Diplomarbeit, 2000
73 Seiten, Note: sehr gut (1)
Die Diplomarbeit beschäftigt sich mit dem Spannungsverhältnis zwischen sozialpädagogischem Anspruch und institutionellen Erfordernissen in der Heimerziehung. Ziel ist es, dieses Spannungsverhältnis aufzuzeigen und insbesondere die Auswirkungen auf die Klientel zu interpretieren. Die Heimerziehung wird als Beispiel für ein Praxisfeld der Sozialpädagogik herangezogen, wobei die in diesem Handlungsfeld auftretenden Probleme, Strukturbedingungen und Prozesse auf andere Bereiche der sozialen Arbeit übertragen werden können. Die Arbeit konzentriert sich auf die stationäre Unterbringung von Kindern, Jugendlichen und Heranwachsenden in durchgängig betreuten Wohnformen und betrachtet dabei die unterschiedlichen Perspektiven von SozialpädagogInnen, Eltern und den jungen Menschen selbst.
Die Diplomarbeit fokussiert auf die Bereiche Sozialpädagogik, Heimerziehung, Kinder- und Jugendhilfe, institutionelle Erfordernisse, fachlicher Anspruch, Hilfeplangespräche, Hilfepläne, Klientelbedürfnisse, sozialpädagogische Arbeit, Beziehungen, Kommunikation, Konfliktlösung und Gestaltungsperspektiven.
Es beschreibt den Konflikt zwischen dem pädagogischen Anspruch, dem Kind individuell zu helfen, und den institutionellen Zwängen (Regeln, Budgets, Strukturen) einer Heimeinrichtung.
Die Arbeit untersucht, wie durch institutionelle Prozesse Kinder als „schwer erziehbar“ oder „auffällig“ gelabelt werden, was deren Stigmatisierungserfahrung oft verfestigt.
Eine zentrale Hypothese hinterfragt, ob Heimerziehung echte Selbstständigkeit fördert oder lediglich eine Anpassung an die belastenden Bedingungen der Institution bewirkt.
Das Jugendamt steuert den Prozess über Hilfeplangespräche und Hilfepläne, die über die Aufnahme und die Ziele der Unterbringung entscheiden.
Sie müssen die Bedürfnisse der Klientel wahren, Beziehungsarbeit leisten und gleichzeitig die organisatorischen Anforderungen der Einrichtung erfüllen.
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