Diplomarbeit, 2003
107 Seiten, Note: 2
Die Arbeit untersucht, inwieweit die individuellen Bedürfnisse und Interessen von Frauen und Männern in der Studienplanung und -organisation gleichermaßen berücksichtigt werden. Sie geht von der Annahme aus, dass die universitäre Ausbildungsstruktur und -organisation primär auf die Bedürfnisse der männlichen Geschlechterrolle ausgerichtet ist und die der weiblichen Rolle ignoriert.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Fragestellung der Untersuchung und den theoretischen Hintergrund erläutert. Im zweiten Kapitel werden relevante Forschungsergebnisse aus der Sozialisations-, Geschlechter- und Emotionsforschung vorgestellt. Das dritte Kapitel befasst sich mit aktuellen Entwicklungen in der Praxis, insbesondere mit dem Konzept des Gender Mainstreaming. Kapitel vier stellt die Fragestellung der Untersuchung und die Forschungsannahmen dar. Es definiert sechs Kategorien von Studienbedingungen, die im Rahmen der Untersuchung betrachtet werden.
Kapitel fünf beschreibt die Methoden der Untersuchung, einschließlich der Konstruktion des Fragebogens und der Auswahl der Stichprobe. Kapitel sechs präsentiert die Ergebnisse der Untersuchung, wobei die Ergebnisse zur Wahrnehmung der Studienbedingungen in Abhängigkeit vom Geschlecht und in der weiblichen Stichprobe in Abhängigkeit von der Anzahl der Fachsemester im Detail betrachtet werden. Im siebten Kapitel werden die Ergebnisse der Untersuchung diskutiert.
Das achte Kapitel behandelt den Verwertungszusammenhang der Untersuchung und gibt einen Ausblick auf zukünftige Forschungsarbeiten.
Chancengleichheit, Gender Mainstreaming, Geschlechterrollen, Studienbedingungen, universitärer Kontext, subjektive Wahrnehmung, Fragebogen, empirische Forschung.
Die Untersuchung deutet darauf hin, dass Hochschulstrukturen oft an männliche Lebensmodelle und Kompetenzen angepasst sind, während Bedürfnisse weiblicher Studierender weniger Berücksichtigung finden.
Chancengleichheit bedeutet, dass die Studienbedingungen für beide Geschlechter gleichermaßen förderlich sind und deren unterschiedliche Interessen und Bedürfnisse berücksichtigt werden.
Untersucht wurden die zeitliche Studienplanung, das Kommunikations-, Lehr-, Lern- und Beziehungsverhalten sowie die Sozialkompetenz der Lehrkräfte.
Gender Mainstreaming ist ein Konzept der Gleichstellung, das bei allen politischen und organisatorischen Vorhaben die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern von vornherein berücksichtigt.
Die Ergebnisse zeigen, dass männliche Studierende fünf von sechs untersuchten Dimensionen der Studienbedingungen tendenziell als angenehmer erleben als ihre weiblichen Kommilitoninnen.
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