Examensarbeit, 2004
62 Seiten, Note: 1,0
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, eine Handlungsanweisung für Lehrerinnen an Schulen für Sprachbehinderte zu erstellen, die ihnen ermöglicht, Schülerinnen durch Orientalischen Tanz in ihrer individuellen Ausdrucksfähigkeit zu fördern. Dabei wird insbesondere auf den Bereich Sprache, Motorik, Eigenwahrnehmung und Körperbewusstsein fokussiert.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in den Orientalischen Tanz, beleuchtet seine historischen Wurzeln und beschreibt zentrale Elemente, die ihn charakterisieren. Darüber hinaus werden die pädagogischen Möglichkeiten des Tanzes als Förderinstrument betrachtet.
Das zweite Kapitel widmet sich dem Thema Ausdruck und Sprache. Es werden die verschiedenen Facetten der Ausdrucksfähigkeit definiert und der Zusammenhang zwischen Sprache und Ausdruck, insbesondere die Unterscheidung zwischen verbaler und nonverbaler Ausdrucksfähigkeit, beleuchtet. Außerdem werden Störungen der Sprache und des Ausdrucks im Detail betrachtet.
Kapitel 3 fokussiert auf die Verbindung von Tanz, Sprache und Ausdruck und legt dar, wie Orientalischer Tanz zur Förderung der individuellen Ausdrucksfähigkeit eingesetzt werden kann.
Kapitel 4 präsentiert das entwickelte Förderkonzept, wobei die Ziele und die Organisation der Förderung ausführlich erläutert werden. Die didaktischen Überlegungen berücksichtigen die spezifischen Bedürfnisse von Schülerinnen mit Sprachbehinderung, während die methodischen Überlegungen praktische Hinweise zur Durchführung von Tanz-Fördereinheiten bieten.
Orientalischer Tanz, Ausdrucksfähigkeit, Sprache, Förderkonzept, Sprachbehinderung, Primarbereich, didaktische Überlegungen, methodische Überlegungen, nonverbaler Ausdruck, verbaler Ausdruck.
Er stärkt das Körperbewusstsein, die Eigenwahrnehmung und bietet eine nonverbale Ausdrucksmöglichkeit für Emotionen und Identität.
Da Kinder mit Sprachbehinderungen oft auch motorische Probleme haben, hilft der Tanz, Bewegungsabläufe zu koordinieren und Selbstvertrauen durch öffentliche Aufführungen zu gewinnen.
Die Lehrerin fungiert als Vorbild, schafft einen ritualisierten Rahmen und unterstützt die Schülerinnen bei der Exploration ihrer Möglichkeiten.
Durch das Erleben und Benennen von Bewegungen sowie das gestärkte Selbstbewusstsein wird indirekt auch die Lust am verbalen Ausdruck angeregt.
Sie umfasst Rituale zum Einstieg, die Erarbeitung von Körperpartien, das Üben von Kombinationen und endet oft mit einer gemeinsamen Reflexion.
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