Diplomarbeit, 2003
64 Seiten, Note: 2,0
Diese Arbeit befasst sich mit den steuerlichen Auswirkungen des Wechsels zwischen beschränkter und unbeschränkter Einkommensteuerpflicht in Deutschland. Im Zentrum stehen die Änderungen durch das Jahressteuergesetz 1996 und 1997, insbesondere hinsichtlich der Veranlagung im Jahr des Wohnsitzwechsels.
Die Einleitung stellt die Relevanz des Themas im Kontext der Globalisierung und des internationalen Steuerrechts dar.
Kapitel B liefert grundlegende Informationen zum internationalen Steuerrecht und erläutert die Prinzipien der unbeschränkten und beschränkten Steuerpflicht in Deutschland.
Kapitel C widmet sich der steuerlichen Behandlung bei einem Wechsel zwischen den Steuerpflichten. Dabei werden die Veranlagungsverfahren und die Behandlung ausländischer Einkünfte im Jahr des Wechsels näher beleuchtet.
Kapitel D behandelt die spezielle Problematik des AStG im Zusammenhang mit Auswanderung in ein Niedrigsteuerland.
In Kapitel E werden verschiedene Regelungsvorschläge diskutiert, die die steuerliche Behandlung des Steuerpflichtwechsels optimieren könnten.
Kapitel F gibt einen Überblick über Gestaltungsmöglichkeiten, die Steuerpflichtige im Zusammenhang mit einem Steuerpflichtwechsel nutzen können.
Internationale Steuerrecht, unbeschränkte Steuerpflicht, beschränkte Steuerpflicht, Wohnsitzwechsel, Auswanderung, Niedrigsteuerland, AStG, Gestaltungsmöglichkeiten, Doppelbesteuerungsabkommen, OECD - MA
Unbeschränkt steuerpflichtig ist, wer einen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland hat (Welteinkommensprinzip). Beschränkt steuerpflichtig ist, wer nur mit bestimmten inländischen Einkünften (§ 49 EStG) in Deutschland steuerpflichtig ist.
Nach dem Jahressteuergesetz 1996/1997 wird bei einem Wechsel zwischen beschränkter und unbeschränkter Steuerpflicht im selben Kalenderjahr nur noch eine einzige Veranlagung durchgeführt, was erhebliche steuerliche Auswirkungen haben kann.
Das AStG befasst sich unter anderem mit der Wegzugsbesteuerung (§ 6 AStG) und der erweiterten beschränkten Steuerpflicht bei Auswanderung in Niedrigsteuerländer, um Steuerflucht zu verhindern.
DBA sind völkerrechtliche Verträge zwischen Staaten, die regeln, welcher Staat das Besteuerungsrecht für bestimmte Einkünfte hat, um zu verhindern, dass Einkommen doppelt belastet wird.
Möglichkeiten umfassen die zeitliche Planung des Wohnsitzwechsels, die Nutzung von DBA-Vorteilen oder die Umwandlung von Einkunftsarten, um die Steuerlast zu optimieren.
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