Diplomarbeit, 2004
170 Seiten, Note: 1,3
1 EINLEITUNG
1.1 PROBLEMSTELLUNG UND ZIELSETZUNG DER ARBEIT
1.2 GANG DER UNTERSUCHUNG
2 AUFBAU DES DEUTSCHEN LEBENSMITTELEINZELHANDELS
2.1 ÜBERBLICK
2.2 DIFFERENZIERUNGSMERKMALE
2.2.1 Standortpolitik
2.2.2 Sortimentspolitik und Verkaufsraumgestaltung
2.2.3 Handelsmarkenpolitik
2.2.4 Preispolitik
2.2.5 Servicepolitik und Kundenbindung
2.3 BETRIEBSFORMEN
2.4 STRUKTUR UND ENTWICKLUNG
2.5 ZWISCHENFAZIT
3 DETERMINANTEN DES KONSUMENTENVERHALTENS
3.1 ÜBERBLICK
3.2 DETERMINANTEN DES EINKAUFSVERHALTENS
3.2.1 Wirtschaftliche Determinanten
3.2.2 Soziodemographische Determinanten
3.2.3 Soziale Determinanten
3.2.4 Situative Determinanten
3.3 ZWISCHENFAZIT
4 EMPIRISCHE ANALYSE AUF BASIS DER MEANS-END-THEORIE
4.1 ÜBERBLICK
4.2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN
4.2.1 Grundlagen und Ziele der Means-End-Theorie
4.2.2 Interview auf Basis der Laddering-Methode
4.2.3 Ermittlung der Means-End-Ketten
4.3 BESCHREIBUNG DER BEFRAGUNG
4.3.1 Auswahl der Interviewten
4.3.2 Ablauf der Interviews
4.4 AUSWERTUNG DER BEFRAGUNG
4.4.1 Bewertung der realen Einkaufsstätten
4.4.2 Charakterisierung einer idealen Einkaufsstätte
4.4.3 Analyse der Means-End-Ketten
4.5 ZWISCHENFAZIT
4.5.1 Zusammenfassung der Analyse und Implikationen
4.5.2 Kritische Würdigung
5 SCHLUSSBETRACHTUNG
5.1 ZUSAMMENFASSUNG DER ERGEBNISSE
5.2 AUSBLICK
Die vorliegende Diplomarbeit untersucht die gegenwärtigen Konsumverhaltensänderungen im deutschen Lebensmitteleinzelhandel (LEH) und analysiert, wie Betriebsformen sich im Wettbewerb um den Verbraucher positionieren können, indem sie die zugrunde liegenden Determinanten der Einkaufsstättenwahl identifizieren und deren Relevanz mittels Means-End-Theorie erforschen.
Die Means-End-Theorie als Analyseinstrument
Die meisten Marketinguntersuchungen konzentrieren sich entweder ausschließlich auf die Analyse des Produkt- und Servicewissens von Konsumenten oder betrachten alternativ deren Ziele und Wertvorstellungen. Dabei wird jedoch vielfach vernachlässigt, dass Konsumenten eine (z.T. unbewusste) Verbindung zwischen den Merkmalen und Attributen von Produkten sowie ihren verfolgten Nutzen-, Wert- und Zielvorstellungen herstellen, wodurch z.B. ihre Produktwahl in einem zumindest indirekten Zusammenhang mit ihren Wertvorstellungen steht. Diesen Mangel versucht die Means-End-Theorie zu beheben, indem sie unterstellt, „that consumers construct meanings about product or brand attributes in terms of their instrumentality for producing important consequences and goals (e.g. functional outcomes and self-relevant values).“
Zur Erklärung dieses Zusammenhangs werden sog. Means-End-Ketten entwickelt, die eine hierarchische Struktur zwischen den für Konsumenten relevanten Produktattributen, den damit verbundenen Konsequenzen und den verfolgten Zielen abbilden. Sie entsprechen damit der Produktwahrnehmung und -bewertung auf unterschiedlichen Abstraktionsniveaus. Der Name Means-End-Kette kommt daher, dass davon ausgegangen wird, dass aus Sicht der Konsumenten die Produkteigenschaften und -konsequenzen die Mittel (englisch: Means) im Sinne eines Mittel-Zweck-Zusammenhangs sind, um ihre Ziel- und Wertvorstellungen (Ends) zu realisieren.
1 EINLEITUNG: Definiert die Problemstellung der Arbeit im Kontext des Strukturwandels und des Wandels vom Verkäufer- zum Käufermarkt im LEH.
2 AUFBAU DES DEUTSCHEN LEBENSMITTELEINZELHANDELS: Analysiert die Struktur, Betriebsformen und Differenzierungsinstrumente des deutschen Lebensmittelhandels.
3 DETERMINANTEN DES KONSUMENTENVERHALTENS: Erläutert die einflussnehmenden ökonomischen, sozialen und situativen Faktoren auf das Konsumentenverhalten.
4 EMPIRISCHE ANALYSE AUF BASIS DER MEANS-END-THEORIE: Beschreibt die qualitative Untersuchung mittels Laddering-Interviews, deren Auswertung und Ergebnisse.
5 SCHLUSSBETRACHTUNG: Fasst die Kernergebnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf künftige Entwicklungen im LEH.
Lebensmitteleinzelhandel, LEH, Einkaufsstättenwahl, Means-End-Theorie, Laddering-Interviews, Konsumentenverhalten, Betriebsformen, Handelsmarken, Preisimage, Convenience, Kundenbindung, Smart Shopping, Sortimentspolitik, Strukturwandel.
Die Arbeit analysiert die Determinanten der Einkaufsstättenwahl im deutschen Lebensmitteleinzelhandel, wobei der Fokus auf den Gründen liegt, warum Konsumenten unterschiedliche Betriebsformen für ihre Einkäufe wählen.
Das Werk beleuchtet den Aufbau des LEH, die verschiedenen Betriebsformen wie Discounter und Supermärkte, die Determinanten des Konsumentenverhaltens sowie die empirische Analyse von Wertvorstellungen und Konsumzielen.
Ziel ist es, die unbewussten Entscheidungsprozesse und die relevanten Wertvorstellungen der Konsumenten zu identifizieren, um daraus Handlungsimplikationen für Handelsunternehmen zur Optimierung ihrer Marktstrategie abzuleiten.
Die Arbeit nutzt einen qualitativen Forschungsansatz, insbesondere die Means-End-Theorie, um mittels Laddering-Interviews die Verbindung zwischen Produkteigenschaften, Konsequenzen und persönlichen Werten zu analysieren.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Analyse der Handelsstruktur und Konsumdeterminanten sowie einen empirischen Teil, der durch qualitative Befragungen Daten über die Beweggründe der Konsumenten erhebt und auswertet.
Wesentliche Begriffe sind das hybride bzw. multioptionale Konsumentenverhalten, der Begriff des Smart Shoppings und die Erlebniseinkaufsorientierung im Vergleich zur reinen Versorgungsfunktion.
Der Autor unterscheidet Betriebstypen anhand von Kriterien wie Standortpolitik, Sortimentsgestaltung (Tiefe/Breite), Preispolitik (z.B. EDLP vs. Aktionspolitik) sowie angebotenem Service und dem Anteil an Handelsmarken.
Der Preis spielt eine maßgebliche Rolle bei der Wahl der Einkaufsstätte, allerdings ist er nicht das alleinige Kriterium. Faktoren wie Sortiment, Erreichbarkeit und die psychologische Wahrnehmung der Verkaufsatmosphäre sind für viele Konsumenten ebenfalls entscheidend.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

