Diplomarbeit, 2004
228 Seiten, Note: 1,0
A Einleitung
1 Einführung in das Thema
2 Brandschutz im Krankenhaus
3 Problemstellung
3.1 Ergebnisse vorangegangener Studien
3.2 Nationale und Internationale Studien
4 Gliederung
5 Anmerkungen zur Diplomarbeit
B Bestandsaufnahme
1 Objektbeschreibung
1.1 Vorhandene Planungsunterlagen
1.2 Standort und Abmessungen
1.3 Nutzung
2 Objektanalyse
2.1 Analyse des Gebäudetyps und dessen geltenden Normen
2.2 Brandgefährdungsanalyse
2.3 Klassifizierung des Gebäudes
C Brandschutzkonzept
1 Vorbeugender Baulicher Brandschutz
1.1 Baustoffe
1.2 Bauteile
1.2.1 Wände
1.2.1.1 Tragende Wände
1.2.1.2 Trennwände
1.2.1.3 Nichttragende Nichtraumabschließende Wände
1.2.1.4 Brandwände
1.2.1.5 Außenwände und Glasfassade
1.2.2 Decken
1.2.3 Türen und Fenster
1.3 Flucht- und Rettungswege
1.3.1 Anforderungen an Flucht- und Rettungswege
1.3.2 Notwendige Treppen bzw. Treppenräume
1.3.3 Aufzugsanlagen
1.4 Haustechnik
1.4.1 Installationsschächte und –kanäle
1.4.2 Unterdecken
1.4.3 Lüftungskanäle
2 Anlagentechnischer Brandschutz
2.1 Brandmeldeanlagen (BMA)
2.1.1 Brand- bzw. Rauchmelder
2.1.2 Brandmeldezentrale (BMZ)
2.1.3 Alarmierungseinrichtung
2.1.4 Sicherheitsbeleuchtung, Sicherheitsstromversorgung und Sicherheitsanlagen
2.1.5 Übertragungseinrichtungen für Brandmeldungen bzw. Störungen
2.1.6 Steuereinrichtungen für Brandschutzeinrichtungen
2.1.7 Schutzklassen
2.2 Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA)
2.3 Brandbekämpfungseinrichtungen
2.3.1 Selbsthilfeanlagen
2.3.1.1 Feuerlöscher
2.3.1.2 Wandhydranten
2.3.2 Löschhilfeanlagen
2.3.2.1 Sprinkleranlagen
2.4 Notstromversorgung
3 Abwehrender Brandschutz
3.1 Flächen für die Feuerwehr
3.1.1 Zugänge
3.1.2 Zufahrten
3.1.3 Aufstellflächen
3.1.4 Bewegungsflächen
3.2 Abstände zwischen Gebäuden
3.3 Löschwasserversorgung
3.3.1 Hydranten
3.3.2 Steigleitungen
3.4 Öffentliche Feuerwehr
3.5 Feuerwehrpläne nach DIN 14095
4 Betrieblicher bzw. organisatorischer Brandschutz
4.1 Brandschutzordnung nach DIN 14096 – 1
4.1.1 Bradschutzordnung Teil A
4.1.2 Bradschutzordnung Teil B
4.1.3 Bradschutzordnung Teil C
4.2 Flucht- und Rettungswegplan
5. Zusammenfassung und Kompensationsmaßnahmen
1 Zusammenfassung und Beurteilung
2 Kompensationsmaßnahmen
D Heiß- und Rauchgasentwicklung
1 Gefährdung durch Schadenfeuer
1.1 Wärmewirkung
1.2 Rauch
1.3 Schadstoffe
2 Schädigung von Personen
3 Ermittlung der Heiß- und Rauchgase
3.1 Grundlagen des Programms CFAST
3.2 Ansätze zur Festlegung von Brandszenarien
3.2.1 Einflüsse auf den zeitlichen Verlauf der Energiefreisetzungsrate
3.2.2 Brandlast
3.3 Eingaben in das Programm
3.3.1 Ergebnisse der Testsimulationen
3.4 Entwicklung realer Brandszenarien
3.4.1 Brand im Brandabschnitt 10
3.4.1.1 Ergebnisse der Berechnung
3.4.1.2 Beurteilung der Flucht- und Rettungswege im Brandabschnitt 10
3.4.2 Brand im Brandabschnitt 7
3.4.2.1 Ergebnisse der Berechnung
3.4.2.2 Beurteilung der Flucht- und Rettungswege im Brandabschnitt 7
3.4.3 Brand im Brandabschnitt 2, Büro im Kellergeschoss
3.4.3.1 Ergebnisse der Berechnung
3.4.3.2 Beurteilung der Flucht- und Rettungswege im Brandabschnitt 2
3.4.4 Brand im Brandabschnitt 4, Reinigung/Sterilisation im Kellergeschoss
3.4.4.1 Ergebnisse der Berechnung
3.4.4.2 Beurteilung der Flucht- und Rettungswege im Brandabschnitt 4
3.4.5 Zusammenfassung der Flucht- und Rettungswegsituation
E Evakuierungssimulation
1 Allgemeines und Angaben aus der Literatur
1.1 Verhalten der Menschen in Brandfällen
1.2 Allgemeine Verhaltensweisen
1.3 Gehen durch Rauch
2 Das Programm EXODUS
3 Eingangsdaten für die Simulation
3.1 Eingaben der Raumgeometrien
3.2 Eingaben der betroffenen Personen
3.2.1 Körperliche Eigenschaften betroffener Personen
3.2.2 Geistige Eigenschaften betroffener Personen
3.2.3 Verhaltensanweisungen einzelner Personen
3.2.4 Zusammenfassung aller personenspezifischen Eingaben
3.2.4.1 Brandabschnitt 10; Pflegestation
3.2.4.2 Brandabschnitt 7; Intensivstation
3.2.4.3 Brandabschnitt 2; Büro im Kellergeschoss
3.2.4.4 Brandabschnitt 4; Reinigung im Kellergeschoss
3.3 Ergebnisse der EXODUS - Simulationen
3.3.1 Ergebnisse der Evakuierung im Brandabschnitt 10
3.3.2 Ergebnisse der Evakuierung im Brandabschnitt 7
3.3.3 Ergebnisse der Evakuierung im Brandabschnitt 2
3.3.4 Ergebnisse der Evakuierung im Brandabschnitt 4
3.4 Zusammenfassung der Evakuierungsergebnisse
F Bewertung der Flucht- und Rettungswegsituation
1 Zusammenfassung der Ergebnisse aus CFAST und EXODUS
2 Überprüfung der Einhaltung von gesetzlichen Festlegungen
3 Bewertung der Flucht- und Rettungswegsituation
4 Verbesserungsvorschläge für das betrachtete Krankenhaus
5 Handlungsbedarf für die Überarbeitung der Bauordnungen und Richtlinien
G Zusammenfassung und Beurteilung
1 Zusammenfassung
2 Beurteilung
Die Diplomarbeit hat zum Ziel, ein ganzheitliches brandschutztechnisches Konzept für ein großes Krankenhaus zu entwickeln, unter besonderer Berücksichtigung der Flucht- und Rettungswegsituation. Die Forschungsfrage fokussiert dabei auf die Optimierung der Sicherheit von Patienten und Personal bei gleichzeitiger Einhaltung baulicher Anforderungen und wirtschaftlicher Effizienz.
Brandgefährdungsanalyse
Zur Bestandsaufnahme der vorhandenen Bebauung wird jeder Raum der baulichen Anlage auf seine Nutzung und den damit verbundenen brandschutztechnischen Gefahrenquellen untersucht. Durch diese Betrachtung lassen sich Nutzungsabschnitte mit ähnlichen brandschutztechnischen Vorraussetzungen bilden.
Die Brandgefährdung eines Gebäudes wird durch Brandgefährdungsklassen bestimmt. Die folgende Einstufung ist nach DIN EN 2 [26] anzuwenden:
• Geringe Brandgefährdung: Stoffe mit geringer Entzündbarkeit liegen vor. Örtliche und betriebliche Verhältnisse bieten nur eine geringe Brandentstehungsmöglichkeit. Im Brandfall ist mit einer geringen Brandausbreitung zu rechnen.
• Mittlere Brandgefährdung: Stoffe mit hoher Entzündbarkeit liegen vor. Örtliche und betriebliche Verhältnisse sind für die Brandentstehungsmöglichkeit günstig. Es ist im Brandfall keine große Brandausbreitung in der Anfangsphase zu erwarten.
• Große Brandgefährdung: Stoffe mit hoher Entzündbarkeit liegen vor. Örtliche und betriebliche Verhältnisse bieten eine große Brandentstehungsmöglichkeit. Im Brandfall ist mit einer großen Brandausbreitung in der Anfangsphase zu rechnen.
Oder: Eine Zuordnung in mittlere oder geringe Brandgefährdung ist nicht möglich.
Die DIN EN 2 unterscheidet zusätzlich vier Brandklassen der zu löschenden Stoffe, die wie folgt definiert sind:
A Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema Brandschutz in Krankenhäusern ein, erläutert die Problemstellung und die methodische Gliederung der Arbeit.
B Bestandsaufnahme: Hier wird das zu untersuchende Krankenhausgebäude detailliert beschrieben, inklusive der Nutzung, der Objektanalyse und der geltenden gesetzlichen Normen.
C Brandschutzkonzept: Dieses Kapitel erarbeitet ein ganzheitliches Konzept, das bauliche, anlagentechnische, abwehrende und organisatorische Maßnahmen umfasst.
D Heiß- und Rauchgasentwicklung: Hier werden mittels CFAST reale Brandszenarien berechnet, um die Zeitspannen für eine sichere Flucht und Rettung zu ermitteln.
E Evakuierungssimulation: Dieses Kapitel nutzt das Programm EXODUS, um die Fluchtprozesse in den definierten Brandabschnitten unter realistischen Bedingungen zu simulieren.
F Bewertung der Flucht- und Rettungswegsituation: Hier werden die Simulationsergebnisse kritisch bewertet und mit bestehenden gesetzlichen Festlegungen verglichen.
G Zusammenfassung und Beurteilung: Abschließende Synthese der Ergebnisse und zusammenfassende Bewertung des erstellten Brandschutzkonzeptes.
Brandschutz, Krankenhaus, Flucht- und Rettungswege, Evakuierungssimulation, Brandgefährdung, CFAST, buildingEXODUS, Rauchgasentwicklung, Brandmeldeanlage, Anlagentechnischer Brandschutz, Baulicher Brandschutz, Brandschutzkonzept, Personensicherheit, Brandszenarien, Objektschutz
Die Arbeit befasst sich mit der brandschutztechnischen Konzeption und Bemessung eines Krankenhauses unter besonderer Berücksichtigung der Evakuierungssituation.
Die zentralen Felder umfassen den baulichen, anlagentechnischen und organisatorischen Brandschutz sowie die rechnerische Simulation von Brandverläufen und Evakuierungsprozessen.
Das primäre Ziel ist es, durch ingenieurmäßige Methoden (CFAST, EXODUS) zu beurteilen, ob die Flucht- und Rettungswege in dem betrachteten Krankenhaus den Sicherheitsanforderungen genügen.
Es werden rechnerische Ingenieurmethoden zur Brand- und Evakuierungssimulation verwendet, basierend auf den Modellen CFAST (Heiß- und Rauchgas) und EXODUS (Evakuierung).
Der Hauptteil gliedert sich in eine umfassende Bestandsaufnahme, die Erstellung eines Brandschutzkonzeptes, die Simulation der Brandentwicklung und der Evakuierung sowie die abschließende Bewertung der Ergebnisse.
Wichtige Begriffe sind Krankenhaussicherheit, Brandschutzkonzept, Brandsimulation, Evakuierungsanalyse und gesetzliche Brandschutzanforderungen.
Aufgrund der eingeschränkten Mobilität und Wahrnehmungsfähigkeit vieler Patienten ist eine eigenständige Flucht oft nicht möglich, was das Personal vor besondere Herausforderungen stellt.
Die BMA ist essenziell für die schnelle Ortung von Bränden in der Entstehungsphase und die automatische Ansteuerung von Brandschutzeinrichtungen, um Zeit für die Evakuierung zu gewinnen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

