Bachelorarbeit, 2014
108 Seiten, Note: 1,1
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Vorgehensweise
1.3.1 Methodik
1.3.2 Gliederungssystematik
2 Theoretische Abgrenzungen
2.1 Grundlagen Social Media
2.1.1 Definition Social Media
2.1.2 Entwicklung von Social Media
2.1.3 Bedeutung von Social Media
2.1.4 Social Media Nutzerstruktur
2.1.5 Formen von Social Media
2.2 Grundlagen Generation Y
2.2.1 Generationsbegriffe
2.2.2 Die Generation X
2.2.3 Die Generation Y
2.2.4 Der gesellschaftliche Wandel und die Bedeutung digitaler Medien
2.3 Grundlagen Sharing Economy
2.3.1 Entwicklung der Sharing Economy
2.3.2 Veränderungen durch das Web 2.0
2.4 Zusammenfassendes Zwischenfazit
3 Die Basis der Sharing Economy
3.1 Der Wandel von Besitz und Eigentum
3.2 Konsumenten der Sharing Economy
3.2.1 Veränderung der Wertevorstellung und gestiegene Anforderungen – Angehörige der Generation Y
3.3 Recycling 2.0
3.4 Ausprägungen der Sharing Economy
3.4.1 Airbnb – der Star der Sharing Economy
3.4.2 Erfolgsmodell Carsharing
3.5 Sharing Economy – Treiber für Innovationen
3.6 Zusammenfassendes Zwischenfazit
4 Durchführung der empirischen Untersuchung
4.1 Auswahl der empirischen Forschungsmethode
4.2 Festlegung der Datenquelle
4.3 Entwicklung und Grundlagen des Fragebogens
4.4 Aufbau der Online-Umfrage
4.5 Auswertung und Darstellung der Umfrageergebnisse
4.5.1 Nutzung von Social Media
4.5.2 Teilnahme am kollaborativen Konsum
5 Interpretation der Ergebnisse und daraus abgeleitete Handlungsempfehlungen
5.1 Bezug zur Sharing Economy
5.1.1 Interpretation der Ergebnisse
5.1.2 Darlegung der Chancen
5.1.3 Aufzeigen bestehender Risiken
5.1.4 Kritische Reflexion
5.1.5 Handlungsempfehlungen
5.2 Bezug zur Generation Y
5.2.1 Interpretation der Ergebnisse
5.2.2 Darlegung der Chancen
5.2.3 Aufzeigen bestehender Risiken
5.2.4 Kritische Reflexion
5.2.5 Handlungsempfehlungen
6 Schlussbetrachtung und Fazit
Die vorliegende Bachelor-Thesis analysiert kritisch den Einsatz von Social Media vor dem Hintergrund des Wertewandels der Generation Y und der wachsenden Sharing Economy. Ziel ist es, die Rahmenbedingungen für den Erfolg kollaborativen Konsums zu identifizieren und den Einfluss veränderter Kommunikations- und Konsumgewohnheiten der Generation Y auf die Wirtschaft zu ermitteln.
3.1 Der Wandel von Besitz und Eigentum
Bereits seit geraumer Zeit wird beobachtet, dass das Eigentum gegenüber dem Nutzen in den Hintergrund getreten ist. Waren Eigentum und Besitz in den Sechzigerjahren der wichtigste Maßstab für den Erfolg, werden derzeit neue Maßstäbe definiert. In der heutigen Gesellschaft repräsentieren der Besitz und der Zugang zu diesem den Lebensstil und nicht mehr das Eigentum. Als Beispiel für den Wandel von Besitz und Eigentum wird oft die Bohrmaschine genannt. Im Durchschnitt kommt sie in einem normalen Haushalt auf eine jährliche Laufzeit von 12 bis 15 Minuten und verbringt somit die meiste Zeit in der Abstellkammer. In diesem Fall spricht nichts dagegen, sich dem globalen Trend Collaborative Consumption anzuschließen. Statt des Erwerbs einer teuren Bohrmaschine, kann sie zukünftig solange gegen eine Leihgebühr geliehen werden, wie sie benötigt wird. Eigentum wird vor allem bei jungen Leuten in diesem Zusammenhang immer weniger als Prestige empfunden. Nach ihrer Auffassung bedeutet Prestige, beispielsweise die neuesten technischen Geräte zu besitzen. Der Status wird über das aktuellste Smartphone definiert. Gleichermaßen verschieben sich die Werte vom materiellen Besitz weg. Teilen gillt als Bereicherung und wird als klug und smart empfunden. Zudem ist bereits durch diverse Studien bewiesen worden, dass materieller Wohlstand ab einem gewissen Wert nicht mehr glücklich macht.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Trendbewegung des gemeinsamen Konsums ein und erläutert die Forschungsfrage sowie die methodische Vorgehensweise.
2 Theoretische Abgrenzungen: Das Kapitel definiert grundlegende Begriffe wie Social Media, Sharing Economy und Generation Y und untersucht deren wechselseitige Bedeutung und historische Entwicklung.
3 Die Basis der Sharing Economy: Hier wird der Kern der Sharing-Bewegung beleuchtet, einschließlich des Wertewandels von Eigentum zu Zugang sowie der Rolle der Konsumenten.
4 Durchführung der empirischen Untersuchung: Dieses Kapitel beschreibt das Design und die Durchführung der Online-Umfrage, die speziell die Zielgruppe der Generation Y befragte.
5 Interpretation der Ergebnisse und daraus abgeleitete Handlungsempfehlungen: Es erfolgt die Analyse der Studiendaten, eine kritische Reflexion und die Erarbeitung von Strategien für Unternehmen und Politik.
6 Schlussbetrachtung und Fazit: Das Fazit fasst die Kernergebnisse zusammen und reflektiert die zukünftige Bedeutung der Sharing Economy für die Wirtschaft.
Sharing Economy, Collaborative Consumption, Generation Y, Social Media, Web 2.0, Wertewandel, Digital Natives, Konsumverhalten, Nachhaltigkeit, Carsharing, Airbnb, Reputation, Vertrauen, Wissensgesellschaft, Empfehlungsmarketing
Die Arbeit untersucht, wie Social Media und die Generation Y den Wandel vom klassischen Besitz hin zur sogenannten "Sharing Economy" beeinflussen.
Die Schwerpunkte liegen auf den technologischen Grundlagen des Web 2.0, dem Wertewandel der Generation Y sowie den verschiedenen Modellen des kollaborativen Konsums.
Die Arbeit hinterfragt kritisch, ob Social Media aktiv den Wandel von einer Welt des Besitzens zu einer Welt des Teilens gestaltet und welche Rahmenbedingungen für diesen Erfolg notwendig sind.
Neben einer umfangreichen Literaturanalyse wurde eine eigene empirische Studie in Form einer Online-Umfrage bei der Generation Y durchgeführt, um deren Einstellung und Verhalten zu untersuchen.
Der Hauptteil analysiert den Wandel von Besitz und Eigentum, die spezifischen Konsum-Charakteristika der Generation Y und zeigt konkrete Ausprägungen wie Airbnb oder Carsharing auf.
Kollaborativer Konsum, Generation Y, Social Media, Wertewandel und Nachhaltigkeit sind die zentralen Konzepte der Arbeit.
Da beim kollaborativen Konsum oft mit Fremden geteilt wird, ist Vertrauen die Basis. Die Arbeit zeigt, dass Reputation und Bewertungssysteme notwendig sind, um diese Hürde zu überwinden.
Während für die Generation X Besitz oft ein Statussymbol war, bevorzugt die Generation Y "Zugang statt Besitz" und legt mehr Wert auf Flexibilität, Authentizität und den Nutzwert.
Unternehmen sollten nicht mehr nur Produkte, sondern Services anbieten, auf Qualität und Langlebigkeit setzen, Transparenz durch "Trust Features" schaffen und den Dialog mit Kunden aktiv suchen.
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