Examensarbeit, 2004
53 Seiten, Note: 2,0
Vorbemerkung
1. Einleitung
2. Begriffsklärungen
2.1 Körperbehinderung
2.1.1 Formen körperlicher Behinderung
2.2 Hilfsmittel
2.2.1 Gesetzestext
2.2.2 Weitere Definitionen
3. Arten von Hilfsmitteln
3.1 Fortbewegungshilfen
3.1.1 Gehhilfen
3.1.2 Rollstühle
3.1.3 Transportmittel
3.1.4 Fahrräder
3.2 Lagerungshilfen
3.3 Sitzhilfen
3.4 Stehhilfen
3.5 Kommunikationshilfen
3.6 Alltagshilfen
3.6.1 Hilfen zur Nahrungsaufnahme
3.6.2 Hilfen zur Hygiene
3.6.3 Hilfen zur Computersteuerung
3.6.4 Sonstige Hilfsmittel
4. Die Hilfsmittelversorgung
4.1 Gründe zur Versorgung mit Hilfsmitteln
4.2 Kriterien zur Anpassung und Auswahl von Hilfsmitteln
5. Vorüberlegungen zur Befragung
5.1 Anliegen der Befragungen
5.2 Methodik der Befragungen
5.3 Konzeption der Fragebögen
5.3.1 Fragebogen für Schüler der Schule für Körperbehinderte
5.3.2 Fragebogen für Mitarbeiter an der Schule für Körperbehinderte
5.3.3 Leitfaden für das Interview mit einem Mitarbeiter eines Orthopädiefachgeschäftes
6. Beschreibung der Befragungssituationen
6.1 Befragung der Schüler
6.2 Befragung der Mitarbeiter
6.3 Befragung eines Mitarbeiters eines Orthopädiefachgeschäftes
7. Auswertung der Befragungen
7.1 Auswertung der Fragebögen für Schüler
7.1.1 Persönliche Angaben
7.1.2 Fragen zu den Hilfsmitteln
7.2 Auswertung der Fragebögen für Mitarbeiter an der Schule für Körperbehinderte
7.2.1 Persönliche Angaben
7.2.2 Fragen zu Schädigungsbildern und Hilfsmitteln
7.3 Befragung eines Mitarbeiters eines Orthopädiefachgeschäftes
8. Resümee
9. Literaturangaben
Die wissenschaftliche Hausarbeit untersucht die Bedeutung von Hilfsmitteln aus der subjektiven Perspektive körperbehinderter Schülerinnen und Schüler, deren Lehrkräfte sowie weiterer Fachleute. Ziel ist es, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie Hilfsmittel im schulischen und täglichen Alltag wahrgenommen, akzeptiert und bewertet werden sowie welche Auswirkungen sie auf die Selbstständigkeit und soziale Integration der Betroffenen haben.
3.1.2 Rollstühle
Rollstühle werden entweder durch die Muskelkraft des betroffenen Kindes oder elektrisch angetrieben und verfügen zum Teil über verschiedene Zusatzfunktionen, die den Kindern zum Beispiel ein Aufrichten im Stuhl ermöglichen.
Schieberollstühle, die durch Muskelkraft angetrieben werden dienen, außer zur Fortbewegung, auch der Aktivierung, Kräftigung und Steigerung der Kondition, und dies nicht nur im Rollstuhlsport. KALBE führt vier Aspekte zur Versorgung mit Rollstühlen an:
1. Indikationsstellung
Die Frage bei der Indikationsstellung ist, ob und wann eine Versorgung mit einem Rollstuhl bei einem Kind notwendig ist. Nicht nur Kinder, die gehunfähig sind benötigen einen Rollstuhl, sondern meist auch diejenigen, die sich ohne nur schwer und über kleine Distanzen fortbewegen können. Ihnen wird durch einen Rollstuhl ebenfalls die Fortbewegung erleichtert, ihr Aktionsradius entscheidend erweitert und damit auch die Persönlichkeitsentwicklung gefördert. Es wird ihnen ermöglicht, Umwelterfahrungen, räumliche Wahrnehmungen und soziale Kontakte zu erlangen, anstatt sich nur im häuslichen und familiären Umfeld zu bewegen.
1. Einleitung: Stellt das Forschungsinteresse sowie die Relevanz der Hilfsmittelversorgung für die Lebensqualität und Selbstständigkeit körperbehinderter Schüler dar.
2. Begriffsklärungen: Definiert die zentralen Termini Körperbehinderung und Hilfsmittel unter Berücksichtigung medizinischer und rechtlicher Aspekte.
3. Arten von Hilfsmitteln: Gibt einen Überblick über verschiedene Kategorien wie Fortbewegungs-, Lagerungs-, Sitz-, Steh-, Kommunikations- und Alltagshilfen.
4. Die Hilfsmittelversorgung: Beschreibt den Prozess der Beantragung, Auswahl, Anpassung und Finanzierung von Hilfsmitteln durch Krankenkassen und Fachbetriebe.
5. Vorüberlegungen zur Befragung: Erläutert das methodische Vorgehen und das Anliegen der empirischen Datenerhebung bei Schülern, Lehrkräften und Fachpersonal.
6. Beschreibung der Befragungssituationen: Dokumentiert den konkreten Ablauf und die Besonderheiten bei der Durchführung der Interviews und Fragebögen.
7. Auswertung der Befragungen: Analysiert die Ergebnisse der Schüler- und Mitarbeiterbefragungen sowie die Erkenntnisse aus dem Fachgespräch mit einem Orthopädiefachgeschäft.
8. Resümee: Führt die theoretischen Erkenntnisse mit den empirischen Daten zusammen und reflektiert die Bedeutung von Hilfsmitteln für die Selbstständigkeit der Betroffenen.
Körperbehinderung, Hilfsmittelversorgung, Rollstuhl, Stehständer, Kommunikation, Selbstständigkeit, Partizipation, Orthopädietechnik, Inklusion, Schulleben, Förderbedarf, Hilfsmittelakzeptanz.
Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung von Hilfsmitteln für körperbehinderte Kinder und Jugendliche, insbesondere aus der Sicht der Betroffenen, ihrer Lehrkräfte und weiterer beteiligter Fachleute.
Neben einer theoretischen Einordnung der Hilfsmittelarten und des Versorgungsprozesses bildet die subjektive Wahrnehmung der Nutzung, die Akzeptanz und die Alltagstauglichkeit der Geräte den Kern der Arbeit.
Das Ziel ist es, aufzuklären, wie Hilfsmittel den Alltag und die schulische Teilhabe beeinflussen und welche Bedeutung sie für die individuelle Persönlichkeitsentwicklung und soziale Integration haben.
Es wird eine empirische Untersuchung durchgeführt, die sich auf strukturierte schriftliche Fragebögen bei Schülern und Mitarbeitern sowie ein mündliches Experteninterview mit einem Mitarbeiter eines Orthopädiefachgeschäftes stützt.
Der Hauptteil gliedert sich in eine systematische Darstellung verschiedener Hilfsmittelgruppen, eine Analyse der Versorgungsprozesse sowie die detaillierte Auswertung der durchgeführten Befragungen.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie körperliche Behinderung, Hilfsmittelversorgung, Selbstständigkeit, Partizipation und die subjektive Akzeptanz von Unterstützungssystemen geprägt.
Die Schüler bewerten den Stehständer oft negativ, da die Benutzung mit Schmerzen verbunden sein kann, das Anlegen viel Zeit in Anspruch nimmt und die Kinder auf fremde Hilfe angewiesen sind.
Die Arbeit verdeutlicht, dass Krankenkassen aus ökonomischen Gründen die Bewilligung von Hilfsmitteln oft einschränken, was den Versorgungsprozess langwierig macht und häufig Kompromisse bei der Auswahl der Geräte erfordert.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

