Examensarbeit, 2004
70 Seiten
1. EINLEITUNG
2. INSPIRATION
2.1. Die Inspiration zur Zeit von Max Ernst
3. EINFLÜSSE AUF MAX ERNST
3.1. Magie und Okkultismus
4. DIE FRAU IM WERK VON MAX ERNST
4.1. Die erste Frau
4.1.1 Loni und die Psychoanalyse
4.2. Louise Strauss 1918 – 1926
4.2.1. Armada von Duldgedalzen
4.3. Gala – die Muse der Surrealisten ~ 1922
4.4. Marie-Berthe Aurenche 1927 – 1936
4.4.1. Die Kunst bricht aus
4.4.2. Die Collageromane
4.4.3. Der Traum vom Karmelitermädchen
4.4.4. Das Leben mit Marie-Berthe Aurenche
4.5. Meret Oppenheim ~ 1937
4. 6. Leonora Carrington 1938 – 1940
4.6.1. Die ovale Dame
4.6.2. Loplop nimmt Gestalt an
4.7. Peggy Guggenheim 1941 – 1943
4.7.1. Das Ende des Triplex
4.8. Dorothea Tanning 1943 – 1976
4.8.1. Abschied von der Vergangenheit
4.8.2. Das kleine Einmaleins der Liebe
4.8.3. Bis in den Tod
5. RESÜMEE
6. DIDAKTISCHE RELEVANZ
6.1. Kunstgeschichtlicher Ansatz
6.2. Praktischer Ansatz
Die Arbeit untersucht die Bedeutung der Frauen im Leben und Werk des Surrealisten Max Ernst, wobei der Fokus auf dem Einfluss dieser Frauen als Inspirationsquellen liegt. Ziel ist es, aufzuzeigen, inwiefern der Künstler diesen weiblichen Einfluss in seinem Schaffen zugelassen hat und wie sich dieser in seinen Werken manifestiert.
4.2. Louise Strauss 1918 – 1926
Die Mutter des einzigen Sohnes Max Ernsts, spielt im Leben des Künstlers eine bedeutende Rolle. Die 1893 in Köln geborene und 1944 in Auschwitz ermordete, promovierte, jüdische Kunstkritikerin war eine Studienkollegin Max Ernsts. Während der gemeinsamen Vorlesungen in Kunstgeschichte, half er ihr, ihre Zeichnungen nicht nur zu vervollständigen, sondern schaffte es mit Leichtigkeit „in ein paar Strichen die ganze Zeichnung hinzuwerfen“. Diese Hilfeleistung war an die Bedingung geknüpft, mit ihm Wanderungen entlang des Rheines zu unternehmen. Dies war der Beginn ihrer Beziehung.
Gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Carl, trat Max Ernst im August 1914 den Militärdienst an und kämpfte im Ersten Weltkrieg an der Front. Während des Krieges, am 07. Oktober 1918, heiratete er Louise Straus. Einen Monat später wurde er aus dem Heer entlassen. Zu seiner Teilnahme am Krieg äußerte er sich wie folgt:
„Max Ernst starb am 01. August 1914. Er kehrte am 11. November 1918 ins Leben zurück, als ein junger Mann, der die Mythen seiner Zeit finden wollte.“
1. EINLEITUNG: Einführung in die Problematik der biographischen Forschung bei Max Ernst und Aufzeigen der zentralen Fragestellung zur Rolle der Frau.
2. INSPIRATION: Untersuchung der Begriffsherkunft und der verschiedenen Inspirationsvorstellungen in der Moderne, insbesondere im Dadaismus und Surrealismus.
3. EINFLÜSSE AUF MAX ERNST: Analyse der frühen biographischen Einflüsse auf Max Ernst, wie das väterliche Vorbild und die Bedeutung von Magie und Okkultismus.
4. DIE FRAU IM WERK VON MAX ERNST: Detaillierte, chronologische Untersuchung der verschiedenen Lebenspartnerinnen und deren spezifischen Einflusses auf das künstlerische Werk.
5. RESÜMEE: Zusammenfassende Betrachtung der Erkenntnisse über die Rolle der Frau als Inspirationsquelle für Max Ernst.
6. DIDAKTISCHE RELEVANZ: Reflexion über die Vermittlung des Themas im Kunstunterricht durch kunstgeschichtliche und praktische Ansätze.
Max Ernst, Surrealismus, Dadaismus, Inspiration, Muse, Collagen, Loplop, Weiblichkeit, Kunstunterricht, Biographie, Marie-Berthe Aurenche, Leonora Carrington, Dorothea Tanning, Psychoanalyse, Bildanalyse
Die Arbeit untersucht die biographische und künstlerische Bedeutung der Frauen im Leben von Max Ernst und deren Rolle als Inspirationsquellen.
Die zentralen Themen sind Surrealismus, biographische Analysen von Künstlerbeziehungen, die Bildsprache von Max Ernst und die Verbindung von Kunst und Leben.
Es soll untersucht werden, ob und wie Max Ernst weibliche Einflüsse in seinem Werk zugelassen und verarbeitet hat.
Die Arbeit stützt sich auf eine chronologische biographische Untersuchung in Verbindung mit einer kunsthistorischen Analyse ausgewählter Werke.
Der Hauptteil widmet sich ausführlich den einzelnen Frauen an Max Ernsts Seite, angefangen bei Louise Strauss über Gala, Marie-Berthe Aurenche, Meret Oppenheim, Leonora Carrington, Peggy Guggenheim bis hin zu Dorothea Tanning.
Kernelemente sind Max Ernst, Surrealismus, Inspiration, Muse und biographische Analyse.
Die Arbeit zeigt auf, dass Max Ernst sich intensiv mit Freuds Theorien auseinandersetzte, was sich besonders in seinen surrealistischen Bildmotiven und der Verarbeitung von Kindheitserinnerungen widerspiegelt.
Die Arbeit arbeitet didaktische Möglichkeiten heraus, etwa durch die Collage-Technik oder die Auseinandersetzung mit surrealistischen Bildkonzepten in der Sekundarstufe.
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