Bachelorarbeit, 2015
44 Seiten, Note: 2,0
Diese Bachelorarbeit analysiert den Film Victoria (2015) von Sebastian Schipper und untersucht, weshalb dieser als Filmrevolution bezeichnet werden kann. Dabei werden die besonderen Merkmale des Films, wie der nichtvorhandene Schnitt, die improvisierte Dramaturgie und die Filmmusik, im Kontext der deutschen Filmlandschaft betrachtet.
Die Einleitung stellt die Ausgangsthese der Arbeit vor und führt den Film Victoria (2015) von Sebastian Schipper ein. Das zweite Kapitel definiert den Begriff der Filmrevolution und untersucht, inwiefern Victoria als revolutionärer Film bezeichnet werden kann. Das dritte Kapitel widmet sich der Bedeutung des Schnitts in der Filmgeschichte und analysiert die Entstehung und Bedeutung des schnittfreien Films am Beispiel von Victoria. Außerdem werden die Parallelen zu anderen Filmströmungen, wie dem italienischen Neorealismus und der französischen Nouvelle Vague, aufgezeigt. Im vierten Kapitel wird die Dramaturgie von Victoria anhand des Modells von Nathalie Weidenfeld analysiert. Dabei wird die Identitätsentwicklung der Protagonistin und die Entstehung der Geschichte im Kontext der Heldenreise betrachtet. Das fünfte Kapitel untersucht die Rolle der Filmmusik in Victoria. Das sechste Kapitel stellt die drei wichtigsten deutschen Filmströmungen - Berliner Schule, neuer deutscher Genrefilm und German Mumblecore - vor und ordnet Victoria in diesem Kontext ein. Das abschließende Fazit fasst die wichtigsten Ergebnisse der Analyse zusammen und diskutiert das Nachahmungspotential von Victoria für die deutsche Filmlandschaft.
Die wichtigsten Schlüsselwörter und Fokusthemen der Arbeit sind: Filmrevolution, One-Take-Film, Schnitt, Dramaturgie, Identitätswandlung, Filmmusik, Berliner Schule, Genrefilm, German Mumblecore, Victoria (2015).
„Victoria“ wurde in einer einzigen, ununterbrochenen Einstellung (One-Take) ohne Schnitte gedreht, was ein Novum für einen Spielfilm dieser Länge im deutschen Kino darstellt.
Ein Subgenre des deutschen Independent-Films, das durch kleine Budgets, Improvisation und eine hohe Authentizität der Dialoge und Handlungen gekennzeichnet ist.
Die Schauspieler arbeiteten ohne detailliertes Drehbuch mit festen Dialogen, was zu einer besonders natürlichen und unmittelbaren Wirkung der Szenen führt.
Die Arbeit nutzt das dramaturgische Modell von Nathalie Weidenfeld, um den Identitätswandel von Victoria während der nächtlichen Ereignisse in Berlin zu untersuchen.
Wie diese Strömungen bricht „Victoria“ mit konventionellen Studioproduktionen und setzt auf Authentizität, reale Schauplätze und innovative Techniken.
Der Film gewann unter anderem den Silbernen Bären bei der Berlinale 2015 sowie zahlreiche Preise beim Deutschen Filmpreis.
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