Bachelorarbeit, 2015
59 Seiten, Note: 1,4
1 Einleitung
1.1 Einführung
1.2 Zielsetzung und Abgrenzung
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Grundlagen zu Mergers and Acquisitions und der Unternehmenskultur
2.1 Historische Wellen von Mergers and Acquisitions
2.2 Ablauf von Mergers and Acquisitions
2.3 Definition der Unternehmenskultur
2.4 Bedeutung der Unternehmenskultur für den Unternehmenserfolg
3 Chancen und Risiken der Kulturproblematik bei Mergers and Acquisitions
3.1 Gefahren durch Kulturkonflikte im Rahmen von M&As
3.1.1 Kulturkonflikt
3.1.2 Einschätzung der Gefahr durch Literaturanalyse und Datenvergleich
3.1.3 Intensität des Kulturkonfliktes
3.1.4 Sichtbare Merkmale eines Kulturkonfliktes
3.2 Synergien durch Kulturverschiedenheit bei M&As
3.2.1 Ein neues Anforderungsprofil für Unternehmen
3.2.2 Literaturanalyse zu M&A-Synergien durch Kulturverschiedenheit
3.2.3 Zusammenfassung der Erkenntnisse
3.3 Strategische Konsequenz durch die Analyse
4 Einbindung der Unternehmenskultur in den M&A-Prozess
4.1 Cultural Due Diligence
4.2 Kulturspezifische Aspekte der Post Merger Integration
4.2.1 Einbeziehung der Kultur in Pläne zur Post Merger Integration
4.2.2 Kulturspezifische Erfolgsfaktoren der Post Merger Integration
4.2.3 Kulturspezifische Alternativen zur Integrationspolitik
4.2.4 Kulturspezifische Maßnahmen für die Post Merger Integration
5 Unternehmensakquisition von Genentech durch Roche
5.1 Ausgangslage der beiden Unternehmen
5.1.1 Genentech
5.1.2 Roche
5.2 Vergleich der Unternehmenskulturen und daraus folgende strategische Konsequenzen
5.3 Anbahnung und Verlauf der Akquisition
5.4 Post Merger Integration nach der Übernahme
5.5 Beachtung der Unternehmenskultur im Rahmen der Akquisition
5.5.1 Kulturelle Aspekte in der Analyse- und Konzeptionsphase
5.5.2 Kulturelle Aspekte in der Transaktionsphase
5.5.3 Kulturelle Aspekte der Post Merger Integration
5.5.4 Mögliche Erfolge die der Berücksichtigung der Unternehmenskulturen zugeschrieben werden können
5.6 Ökonomischer Erfolg der Akquisition
6 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die strategische Bedeutung der Unternehmenskultur bei Mergers and Acquisitions (M&As). Ziel ist es, Konzepte und Maßnahmen aufzuzeigen, wie kulturelle Unterschiede im M&A-Prozess erfolgreich gemanagt werden können, um negative Konflikte zu minimieren und Synergiepotenziale – insbesondere durch "value in diversity" – zu realisieren, unterlegt durch die Fallstudie der Akquisition von Genentech durch Roche.
3.1.1 Kulturkonflikt
Im Rahmen des M&A Prozesses kann es bei kulturverschiedenen Unternehmen zu kulturellen Konflikten kommen. Kulturelle Konflikte beschreibt OLBRICH, an Anlehnung an das Ebenen-Modell von SCHEIN, durch Aufeinandertreffen der beiden Kulturen. Hierbei kann es nach Olbrich zum Kulturschock im akquirierten Unternehmen kommen, da es die eigene kulturelle Identität verlieren kann, wenn das Käuferunternehmen dem akquirierten Unternehmen eine neue, fremde Unternehmenskultur auferlegen möchte (siehe Abb. 4). Dieser Kulturschock tritt, nach OBLRICH, ausschließlich bei dem erworbenen Unternehmen auf.
Der Kulturkonflikt muss nicht beachtet werden, wenn die Mitarbeiter des übernommenen Unternehmens keinen Einfluss auf die Realisierung des strategischen Ziels haben. Der Kulturkonflikt muss beachtet werden, wenn die Mitarbeiter des übernommenen Unternehmens einen Einfluss auf die Realisierung des strategischen Ziels haben. Daher bildet der Kulturkonflikt die Grundlage für kulturelle Gefahren bei M&As
1 Einleitung: Vorstellung der M&A-Thematik, Abgrenzung der Arbeit auf kulturelle Aspekte und Erläuterung des methodischen Aufbaus.
2 Grundlagen zu Mergers and Acquisitions und der Unternehmenskultur: Historische Einordnung von M&As, Erläuterung des Prozessablaufs und theoretische Definition der Unternehmenskultur nach Schein.
3 Chancen und Risiken der Kulturproblematik bei Mergers and Acquisitions: Analyse der Gefahren durch Kulturkonflikte sowie Untersuchung der Synergiepotenziale durch Kulturverschiedenheit ("value in diversity").
4 Einbindung der Unternehmenskultur in den M&A-Prozess: Vorstellung von Instrumenten wie der Cultural Due Diligence (CDD) und Strategien zur erfolgreichen kulturellen Integration während der Post Merger Phase.
5 Unternehmensakquisition von Genentech durch Roche: Anwendung der theoretischen Erkenntnisse auf ein praktisches Fallbeispiel, um die Einbindung der Unternehmenskultur in den Prozess und dessen ökonomische Resultate zu bewerten.
6 Fazit und Ausblick: Zusammenfassung der Kernergebnisse und Schlussfolgerungen für die zukünftige Gestaltung von kulturverschiedenen M&A-Transaktionen.
Mergers and Acquisitions, Unternehmenskultur, Kulturkonflikt, Post Merger Integration, Cultural Due Diligence, Innovationskraft, Synergien, Wertvernichtung, Kulturverschiedenheit, Genentech, Roche, strategische Planung, Cultural Fit, Change Management, Fallstudie.
Die Arbeit analysiert die Rolle der Unternehmenskultur bei Mergers and Acquisitions und untersucht, wie Unternehmen mit kulturellen Unterschieden während des Akquisitionsprozesses umgehen sollten.
Die zentralen Felder umfassen die Identifikation von Kulturkonflikten, die Bedeutung der Cultural Due Diligence sowie Strategien zur erfolgreichen kulturellen Post Merger Integration.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie die strategische Bedeutung der Kulturverschiedenheit ermittelt werden kann und wie durch gezielte Maßnahmen Synergieeffekte statt destruktiver Konflikte erzielt werden können.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der Anwendung der Erkenntnisse auf eine Fallstudie (Genentech/Roche), gestützt auf öffentliche Daten und Branchenberichte.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung zu M&As und Unternehmenskultur, die Analyse von Chancen und Risiken, die Vorstellung von Integrationskonzepten und deren praktische Überprüfung am Fallbeispiel.
Schlüsselbegriffe sind M&As, Unternehmenskultur, Cultural Due Diligence, Kulturkonflikt, Post Merger Integration, Synergien und "value in diversity".
Genentech ist durch flache Hierarchien, hohe Mitarbeiterorientierung und eine ausgeprägte Innovationskultur gekennzeichnet, während Roche als klassischer Pharmakonzern formellere Strukturen und eine stärkere Hierarchie aufweist.
Die Akquisition wird als Erfolg gewertet, da geplante Synergien frühzeitig erreicht wurden, die Innovationskraft erhalten blieb und Roche seine Marktposition signifikant stärken konnte, ohne die Kultur von Genentech zu zerstören.
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