Diplomarbeit, 2013
60 Seiten, Note: 1,3
Ziel dieser Arbeit ist die Darlegung der Inkonsistenzen in dem Standardmodell, die im Wesentlichen durch zwei Umstände entstehen.
Die Arbeit behandelt Themen wie Solvency 2, Standardmodell, Wurzelformel, Risikomaße, Value-at-Risk, Solvency Capital Requirement, Copulas, Abhängigkeiten, elliptische Verteilungen, Prämienprinzipien und Diversifikation.
Zwei Hauptprobleme sind die Verwendung der Wurzelformel zur Aggregation von Risiken und die mangelnde Subadditivität des Risikomaßes Value-at-Risk.
Die Formel nutzt Korrelationen, die die gemeinsame Verteilung der Risiken nicht eindeutig bestimmen. Dies kann dazu führen, dass das Solvency Capital Requirement (SCR) unter- oder überschätzt wird.
Wenn ein Risikomaß nicht subadditiv ist, kann das Gesamtrisiko größer erscheinen als die Summe der Einzelrisiken. Beim Value-at-Risk führt dies oft zu falschen Diversifikationseffekten.
Die Wurzelformel ist konsistent, wenn die Risiken einer sphärischen oder elliptischen Verteilung folgen und bestimmte Prämienprinzipien angewendet werden.
Der Value-at-Risk gibt einen Schwellenwert an, der mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit nicht überschritten wird. Der Tail Value-at-Risk betrachtet zusätzlich die Höhe der Verluste jenseits dieses Schwellenwerts und gilt als kohärentes Risikomaß.
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