Masterarbeit, 2014
85 Seiten, Note: 1,0
Diese Masterarbeit befasst sich mit der Bilanzierung von Joint Ventures im internationalen Kontext. Sie analysiert die Unterschiede zwischen den Regelungen des International Accounting Standard 31 (IAS 31) und des International Financial Reporting Standard 11 (IFRS 11) und beleuchtet die Auswirkungen der neuen IFRS 11-Regelungen auf die Konzernabschlusspräsentation.
Kapitel 1 stellt die Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit dar und erläutert den Aufbau der Arbeit. Kapitel 2 definiert den Begriff des Joint Ventures und beleuchtet seine rechtliche und wirtschaftliche Struktur. Kapitel 3 analysiert die Bilanzierung von Joint Ventures im Sinne des IAS 31 und die Gründe für die Überarbeitung der Regelungen. Kapitel 4 befasst sich mit den neuen IFRS 11-Regelungen für Joint Arrangements, einschließlich ihrer Entstehungsgeschichte, Anwendungsbereich und Zielsetzung. Kapitel 5 beleuchtet die bilanzielle Abbildung von Joint Ventures im Konzernabschluss gemäß IFRS 11 und IAS 31. Kapitel 6 analysiert die möglichen Auswirkungen der neuen Regelungen auf die Konzernabschlusspräsentation. Kapitel 7 fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und zieht ein Fazit.
Joint Ventures, internationale Rechnungslegung, IAS 31, IFRS 11, Konzernabschluss, Equity-Methode, Joint Operations, Joint Arrangements, Bilanzierung, Finanzberichterstattung.
Der wesentliche Unterschied liegt in der Klassifizierung: IFRS 11 fokussiert auf Rechte und Pflichten statt auf die rechtliche Struktur, was die Bilanzierung von Joint Ventures erheblich beeinflusst.
Es ist eine Form der gemeinschaftlichen Vereinbarung (Joint Arrangement), bei der die beteiligten Parteien Rechte am Nettovermögen der Vereinbarung haben.
Für Joint Ventures ist nun zwingend die Equity-Methode anzuwenden; die früher unter IAS 31 zulässige Quotenkonsolidierung entfällt.
Bei einer Joint Operation haben die Parteien unmittelbare Rechte an den Vermögenswerten und Verpflichtungen für die Schulden der Vereinbarung.
Durch den Wegfall der Quotenkonsolidierung können Bilanzsummen und Umsatzerlöse in Konzernabschlüssen unter Umständen deutlich niedriger ausfallen.
Entscheidend sind die Struktur der Vereinbarung, die Rechtsform des Vehikels, vertragliche Vereinbarungen sowie sonstige Fakten und Umstände.
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