Examensarbeit, 2004
78 Seiten, Note: 2,0
Vorbemerkung
1. Einleitung
2. Die Förderschule
2.1. Die Förderschule allgemein
2.2. Definition Lernbehinderung
2.3. Die Schüler der Förderschule
2.4. Aufgaben und Ziele der Förderschule
2.4.1. Realisierung der Ziele
3. Zum Begriff Schülerfirma
3.1. Die Juniorfirma
3.2. Die Übungsfirma
3.3. Versuch einer Abgrenzung und Definition
3.3.1. Das Eigeninitiative- Projekt
3.3.2. Das Lehrerzentrierte- Projekt
4. Rechtliche Aspekte einer Schülerfirma
4.1. Grundlage
4.2. Aufsichtspflicht
4.3. Abschluss von Rechtsgeschäften
4.4. Wahl der Rechtsform
4.4.1. Schülerfirmen als Schulprojekte ohne eigenen Rechtsstatus
4.4.2 Schülerfirmen unter dem Dach eines Fördervereins
4.4.3 Schülerfirmen in Partnerschaft mit Institutionen oder Firmen
4.4.4. Schülerfirmen als selbständige Wirtschaftsunternehmen
4.5. Rechtsformen für Schülerfirmen an Förderschulen
5. Didaktisch- methodische Konzeptionen
5.1. Definition Didaktik
5.1.1 Die didaktische Analyse
5.2. Relevante didaktische Konzepte für Schülerfirmen an FöS
5.2.1. Der projektorientierte Unterricht
5.2.2. Der handlungsorientierte Unterricht
5.2.3. Fächerübergreifender Unterricht
6. Die Schülerfirma im Rahmen des bestehenden Lehrplans
6.1 Unterstufe
6.2. Mittelstufe
6.3. Oberstufe
7. Lernziele einer Schülerfirma nach GEYER
8. Vorüberlegungen zur Befragung
8.1. Anliegen der Befragung
8.2. Methodik der Befragungen
8.3. Konzeption der Fragebögen
9. Auswertung der Befragung
9.1. Auswertung der Fragebögen für Schüler
9.1.1. Schulen, Klassen, Hintergrundinformationen
9.1.2. Allgemeine Fragen zur Schülerfirma
9.1.3. Organisatorischer Rahmen
9.1.4. Aufträge und Gewinn
9.1.5. Lernerfolg, Berufsleben
9.1.6. Probleme innerhalb der Firma
9.2. Auswertung der Fragebögen für Lehrer
9.2.1. Schulen, Klassen, Hintergrundinformationen
9.2.2. Allgemeine Fragen zur Schülerfirma
9.1.3. Organisatorischer Rahmen
9.1.4. Aufträge und Gewinn
9.1.5. Lernerfolg, Berufsleben
9.1.6. Probleme innerhalb der Firma
10. Resümee
11. Literaturverzeichnis
Die Arbeit verfolgt das Ziel, das pädagogische Konzept der Schülerfirma an Förderschulen theoretisch fundiert zu beleuchten und durch empirische Befragungen von Lehrkräften und Schülern praktische Einblicke in deren Umsetzung und Zielsetzungen zu gewinnen, um daraus Empfehlungen für eine didaktisch sinnvolle Gestaltung abzuleiten.
3.1. Die Juniorfirma
„Schülerfirmen, die zum Ziel haben, ihre Produkte und Dienstleistungen am öffentlichen Markt anzubieten, d.h. reale Geschäftsprozesse durchzuführen“13, werden meist als Juniorfirma bezeichnet. Diese Firmen bieten Produkte oder Dienstleistungen auch für schulexterne Kunden an. Die Produkte sind real vorhanden und werden durch einen Verkaufsvorgang an die Kunden veräußert. Auch die angebotenen Dienstleistungen werden tatsächlich ausgeführt und mit dem Kunde abgerechnet.
1. Einleitung: Motivation und Zielsetzung der Arbeit, das pädagogische Projekt Schülerfirma an Förderschulen wissenschaftlich zu untersuchen.
2. Die Förderschule: Darstellung der Rahmenbedingungen, der Zielgruppe und der allgemeinen sonderpädagogischen Erziehungsziele.
3. Zum Begriff Schülerfirma: Differenzierung zwischen Junior- und Übungsfirmen sowie Abgrenzung der verschiedenen didaktischen Ansätze.
4. Rechtliche Aspekte einer Schülerfirma: Erläuterung der Haftung, Aufsichtspflicht und der möglichen Rechtsformen für schulische Projekte.
5. Didaktisch- methodische Konzeptionen: Vorstellung relevanter Ansätze wie projektorientierter und handlungsorientierter Unterricht für die Arbeit in der Schülerfirma.
6. Die Schülerfirma im Rahmen des bestehenden Lehrplans: Untersuchung der Einbindung in die verschiedenen Schulstufen und fachliche Relevanz.
7. Lernziele einer Schülerfirma nach GEYER: Zusammenstellung der durch die Mitarbeit erreichbaren Kompetenzen und Qualifikationen.
8. Vorüberlegungen zur Befragung: Methodische Erläuterung der schriftlichen Befragung von Schülern und Lehrern zur Erhebung des Status quo.
9. Auswertung der Befragung: Detaillierte Analyse der gesammelten Daten zu organisatorischen Aspekten, Lernerfolgen und aufgetretenen Problemen.
10. Resümee: Zusammenführung der theoretischen Grundlagen mit den empirischen Ergebnissen zu einem Leitfaden für interessierte Lehrkräfte.
Schülerfirma, Förderschule, Lernbehinderung, handlungsorientierter Unterricht, projektorientierter Unterricht, didaktisches Konzept, Berufsvorbereitung, Juniorfirma, Übungsfirma, Rechtsformen, Kompetenzerwerb, Lehrplanbezug, Sonderpädagogik, Praxisorientierung.
Die Arbeit untersucht das didaktische Konzept von Schülerfirmen an Förderschulen und deren Nutzen für den Kompetenzerwerb und die Berufsvorbereitung der Schüler.
Die Arbeit deckt die rechtlichen Rahmenbedingungen, didaktisch-methodische Konzepte, die Einbindung in den Lehrplan sowie die praktische Auswertung mittels Befragungen ab.
Das Hauptziel ist es, ein theoretisch fundiertes Bild über die Gestaltung von Schülerfirmen zu entwickeln, das Lehrkräfte bei der Gründung und Begleitung unterstützt.
Es wird eine Literaturanalyse durchgeführt, ergänzt durch eine empirische Erhebung mittels schriftlicher Fragebögen bei Schülern und Lehrern, die bereits in Schülerfirmen aktiv sind.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Erarbeitung (Begriffe, Recht, Didaktik) und einen praktischen Teil, der die Ergebnisse der Befragung auswertet.
Zentrale Begriffe sind Schülerfirma, Förderschule, Handlungsorientierung, Projektunterricht, Berufsvorbereitung und sonderpädagogische Förderung.
Die Juniorfirma operiert am realen Markt mit echten Produkten und Dienstleistungen, während die Übungsfirma wirtschaftliche Abläufe fiktiv simuliert.
Aufgrund des Schutzes der Schule und der eingeschränkten Geschäftsfähigkeit von Minderjährigen ist eine juristische Absicherung unabdingbar, weshalb einfache Rechtskonstrukte wie Schulprojekte empfohlen werden.
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