Bachelorarbeit, 2016
53 Seiten
Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Rezeption des Orpheus-Mythos in der Lyrik von Rainer Maria Rilke, Gottfried Benn und Georg Trakl zu untersuchen. Dabei wird insbesondere auf die Funktion des Mythos in den ausgewählten Werken eingegangen. Die Arbeit analysiert, wie die Dichter den Mythos in ihren eigenen Kontexten interpretieren und in ihre Werke einfügen.
Die Einleitung stellt den Orpheus-Mythos und seine verschiedenen Deutungen vor. Das zweite Kapitel betrachtet die Entwicklung des Mythos in der Geschichte und beleuchtet die unterschiedlichen Interpretationen, die er im Laufe der Zeit erfahren hat. Kapitel drei analysiert die Rezeption des Orpheus-Mythos in der Lyrik Rainer Maria Rilkes, wobei ausgewählte Werke aus dem ersten Teil seiner "Duineser Elegien" näher betrachtet werden. Kapitel vier befasst sich mit der Lyrik Gottfried Benns und untersucht die Funktion des Mythos in seinen Werken "Orphische Zellen" und "Orpheus' Tod". Kapitel fünf widmet sich der Rezeption des Mythos in der Lyrik Georg Trakls und analysiert das Gedicht "Passion". Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und reflektiert die Bedeutung des Orpheus-Mythos für die Lyrik der drei Dichter.
Orpheus-Mythos, Lyrik, Rainer Maria Rilke, Gottfried Benn, Georg Trakl, Gesang, Tod, Liebe, Trauer, Gott, Mensch, Rezeption, Deutung, Interpretation, Funktion, Kontext
Rilke nutzt Orpheus in seinen „Sonetten an Orpheus“ als Symbol für die verwandelnde Kraft der Kunst und des Gesangs, die Tod und Leben miteinander verbindet.
Bei Benn wird der Mythos oft fragmentarischer und kühler behandelt, etwa in „Orphische Zellen“ oder „Orpheus' Tod“, wobei die existenzielle Isolation im Fokus steht.
In Trakls Gedicht „Passion“ erscheint der Mythos in einer düsteren, schwermütigen Atmosphäre, die eng mit den Themen Verfall, Schuld und Erlösung verknüpft ist.
Er dient als Metapher für die Grenzen der Sprache, die Unmöglichkeit der dauerhaften Liebe und die Sehnsucht des Dichters nach Transzendenz.
Der Gesang ist das Werkzeug, mit dem Orpheus die Unterwelt bezwingt; in der Lyrik symbolisiert er die Macht der Poesie über die Vergänglichkeit.
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