Diplomarbeit, 2004
87 Seiten, Note: 1,3
Diese Arbeit untersucht die Auswirkungen der Osterweiterung auf die Außenpolitik und die internationale Rolle der Europäischen Union. Dabei wird der Fokus auf die diplomatischen und sicherheitspolitischen Dimensionen der EU-Handlungen gelegt, die den Kern der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik (GASP) bilden. Die Arbeit analysiert, wie die Osterweiterung die Handlungsfähigkeit der EU in internationalen Angelegenheiten beeinflusst und welche Herausforderungen sich für die GASP in Bezug auf die Integration neuer Mitgliedstaaten mit unterschiedlichen historischen Erfahrungen und Interessen ergeben.
Die Einleitung führt in die Problemstellung ein und erläutert den Forschungsstand sowie die Struktur der Arbeit. Im zweiten Kapitel wird die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik (GASP) der EU vor der Osterweiterung untersucht, wobei insbesondere die Herausforderungen der GASP im Spannungsfeld zwischen Anspruch und Wirklichkeit sowie die strukturellen Grenzen der außenpolitischen Handlungsfähigkeit der EU beleuchtet werden. Kapitel III betrachtet die GASP im Kontext des Irak-Konflikts und analysiert die intra-europäischen Folgen. In Kapitel IV wird die Außenpolitik der Länder Mittel- und Osteuropas und deren Einfluss auf die GASP behandelt. Schließlich werden in Kapitel V die Folgen der Osterweiterung für die GASP und die internationale Rolle der EU betrachtet.
Osterweiterung, Europäische Union, Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik (GASP), Außenpolitik, Internationale Rolle, Handlungsfähigkeit, Nationale Interessen, Mittel- und Osteuropa (MOE), Irak-Konflikt, Sicherheitskultur, Geopolitik.
Die Osterweiterung brachte neue geopolitische Perspektiven, nationale Interessen sowie unterschiedliche Sicherheitskulturen in die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik (GASP) der EU ein.
Mit der Aufnahme von zehn neuen Staaten am 1. Mai 2004 wuchs die Bevölkerung der Union um 76 Millionen auf insgesamt 459 Millionen Menschen.
Trotz des großen Bevölkerungszuwachses erhöhten die relativ armen neuen Mitgliedstaaten das Bruttoinlandsprodukt der Union lediglich um etwa 5 %.
Der Irak-Konflikt wird in der Arbeit als Prüfstein für die GASP analysiert, da er die intra-europäischen Differenzen und die Auswirkungen auf die Handlungsfähigkeit der EU verdeutlichte.
MOE steht für die Staaten Mittel- und Osteuropas, die durch ihre Geschichte hinter dem Eisernen Vorhang spezifische Sicherheitsbedürfnisse und transatlantische Beziehungen in die EU einbrachten.
Die Arbeit untersucht kritisch, ob die Zunahme an Mitgliedern die diplomatischen und militärischen Ressourcen stärkt oder ob die Heterogenität der Interessen die Handlungsfähigkeit eher erschwert.
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