Diplomarbeit, 2004
116 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Die Geschichte Gibraltars
2.1 Frühgeschichte – von der Antike bis zur Eroberung durch die Mauren
2.2 Die Zeit der Maurenherrschaft (711-1462)
2.3 Gibraltar unter spanischer Herrschaft (1462-1702)
2.4 Spanien verliert Gibraltar (1702-1713)
2.5 Der Vertrag von Utrecht und seine Problematik
2.6 Gibraltar unter britischer Herrschaft
3. Die politische Situation im heutigen Gibraltar
3.1 Innenpolitik
3.2 Die Beziehung Gibraltar – Großbritannien – Spanien heute
3.3 Die Problematik bei der Konfliktlösung
4. Die sprachliche Situation in Gibraltar
4.1 Zusammensetzung und Ursprung der Bevölkerung Gibraltars
4.2 Bezeichnungen für die Bewohner Gibraltars / Der Ursprung des Begriffs Yanito
4.3 Versuch einer Definition von Sprachkontakt und Zweisprachigkeit allgemein und deren sprachliche Auswirkungen
4.4 Sprachkontakt in Gibraltar
4.4.1 Die Rolle des Englischen in Gibraltar
4.4.2 Die Rolle des Spanischen in Gibraltar
5. Das Yanito als Ergebnis des Sprachkontaktes
5.1 Entstehung und Status des Yanito
5.2 Wie „funktioniert“ Yanito? – Yanito im Gebrauch
5.2.1 Besonderheiten des Vokabulars
5.2.2 Yanito und Code-Switching
5.5 Besonderheiten in der Aussprache des Yanito
5.6 Analyse des mündlichen Gebrauchs des Yanito anhand der Kolumne „Calentita“
6. Schlusswort
Die Arbeit untersucht die historische Entwicklung Gibraltars und deren direkten Einfluss auf die gegenwärtige sprachliche Situation, insbesondere im Hinblick auf die Entstehung und den Gebrauch der Mischsprache Yanito unter den Bedingungen des Sprachkontakts zwischen Englisch und Spanisch.
1. "Los bomb hoax, el Shoemaker y los buses...
Caramba, no gana una pa sustos.
You are telling me, Cloti dear, it's one bomb hoax after another.
Muje, it's not fair, tanto cachonfinger, this is a serious matter.
After what we saw in Madrid, hay que tener los ojos abiertos all day long.
El ICC parece ser a centre of attraction, se pierde un bag y se arma un sipisape.
Como que a la gente in there le han dicho que if something happens that they gather in Casemates.
Ahi no te dan ni un vaso de agua free, my dear.
I don't mean los bares, faltara mas, what I mean is that they were told to gather in the square y cosas de esa.
Y estoy que no duermo, y no es para meno. Segun un tal Bishop, who is not the bishop, los safety plans don't go far enough.
El sabra. Lo que yo se es que esta la cosa caliente and it must be all stations go.
Y el Shoemaker is to be the next presidente not to get our Gibraltar, my dear.
Este parece mas simpatico que el As-nar, pero when it comes to our Gibraltar, a esta gente se le revuelven los chicharos.
La Miss Palace ya no entra en pala, and soon tendran a otro who will want to get our Rock against our wishes.
Mind you, el PSOE dice que they want talks under the Brussels Disagreement, conque la cosa no anda bien.
We shall see, todo lo que hace falta is that we end up at the talks porque nos den un triangular table.
Bueno, por ahora el Shoemaker tendra other more pressing problems,
1. Einleitung: Einführung in das Forschungsfeld und die linguistische Relevanz Gibraltars als Sprachkontaktsituation.
2. Die Geschichte Gibraltars: Historischer Überblick von der Frühgeschichte bis zur britischen Herrschaft unter Berücksichtigung des Utrechter Vertrags.
3. Die politische Situation im heutigen Gibraltar: Darstellung der aktuellen politischen Struktur, der Beziehungen zu Großbritannien und Spanien sowie der Konfliktlösungsproblematik.
4. Die sprachliche Situation in Gibraltar: Analyse der demographischen Zusammensetzung und des Sprachkontakts zwischen Englisch und Spanisch.
5. Das Yanito als Ergebnis des Sprachkontaktes: Detaillierte Untersuchung der Varietät Yanito hinsichtlich Vokabular, Code-Switching, Aussprache und Analyse authentischer Dialogtexte.
6. Schlusswort: Zusammenfassende Synthese der historischen, politischen und soziolinguistischen Erkenntnisse der Arbeit.
Gibraltar, Yanito, Sprachkontakt, Code-Switching, Spanisch, Englisch, Zweisprachigkeit, Identität, Soziolinguistik, Vertrag von Utrecht, Sprachgeschichte, Sprachwahl, Sprachvarietät, Kolonialisierung, Calentita.
Die Diplomarbeit untersucht die externe Sprachgeschichte Gibraltars und analysiert, wie die historische und politische Entwicklung des Gebiets zur heutigen sprachlichen Situation sowie zur Entstehung der Mischvarietät Yanito geführt hat.
Die zentralen Felder sind die Geschichte Gibraltars seit der maurischen Zeit, die politischen Auswirkungen des Utrechter Vertrags, die demographische Entwicklung sowie die soziolinguistische Dynamik von Sprachkontakt und Bilingualität.
Das primäre Ziel ist es, die Entstehung des Yanito als Ausdruck einer eigenen kulturellen und sprachlichen Identität der Gibraltarer zu verstehen und linguistisch einzuordnen.
Es werden historische Quellen und politische Dokumente analysiert sowie eine soziolinguistische Untersuchung vorgenommen, die durch die Analyse von authentischen Dialogtexten der Kolumne „Calentita“ ergänzt wird.
Der Hauptteil befasst sich mit der historischen Chronologie des Konflikts, der politischen Innenstruktur Gibraltars, der Rolle von Englisch und Spanisch im Alltag und der linguistischen Funktionsweise des Yanito.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Gibraltar, Yanito, Sprachkontakt, Code-Switching, Bilingualität und Identitätsfindung charakterisieren.
Im Gegensatz zu Pidginsprachen basiert Yanito nicht auf einem simplen System, sondern ist eine komplexe Varietät, die die Grammatik und das Vokabular beider Ausgangssprachen nutzt und sozialpsychologisch tief in der Identität der Bewohner verwurzelt ist.
Es wird als komplex eingestuft, da es nicht auf sprachlichen Defiziten beruht, sondern eine bewusste, kontextabhängige und teils willkürliche Strategie der Sprecher ist, die hohe Kompetenz in beiden Sprachen voraussetzt.
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