Bachelorarbeit, 2015
47 Seiten, Note: 1,3
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Thema aggressives Verhalten von Jugendlichen an beruflichen Schulen. Sie analysiert verschiedene Aggressionstheorien, fokussiert sich auf die Lerntheorie von Bandura und untersucht, wie diese Theorie die Entstehung von Aggression im Kontext von Vorbildverhalten, insbesondere Computerspielen, erklärt. Darüber hinaus werden Maßnahmen zur Abwendung von Aggression erarbeitet.
Kapitel 1 erläutert die Zielsetzung und den Aufbau der Arbeit. Es wird der Fokus auf aggressive Handlungen von Jugendlichen an beruflichen Schulen gelegt und die methodische Vorgehensweise skizziert. Kapitel 2 beschäftigt sich mit dem Begriff der Aggression und versucht, verschiedene Definitionen und Formen aggressiven Verhaltens zu erarbeiten. Es werden auch internationale Vergleiche angestellt, um das Phänomen der Aggression in einem globalen Kontext zu betrachten. Kapitel 3 analysiert die Ursachen von Aggressionen, wobei die Lerntheorie von Bandura als zentrale Ursachentheorie hervorgehoben wird. Banduras Theorie legt den Schwerpunkt auf das beobachtete Verhalten von Vorbildern und die daraus resultierende Imitation. Kapitel 4 befasst sich mit den potentiellen Vorbildern von Jugendlichen, wobei der Schwerpunkt auf der Rolle von Computerspielen liegt. Es werden die Charakteristika von Computerspielen als Vorbilder und die Frage untersucht, inwieweit diese die Aggressivität von Jugendlichen beeinflussen.
Aggression, Jugendliche, Berufliche Schulen, Lerntheorie, Bandura, Vorbildverhalten, Computerspiele, Gewalt, Maßnahmen, Prävention.
Aggression wird durch das Beobachten von Vorbildern erlernt (Modelllernen). In der Aneignungsphase wird das Verhalten gespeichert, in der Ausführungsphase nachgeahmt.
Die Arbeit untersucht, ob Videospiele als fiktive Vorbilder fungieren können, die aggressives Verhalten modellieren und durch Erfolgserlebnisse im Spiel verstärken.
Die Literatur unterscheidet verschiedene Formen, von verbaler Aggression bis hin zu physischer Gewalt, die oft durch soziale Situationen oder Lernerfahrungen ausgelöst werden.
Die Arbeit strebt eine objektive Darstellung an und zeigt, dass neben Medien auch Gene, die Gesellschaft und das unmittelbare soziale Umfeld eine Rolle spielen.
Wichtig ist die Unterbrechung des Lernprozesses durch positive Gegenvorbilder und die Förderung von sozialen Kompetenzen im schulischen Umfeld.
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