Masterarbeit, 2016
62 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Interdisziplinärer Literaturüberblick
2.1 Begriffsabgrenzungen
2.2 Status quo der Sharing Economy
2.3 Status quo der Kulturdimensionen
2.4 Status quo der interkulturellen Forschung in der Sharing Economy
3 Hemmnisse kommerzieller B2C-Geschäftsmodelle im internationalen/-kulturellen Vergleich – Beispiel: Carsharing
3.1 Carsharing in Deutschland, USA, China und Israel
3.2 Kultureinfluss in der Sharing Economy – Fokus: B2C-Carsharing
3.3 Ausprägung der Hemmnisgruppen in den vier Ländermärkten
4 Diskussion
4.1 Zusammenfassung der Ergebnisse
4.2 Limitationen
4.3 Implikationen
Die Masterarbeit untersucht, inwiefern kulturelle Unterschiede die Akzeptanz und Nutzung kommerzieller B2C-Carsharing-Modelle beeinflussen und wie stark Hemmnisse in diesem Bereich länderübergreifend ausgeprägt sind, um ein tieferes Verständnis für das sogenannte attitude-behavior gap zu entwickeln.
3.2 Kultureinfluss in der Sharing Economy – Fokus: B2C-Carsharing
Wie bereits ausgeführt, existieren in der Literatur kaum interkulturelle Arbeiten zur Sharing Economy. Allerdings thematisieren einige Autoren interkulturelle Unterschiede in der SE. Darunter Lamberton/Rose (2012, S. 123), die davon ausgehen, dass die Sharing-Akzeptanz in kollektivistischen Kulturen größer ist als in individualistischen. Dies bekräftigt Belk (2010, S. 715), der bspw. aufzeigt, dass Teilungsrituale in China stark verbreitet sind: Teebecher sind klein, um ein vermehrtes Nachfüllen zu ermöglichen. Festessen finden an runden Tischen statt, auf denen das Essen rotiert. Ein guter chinesischer Gastgeber sucht das beste Häppchen für den Gast heraus und es ist undenkbar, dass sich die Gäste die Getränke selber einschenken.
Darüber hinaus werden gegenseitige Abhängigkeiten in Asien positiver betrachtet und eher akzeptiert als in den USA (individualistische Kultur). In kollektivistischen Kulturen besteht bspw. eine größere Vorliebe für Gruppenreisen. (vgl. ebd., S. 728) Dieser kulturelle Aspekt könnte sich in der SE besonders auf den Treiber community und auf das Hemmnis interdependence auswirken.
1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Bedeutung der Sharing Economy ein, beschreibt das Phänomen des attitude-behavior gaps und definiert die Zielsetzung der Arbeit sowie die Forschungsfragen.
2 Interdisziplinärer Literaturüberblick: Dieses Kapitel liefert eine theoretische Abgrenzung der Begriffe, erläutert den aktuellen Status quo der Sharing Economy, stellt verschiedene Kulturdimensionen vor und diskutiert den bisherigen Stand der interkulturellen Forschung.
3 Hemmnisse kommerzieller B2C-Geschäftsmodelle im internationalen/-kulturellen Vergleich – Beispiel: Carsharing: Das Kapitel analysiert die spezifischen B2C-Carsharing-Märkte in Deutschland, USA, China und Israel und bewertet die Intensität verschiedener Hemmnisgruppen basierend auf kulturellen Indikatoren.
4 Diskussion: Die Diskussion fasst die gewonnenen Ergebnisse zusammen, beleuchtet Limitationen der theoretischen Analyse und leitet Implikationen für die Praxis ab.
Sharing Economy, B2C-Carsharing, interkultureller Vergleich, Kulturdimensionen, Hofstede, Adoptionshemmnisse, attitude-behavior gap, Deutschland, USA, China, Israel, Konsumentenverhalten, Geschäftsmodelle, Marktbearbeitung, Hemmnisgruppen.
Die Arbeit analysiert die Einflüsse kultureller Unterschiede auf die Sharing Economy, speziell im Bereich kommerzieller B2C-Carsharing-Modelle.
Die zentralen Themen sind Sharing Economy, Adoptionshemmnisse, internationale Kulturforschung und die Anwendung von Kulturdimensionen auf Konsumentenentscheidungen.
Das Ziel ist zu klären, inwiefern Hemmnisse zu einem attitude-behavior gap führen und wie diese länderübergreifend in Deutschland, USA, China und Israel ausgeprägt sind.
Es handelt sich um eine normativ-theoretische Analyse, die auf vorhandener Literatur, Kulturindizes nach Hofstede und der Kategorisierung in Hemmnisgruppen basiert.
Der Hauptteil widmet sich der Literaturrecherche zu Sharing Economy und Kultur, der Analyse des B2C-Carsharings in den vier Zielmärkten und der Zuweisung von Hemmnisausprägungen mittels Zuordnungsmerkmalen.
Zu den Kernbegriffen zählen Sharing Economy, Hemmnisgruppen, Kulturdimensionen, B2C-Carsharing und internationaler Vergleich.
Carsharing nimmt in der modernen Mobilität einen hohen Stellenwert ein, dient der Verkehrsentlastung und ist ein Geschäftsmodell, das international bereits durch Akteure wie Car2Go oder Zipcar etabliert ist.
Sie dienen der Reduktion von Komplexität, indem einzelne Hindernisse wie image, risk, usage oder value barriers in systematische Kategorien eingeteilt werden, um sie besser messen und vergleichen zu können.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

