Diplomarbeit, 2002
114 Seiten, Note: 1,3
Die wissenschaftliche Hausarbeit untersucht, unter welchen theoretischen Aspekten die Entwicklung Sozialer Kompetenz mit Hilfe der Erlebnispädagogik gewährleistet werden kann. Sie verbindet die komplexen Themen Sozialkompetenz und Erlebnispädagogik und beleuchtet die Möglichkeiten, diese beiden Bereiche sinnvoll miteinander zu verknüpfen.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den Forschungsgegenstand und die Zielsetzung der Untersuchung einführt. Anschließend werden die zentralen wissenschaftstheoretischen Ansätze beleuchtet, die für die Analyse relevant sind. Insbesondere der Konstruktivismus und die Theorie autopoietischer Systeme bilden die Grundlage für das didaktische Selbstverständnis der Arbeit. Kapitel 4 befasst sich mit der Begriffsklärung von Sozialer Kompetenz, bevor Kapitel 5 die Erlebnispädagogik als Methode zur Entwicklung Sozialer Kompetenz vorstellt. Kapitel 6 analysiert die Bedeutung der Erlebnispädagogik für die Förderung sozialer Fähigkeiten, insbesondere in Bezug auf Grenzerfahrungen, Reflexion und Angstbewältigung.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den zentralen Themen Sozialer Kompetenz, Erlebnispädagogik, Konstruktivismus, Autopoiese, Grenzerfahrung, Reflexion, Angstbewältigung und didaktischem Selbstverständnis.
Durch Grenzerfahrungen in der Gruppe und die anschließende Reflexion lernen Teilnehmer, Vertrauen zu entwickeln, Konflikte zu lösen und Verantwortung zu übernehmen.
Nach Maturana & Varela sind lebende Systeme (Menschen) selbstreferentiell und operativ geschlossen. Lernen kann daher nicht "instruiert" werden, sondern muss vom Individuum selbst organisiert werden.
Nur durch die bewusste Aufarbeitung des Erlebten können die gewonnenen Erfahrungen in den Alltag transferiert und als soziale Fähigkeiten verankert werden.
Ja, das "unmittelbare Erleben" bietet die Chance, sich von sozialen Ängsten zu lösen und durch Erfolgserlebnisse das Selbstwertgefühl zu stärken.
Der Leiter schafft ein entwicklungsförderndes Milieu, lebt soziale Kompetenz vor und regt durch gezielte Anreize selbstorganisierte Lernprozesse an.
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