Bachelorarbeit, 2015
77 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Ziel und Aufbau der Bachelorarbeit
1.2 Die Komplexität des Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP)
2. Der Protektionismus
2.1 Die Gründe für Protektion
2.2 Die Instrumente des Protektionismus
2.2.1 tarifäre Handelshemmnisse
2.2.2 nicht-tarifäre Handelshemmnisse
2.3 Der Abbau des Protektionismus
3. Die Bewertung des „Transatlantic Trade and Investment Partnership“ auf theoretischer Grundlage
3.1 Die ökonomische Integration und deren Auswirkung
3.2 Partialanalysen
3.3 Gleichgewichtsmodelle
3.4 Gravitationsmodelle
4. Das „Transatlantic Trade and Investment Partnership“ (TTIP)
4.1 Theoretische Grundlagen des transatlantischen Marktes
4.1.1 Die Bedeutung im globalen Handel
4.1.2 Die wirtschaftliche Beziehung zwischen den USA und der Europäischen Union
4.2 Mögliche Inhalte des Transatlantischen Handels- und Investitionsabkommens
4.2.1 Mögliche Vorteile des TTIP
4.2.2 Mögliche Nachteile des TTIP
4.3 Die Verhandlungen bezüglich des „TTIP“
4.3.1 Die Senkung des Zolls
4.3.2 Der Abbau „nicht-tarifärer Handelshemmnisse“
4.3.3 Die Rechte der Investoren
4.4 Die möglichen gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen des „TTIP“
4.4.1 Ergebnisse von ausgewählten Studien
4.4.2 Kritik an den Spekulationen
4.5 Politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Gesichtspunkte im Zusammenhang mit den Auswirkungen des „Transatlantic Trade and Investment Partnership“ (TTIP)
4.5.1 Zivilgesellschaftliche Darsteller im Rahmen des TTIP
4.5.2 Die Parteien des Bundestages
4.5.3 Gewerkschaften und wirtschaftliche Verbände
5. Ausblick und Fazit
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die ökonomischen Folgen und Effekte des geplanten Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP). Ziel ist es, ein tiefgreifendes Verständnis für die Komplexität des Abkommens zu schaffen, indem theoretische Grundlagen der ökonomischen Integration und Handelsmodelle auf die spezifischen Rahmenbedingungen des transatlantischen Marktes angewendet werden.
Die Automobilindustrie
Betrachtet man die Automobilindustrie im Zusammenhang mit dem BIP, so entfallen im Rahmen der Europäischen Union zwischen 6,5 Prozent und 11 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung auf die Branchen der Autoindustrie. Der wichtigste Exportmarkt für die Europäische Autoindustrie ist der US-Amerikanische Markt. So entfallen ca. 40 Prozent der im Jahr 2006 getätigten KFZ-Exporte auf die USA. Im Rahmen des transatlantischen Handels ist diese Branche aufgrund bestehender Spillovers (Übertragungseffekt) sowie Überschneidungen mit anderen Sektoren wie dem Transportgewerbe oder dem Maschinenbau von großer Wichtigkeit. Im Rahmen nicht-tarifärer Handelshemmnisse bestehen hier Gleichstellungschancen im Bereich der Umweltstandards sowie in einer Definition gemeinsamer Normen im Bereich der Geräusch- und Abgasbelästigung. Weiteres Einsparungspotential ergibt sich im Rahmen einer Lockerung des sog. Buy American Acts, sowie der gemeinsamen Entwicklung und Forschung. Der Buy American Act ist ein Regularium, welches amerikanische Bundesstaaten sowie deren Kommunen verpflichtet, bevorzugt auf heimische Produkte zurückzugreifen, wobei eben ausländische Produkte nur in besonderen Fällen bevorzugt werden dürfen. Beispiele hierfür wären deutlich günstigere ausländische Preise.
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein, erläutert das Ziel und den Aufbau der Arbeit und stellt die Komplexität des TTIP vor.
2. Der Protektionismus: Hier werden die theoretischen Grundlagen des Protektionismus, seine Instrumente und die Notwendigkeit sowie Methoden seines Abbaus erörtert.
3. Die Bewertung des „Transatlantic Trade and Investment Partnership“ auf theoretischer Grundlage: Dieses Kapitel erläutert ökonomische Integrationsstufen und stellt wissenschaftliche Modelle wie Partialanalysen, Gleichgewichts- und Gravitationsmodelle zur Bewertung des Abkommens vor.
4. Das „Transatlantic Trade and Investment Partnership“ (TTIP): Dies ist der Hauptteil der Arbeit, der die transatlantischen Handelsbeziehungen, spezifische Inhalte des TTIP, die Verhandlungen, ökonomische Auswirkungen laut Studien sowie die politischen und gesellschaftlichen Standpunkte detailliert analysiert.
5. Ausblick und Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die Erkenntnisse zusammen, wägt die positiven Wohlfahrtseffekte gegen die gesellschaftlichen Widerstände ab und bewertet das Abkommen kritisch.
TTIP, Transatlantic Trade and Investment Partnership, Freihandel, Protektionismus, Ökonomische Integration, Handelskosten, Handelshemmnisse, Investorenschutz, CGE-Modell, Gravitationsmodell, Wohlfahrtseffekte, Arbeitsmarkt, Wirtschaftsstudien, Außenhandelspolitik, Standards
Die Arbeit analysiert die ökonomischen Folgen und Effekte des geplanten transatlantischen Handelsabkommens TTIP zwischen den USA und der Europäischen Union unter Einbeziehung theoretischer und praktischer Perspektiven.
Die Schwerpunkte liegen auf dem Protektionismus, den theoretischen Bewertungsmethoden für Handelsabkommen, einer detaillierten inhaltlichen Analyse des TTIP sowie einer Gegenüberstellung der Standpunkte von Industrie und Gesellschaft.
Das Ziel ist die deskriptive Wiedergabe und kritische Beurteilung der ökonomischen Effekte und Auswirkungen des TTIP sowie die Vermittlung theoretischen Wissens über diesen komplexen Themenbereich.
Der Autor greift auf ökonomische Standard-Modelle zurück, darunter Partialanalysen, allgemeine Gleichgewichtsmodelle (CGE-Modelle) und Gravitationsmodelle, um Wirkungszusammenhänge zu simulieren und zu vergleichen.
Der Hauptteil beleuchtet die Bedeutung des transatlantischen Marktes, die inhaltlichen Details des TTIP (wie Zollsenkungen und Abbau nicht-tarifärer Barrieren), Ergebnisse aktueller ökonomischer Studien und die politischen Positionen von Bundestagsparteien, Gewerkschaften und Verbänden.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie TTIP, Freihandel, Protektionismus, Handelskosten, Investorenschutz, Wohlfahrtseffekte und ökonomische Integration definieren.
Nicht-tarifäre Handelshemmnisse (wie unterschiedliche Zulassungsverfahren oder technische Normen) werden als zentrale Hürden identifiziert, deren Abbau zwar Handelskosten senken könnte, jedoch oft mit kritischen gesellschaftlichen Sicherheitsbedenken kollidiert.
Das ISDS wird kritisch diskutiert, wobei der Autor insbesondere die Intransparenz der Verfahren, die potenzielle Umgehung nationaler Gerichtsbarkeiten und die Gefahr einer Aufweichung staatlicher Regulierungsspielräume hervorhebt.
Die Analyse zeigt, dass die meisten Studien zwar positive Wachstumseffekte prognostizieren, diese jedoch methodisch auf Annahmen wie Vollbeschäftigung basieren und soziale Anpassungskosten oder Investorenrechte oft nur unzureichend berücksichtigen, was die Ergebnisse für den Autor teilweise zweifelhaft macht.
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