Diplomarbeit, 2003
71 Seiten, Note: 1,7
I. Einleitung
II. Bezugsrahmen und begriffliche Grundlagen der Untersuchung
II.1 Der Begriff des Handels
II.2 Kennzeichnung der international tätigen Handelsorganisation
II.2.1 Begriff und Merkmale der Handelsorganisation
II.2.2 Begriff, Merkmale und Planungsprozess der Internationalisierung
III. Rahmenbedingungen der Internationalisierung
III.1 Antriebskräfte der Internationalisierung
III.2 Unternehmensexterne Rahmenbedingungen
III.2.1 Der politisch-rechtliche Rahmen
III.2.2 Der sozioökonomische Rahmen
III.2.3 Der soziokulturelle Rahmen
III.2.4 Der technologische Rahmen
III.2.5 Branche und Wettbewerb im Handel
III.2.6 Lieferanten und Abnehmer
III.3 Unternehmensinterne Rahmenbedingungen
III.4 Verfahren zur Erkennung von Chancen und Risiken
IV. Auswahl von Auslandsmärkten
IV.1 Vorauswahl relevanter Auslandsmärkte und Plausibilitätsanalyse
IV.2 Länderselektion
IV.2.1 Kriterien der Länderselektion
IV.2.2 Methoden der Länderselektion
IV.3 Marktselektion
IV.3.1 Determinanten der Marktsegmentierung
IV.3.2 Intranationale Marktsegmentierung
IV.3.3 Methoden der internationalen Markt- und Segmentbewertung
IV.4 Empirische Befunde zur Auswahl von Auslandsmärkten
V. Markteintritt
V.1 Festlegung des Eintrittsobjekts
V.2 Formen des Markteintritts
V.2.1 Filialisierung
V.2.2 Akquisition
V.2.3 Franchising
V.2.4 Joint Ventures/ Beteiligungen
V.2.5 Export
V.3 Timing der Internationalisierungsaktivitäten
V.3.1 Bestimmung des Markteintrittszeitpunktes
V.3.2 Internationale Expansionsgeschwindigkeit
V.4 Wahl der Markteintrittsstrategie
VI. Schlussbetrachtung
Die Arbeit verfolgt das Ziel, den Prozess der Internationalisierung von Handelsorganisationen zu analysieren, indem sie die verschiedenen Rahmenbedingungen sowie Methoden der Marktselektion und Markteintrittsstrategien beleuchtet. Im Zentrum steht dabei die Forschungsfrage, wie unternehmensexterne und -interne Faktoren den Erfolg der internationalen Expansion beeinflussen und welche Strategien für verschiedene Marktsegmente am zielführendsten sind.
III.2.1 Der politisch-rechtliche Rahmen
Politische Rahmenbedingungen beschäftigen sich mit der politischen Situation eines Landes und zielen insbesondere vor dem Hintergrund der Markteintrittsentscheidung einer Handelsorganisation auf deren politische Stabilität und Beständigkeit ab. So werden hierbei vornehmlich länderspezifische Faktoren, wie beispielsweise politische Konflikte, die Rolle des Militärs sowie Souveränitätsbestrebungen oder die Gefahr politischer Interventionen in die Marktmechanismen eines Landes in den Mittelpunkt der Betrachtung gerückt. Es ist evident, dass solche politische Faktoren ein hohes Risiko für die Auslandsaktivität aufzeigen können und somit ein Engagement frühzeitig als unattraktiv erscheinen lassen. Weiterhin können politische Faktoren, wie das Wirtschaftssystem und die Wirtschaftsordnung eines Landes oder die Existenz tarifärer und nicht-tarifärer Handelshemmnisse zur Unattraktivität eines Landes beitragen. Besonders die Erhebung von Zöllen, Quoten und Kontingentierungen auf Waren und Güter stellen beträchtliche Markeintrittsbarrieren dar. Diese Hemmnisse werden jedoch zunehmend durch Errichtung eines einheitlichen handelspolitischen Rahmens abgebaut. So wurde die Liberalisierung des Welthandels insbesondere durch die Unterzeichnung des Allgemeinen Zoll- und Handelsabkommens (GATT) am 30. Oktober 1947 vorangetrieben.
I. Einleitung: Diese Einleitung führt in die zunehmende Internationalisierung von Handelsorganisationen ein und definiert das Forschungsziel, die Defizite in der bisherigen Handelsforschung durch eine fundierte Analyse der Einflussfaktoren und Strategien zu überwinden.
II. Bezugsrahmen und begriffliche Grundlagen der Untersuchung: In diesem Kapitel werden der Handelsbegriff definiert sowie Merkmale und Planungsprozesse der Internationalisierung aus verschiedenen Sichtweisen näher erläutert.
III. Rahmenbedingungen der Internationalisierung: Dieses Kapitel untersucht umfassend die unternehmensexternen und -internen Einflussfaktoren, die den Internationalisierungsprozess maßgeblich steuern und bewerten.
IV. Auswahl von Auslandsmärkten: Der Fokus liegt hier auf dem methodischen Vorgehen bei der Vorauswahl, Länderselektion und Marktsegmentierung, um attraktive Zielmärkte systematisch zu identifizieren.
V. Markteintritt: Dieses Kapitel behandelt die strategischen Optionen für den Markteintritt, inklusive der Festlegung von Eintrittsobjekten, Timing-Strategien und der Anwendung der Kapitalwertmethode zur Bewertung von Alternativen.
VI. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und betont die Notwendigkeit einer anpassungsfähigen Strategie unter Berücksichtigung der dynamischen Umweltbedingungen.
Internationalisierung, Handelsorganisationen, Markteintrittsstrategie, Länderselektion, Marktsegmentierung, Kapitalwertmethode, Rahmenbedingungen, Global Sourcing, Filialisierung, Joint Venture, Betriebstypenkonzept, Wettbewerbsintensität, Auslandsmärkte, Marketing-Planung, Strategische Allianz
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Prozess der Internationalisierung von Handelsorganisationen und den damit verbundenen Herausforderungen hinsichtlich der Auswahl von Auslandsmärkten und der Wahl der Markteintrittsstrategie.
Die zentralen Themenfelder umfassen unternehmensexterne und interne Rahmenbedingungen, Methoden zur Marktselektion, Ansätze zur Marktsegmentierung sowie verschiedene Formen des Markteintritts wie Filialisierung und Franchising.
Das Ziel ist es, den Internationalisierungsprozess zu systematisieren und zu bewerten, um Strategien zu identifizieren, die den Erfolg von Handelsorganisationen auf internationalen Märkten sichern.
Es wird eine fundierte theoretische Analyse mit der Anwendung von betriebswirtschaftlichen Instrumenten wie der Kapitalwertmethode zur Bewertung von Investitionsentscheidungen kombiniert.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Rahmenbedingungen, das Vorgehen bei der Auswahl der Auslandsmärkte durch Plausibilitätsanalysen und Segmentierung sowie die Bewertung der Markteintrittsformen.
Die Arbeit lässt sich primär durch Begriffe wie Internationalisierung, Handelsmanagement, Marktselektion, Markteintrittsstrategien und Wettbewerbsfähigkeit charakterisieren.
Das Internet bietet neue Optionen für den Export und das E-Commerce, erhöht jedoch auch die Anforderungen an eine moderne Warenwirtschaft und begrenzt teilweise die Eignung bestimmter Produkte für den Online-Vertrieb.
Ein hoher Grad an Passung auf unternehmenspolitischer und kultureller Ebene ist entscheidend für die langfristige Stabilität und den Erfolg von kooperativen Markteintrittsformen wie Joint Ventures.
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