkts an den Endkunden bis hin zum Recycling, einschließlich der damit verbundenen Dienstleistungen.“
Die Verfügbarkeit aller relevanten Informationen in Echtzeit stellt die Grundvoraussetzung für Industrie 4.0 dar. Dies wird durch die Vernetzung sämtlicher, an der Wertschöpfung beteiligter Instanzen gewährleistet (s. Kapitel 2.1.4). Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, den zu jeden Zeitpunkt optimalen Wertschöpfungsfluss abzuleiten.
Gemäß Gronau ist Industrie 4.0 „eine Abkehr von der klassisch automatisierten Fabrik, die große Mengen gleichartiger Produkte auf der Basis zentraler Produktionspläne herstellt.“ Das Idealbild ist die selbstorganisierende Fabrik (sogenannte „Smart Factory“, vgl. Kapitel 2.1.5), welche die Vorteile einer Großserienproduktion mit der zunehmenden Individualisierung in Einklang bringen kann. Dies wird mithilfe von intelligenten Objekten, welche miteinander interagieren, verwirklicht.
1 Einleitung: Das Kapitel führt in die Problemstellung ein, wonach Unternehmen durch Industrie 4.0 vor neue Herausforderungen in der IT-Sicherheit gestellt werden, und definiert das Ziel sowie die methodische Vorgehensweise der Arbeit.
2 Industrie 4.0 und IT-Sicherheit – Theoretische Grundlagen: Hier werden die Basiskonzepte von Industrie 4.0 und die theoretischen Grundlagen der IT-Sicherheit unabhängig voneinander erläutert, um ein fundiertes Verständnis für die spätere Zusammenführung zu schaffen.
3 IT-Sicherheit in Industrie 4.0: Dieses Kapitel thematisiert die speziellen Anforderungen, die durch die Verschmelzung von Unternehmens-IT und Produktions-IT entstehen, und identifiziert mangelnde IT-Sicherheit als zentralen Hemmschuh.
4 Analyse der IT-Sicherheit von Industrie 4.0: Das Kernkapitel wertet Erkenntnisse von Bundesbehörden, Fraunhofer-Instituten und Industrieverbänden aus, um Herausforderungen, Risiken und Anforderungen an die IT-Sicherheit strukturiert zu diskutieren.
5 Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die wesentlichen Ergebnisse der Analyse zusammen und zieht den Schluss, dass eine erfolgreiche Etablierung von Industrie 4.0 durch ein konsequentes und gemeinschaftliches Sicherheitsmanagement möglich ist.
Industrie 4.0, IT-Sicherheit, Cyber-Physische Systeme, Smart Factory, Informationssicherheit, Funktionssicherheit, Vernetzung, Wertschöpfungskette, Bedrohungsanalyse, Sicherheitsmanagement, Schutzziele, Industrie 4.0-Technologien, Produktions-IT, Cyberangriffe, Datenschutz
Die Arbeit analysiert den aktuellen Stand der IT-Sicherheit im Umfeld von Industrie 4.0 auf Basis einer literaturgestützten Untersuchung.
Die Arbeit behandelt die technologischen Grundlagen von Industrie 4.0, die Differenzierung zwischen Funktionssicherheit (Safety) und Informationssicherheit (Security) sowie die Rolle staatlicher und wirtschaftlicher Akteure.
Das primäre Ziel ist die Klärung der Forschungsfrage: Welche Erkenntnisse gibt es aktuell zu IT-Sicherheit in Industrie 4.0?
Die Arbeit nutzt die Literaturanalyse (Review) als zentrale Forschungsmethodik, um bestehende Erkenntnisse aus wissenschaftlicher Literatur und Berichten methodisch zu erarbeiten.
Der Hauptteil analysiert spezifische Herausforderungen, Risiken und Lösungsansätze aus der Sicht von Bundesbehörden, Fraunhofer-Einrichtungen und Industrieverbänden.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Industrie 4.0, IT-Sicherheit, Cyber-Physische Systeme, Smart Factory und Wertschöpfungskette.
Durch die Vernetzung entlang der Wertschöpfungsketten vergrößert sich die Angriffsfläche, da ungesicherte Schnittstellen unautorisierten Zugriffen Tür und Tor öffnen.
Es beschreibt die Forderung, dass Sicherheitsmaßnahmen bereits bei der Planung und Entwicklung industrieller Systeme berücksichtigt werden müssen, statt sie nachträglich zu implementieren.
Während in der Unternehmens-IT Integrität und Vertraulichkeit dominieren, stehen in der Produktion die Verfügbarkeit und die Einhaltung von Echtzeitanforderungen bei gleichzeitigem Personenschutz (Safety) an oberster Stelle.
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