Diplomarbeit, 2004
78 Seiten, Note: 2,7
Diese Diplomarbeit befasst sich mit der kritischen Würdigung der Beurteilungskriterien von Rating-Agenturen. Ziel ist es, die Funktionsweise und die Bedeutung von Rating-Agenturen im Finanzmarkt zu analysieren, die verwendeten Kriterien zu bewerten und potenzielle Schwächen und Nachteile aufzuzeigen. Dabei soll insbesondere die Relevanz und die Auswirkungen der qualitativen Kriterien in den Fokus gerückt werden.
Kapitel 1 stellt die Problemstellung der Arbeit vor. In Kapitel 2 wird die Bedeutung und Entwicklung von Rating-Agenturen im Finanzmarkt beleuchtet. Dabei werden sowohl die Vorteile als auch die potenziellen Nachteile dieser Institutionen aufgezeigt. Kapitel 3 befasst sich mit den Beurteilungskriterien, die von Rating-Agenturen verwendet werden, um Unternehmen und Finanzinstrumente zu bewerten. Es wird die Auswahl, Gewichtung und Aggregation dieser Kriterien analysiert und die Relevanz sowohl quantitativer als auch qualitativer Kriterien erörtert. In Kapitel 4 werden die Schwächen und Nachteile von qualitativen Kriterien diskutiert, die durch die Subjektivität und die Möglichkeit von Fehlinterpretationen entstehen können. Es werden mögliche Lösungsansätze präsentiert, um diese Nachteile zu reduzieren. Kapitel 5 fasst die wichtigsten Ergebnisse der Arbeit in Form von Thesen zusammen.
Die Arbeit befasst sich mit dem Thema Rating-Agenturen und fokussiert auf die Analyse der Beurteilungskriterien, die von diesen Institutionen verwendet werden. Die Schlüsselbegriffe beinhalten: Rating-Agenturen, Beurteilungskriterien, qualitative Kriterien, quantitative Kriterien, Finanzmarkt, Risikomanagement, Transparenz, Objektivität, Subjektivität, Fehlinvestitionen, Fehlbewertungen, Regulierung, Rechtsprechung.
Ratings beurteilen die Fähigkeit von Unternehmen oder Emittenten, ihre Schulden (Zinsen und Tilgung) in der Zukunft vertragsgemäß zu begleichen.
Quantitative Kriterien basieren auf harten Zahlen und Bilanzen (objektiv), während qualitative Kriterien weiche Faktoren wie Managementqualität oder Marktstellung (subjektiv) bewerten.
Sie sind schwerer überprüfbar, hängen von der Einschätzung des Analysten ab und bergen daher ein höheres Risiko für Fehlinterpretationen oder Missbrauch.
Basel II hat die Bedeutung von Ratings massiv erhöht, da die Kreditvergabe der Banken nun stärker von der Bonitätsbewertung der Unternehmen abhängt.
Durch höhere Objektivität, strengere Regulierungsmaßnahmen und eine bessere Gewichtung und Aggregation der verschiedenen Beurteilungskriterien.
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