Examensarbeit, 2001
101 Seiten, Note: 1,7
1 Einführung
2 Kommunale Verwaltung und e-Government
2.1 Kommunale Aufgaben
2.2 e-Government
2.3 Potenziale
3 Entwicklung einer Informatikstrategie
3.1 Begriff der Strategie
3.2 Informatikstrategie
3.2.1 Situationsanalyse
3.2.1.1 Analyse der Wettbewerbssituation
3.2.1.2 Analyse der Informationsinfrastruktur
3.2.1.3 Umweltanalyse
3.2.1.4 Weitere Analysemöglichkeiten
3.2.2 Strategische Zielplanung
3.2.3 Entwicklung der Informatikstrategie
3.2.3.1 Objekte
3.2.3.2 Charakter
3.2.3.3 Struktur
3.2.3.4 Inhalt
3.2.3.5 Vorgehensweise
3.2.4 Strategische Maßnahmenplanung für das e-Government
3.2.4.1 e-Procurement
3.2.4.2 e-Bürgerbeteiligung
4 Zusammenfassung und Ausblick
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Entwicklung einer e-Government-Strategie für eine Kommunalverwaltung, wobei untersucht wird, inwiefern bestehende Strategiekonzepte aus der Privatwirtschaft auf den öffentlichen Sektor übertragbar sind und welche spezifischen Anforderungen dabei berücksichtigt werden müssen.
3.2.1 Situationsanalyse
Eine systematische Standortbestimmung ist aus Sicht der Strategieentwicklung ein unverzichtbares Element, da nur wenn die strategische Rolle der IF bekannt ist das momentane Leistungspotenzial ermittelt werden kann.
Betrachtet wird an dieser Stelle die informationstechnologische Gesamtsituation im direkten Kontext mit den Unternehmenszielen bzw. dem Leitbild der Verwaltung. An dieser Stelle werden noch keine einzelnen Prozesse bewertet, sondern das Leistungspotenzial an sich bestimmt.
Die Einschätzung des Leistungspotenzials kann mit Hilfe folgender Matrix (Abb. 3) ermittelt werden:
Die kommunale Verwaltung ist unter Typ III (blau) einzuordnen, da momentan: - die IF eine geringe Bedeutung für die Erreichung der "Unternehmensziele" hat - die Bedeutung der IF für die Erreichung der Ziele in Zukunft stark zunehmen wird - der Stellenwert des Informationsmanagements zunimmt - die bisherigen Tätigkeiten sich vornehmlich mit der Schaffung einer leistungsfähigen Informationsinfrastruktur beschäftigten
1 Einführung: Erläutert die Notwendigkeit der Verwaltungsreform und die Rolle der Informatikstrategie als Teil einer übergreifenden Gesamtstrategie.
2 Kommunale Verwaltung und e-Government: Definiert e-Government als Prozess der Modernisierung und untersucht Potenziale für die kommunale Verwaltung.
3 Entwicklung einer Informatikstrategie: Beschreibt den Prozess der Strategieentwicklung nach Heinrich und dessen Anpassung an die Bedingungen einer Kommunalverwaltung.
4 Zusammenfassung und Ausblick: Resümiert die Ergebnisse und betont die Notwendigkeit, trotz regulatorischer Hemmnisse moderne e-Government-Ansätze schrittweise umzusetzen.
e-Government, Kommunalverwaltung, Informatikstrategie, Verwaltungsreform, Prozessoptimierung, e-Procurement, e-Bürgerbeteiligung, Strategisches Management, Informationsinfrastruktur, Digitalisierung, Prozessgestaltung, Standortattraktivität.
Die Masterarbeit befasst sich mit der Entwicklung und Implementierung einer e-Government-Strategie, die spezifisch auf die Bedürfnisse und Rahmenbedingungen einer Kommunalverwaltung zugeschnitten ist.
Die Arbeit fokussiert sich auf die Verzahnung von Unternehmens- und Informatikstrategie, die Identifikation von Prozesspotenzialen sowie die praktische Anwendung von E-Government-Technologien.
Ziel ist es zu klären, ob klassische privatwirtschaftliche Konzepte zur Informatikstrategieentwicklung eins zu eins auf die öffentliche Verwaltung übertragbar sind oder spezifische Anpassungen erfordern.
Es wird der wissenschaftlich fundierte Ansatz zur Informatikstrategieentwicklung nach Heinrich herangezogen und kritisch auf seine Anwendbarkeit im öffentlichen Dienst geprüft.
Im Hauptteil werden nach einer theoretischen Fundierung zwei konkrete Prozesse – e-Procurement und e-Bürgerbeteiligung – als Anwendungsbeispiele analysiert und mittels Prozessdiagrammen dargestellt.
Wichtige Begriffe sind e-Government, Strategisches Management, Kommunalverwaltung, e-Procurement, Prozessoptimierung und Digitale Signatur.
Die Autorin stellt fest, dass Kommunen in hoheitlichen Aufgaben ein Monopol besitzen, weshalb die klassische Wettbewerbsanalyse durch eine Untersuchung von kritischen Erfolgsfaktoren für die Standortattraktivität ersetzt werden sollte.
Neben dem "digital divide" nennt die Autorin vor allem rechtliche Unsicherheiten, die fehlende Bereitschaft der Politik zur Aufgabe klassischer Machtstrukturen und den Wunsch, Bestehendes zu bewahren.
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