Bachelorarbeit, 2014
40 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
2. Erläuterung des theoretischen Hintergrundes
2.1 Kraft
2.1.1 Biologische Grundlagen
2.1.2 Definition
2.1.3 Kraftarten
2.1.4 Maximalkraft
2.2 Training
2.2.1 Definition
2.2.2 Adaption
2.2.3 Anpassungserscheinungen des Muskels
2.2.4 Methoden des Krafttrainings
2.2.5 Intensitätstechniken
2.2.6 Hochintensitätstraining
3. Vorstellung des Selbstversuchs
3.1 Sportbiographie
3.2 Motivation des Selbstversuchs
3.3 Fragestellung
3.4 Entwicklung des Trainingsplans und Trainingsziele
3.5 Darstellung und Auswertung der Trainingsergebnisse
3.6 Interpretation der Trainingsergebnisse
4. Fazit
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen eines achtwöchigen Hochintensitätstrainings (HIT) auf einen untrainierten Körper, mit dem Ziel, die physiologischen Anpassungsprozesse und den Zuwachs an Maximalkraft wissenschaftlich zu dokumentieren und durch einen Selbstversuch zu belegen.
2.2.6 Hochintensitätstraining
Da zum HIT wenig wissenschaftliche Literatur vorhanden ist, wird das HIT in diesem Abschnitt anhand seiner Grundprinzipien erläutert. Das HIT fällt nicht direkt in den Bereich des Krafttrainings, sondern in den Bereich des Muskeltrainings, da das vorrangige Ziel des HIT der Muskelaufbau ist, welcher als Begleiterscheinung jedoch eine Kraftsteigerung mit sich bringt. Charakterisieren lässt sich das HIT Training mit dem KISS-Prinzip:
Die Essenz des HIT ist, mit hoher Belastung bis zum momentanen Muskelversagen zu trainieren und sogar darüber hinaus. Gießing (2013, S.55) nennt als Faustregel des HIT: „Wenn du mit einem bestimmten Gewicht höchstens zehn Wiederholungen schaffst, dann mache einfach elf oder zwölf.“. Im HIT beginnt man direkt mit dem Trainingsgewicht der jeweiligen Muskelgruppe. Beim klassischen Pyramidentraining werden beispielsweise drei oder mehr Sätze ausgeführt, bei denen nach und nach das Gewicht gesteigert wird, bis der Trainierende sein höchstmögliches Trainingsgewicht erreicht hat. Wie bereits in Abschnitt 2.2.4 erklärt wird der Muskel hierbei vorermüdet und dadurch das höchstmögliche Trainingsgewicht reduziert. Um dieses Ziel mit hoher Belastung bis zum momentanen Muskelversagen und darüber hinaus zu trainieren, benutzt man die eigentlichen Intensitätstechniken: Partnerhilfe und/oder Reduktionssätze. Wenn man mit einem Partner trainiert und beim vermeintlichen Wiederholungsmaximum angelangt ist, hilft dieser einem durch unterstützende Begleitbewegungen, noch weitere Wiederholungen zu absolvieren. Da ich allein trainierte, nutzte ich die HIT-Technik der Reduktionssätze: Bei diesem werden zuerst so viele Wiederholungen mit dem Trainingsgewicht absolviert wie möglich.
1. Einleitung: Diese Einleitung begründet die Durchführung eines achtwöchigen Selbstversuchs mittels Hochintensitätstraining (HIT) im Rahmen der Bachelorarbeit, um die Auswirkungen auf den untrainierten Körper zu untersuchen.
2. Erläuterung des theoretischen Hintergrundes: Dieser Abschnitt definiert sportwissenschaftliche Grundbegriffe wie Kraft, Training und Adaption und erläutert die verschiedenen Intensitätstechniken und Prinzipien des Hochintensitätstrainings.
3. Vorstellung des Selbstversuchs: Hier werden die persönliche Sportbiographie des Autors, die Motivation, die spezifische Fragestellung sowie der entwickelte Trainingsplan und dessen Auswertung detailliert beschrieben.
4. Fazit: Das Fazit bestätigt die erreichten Ergebnisse, reflektiert die größte Hürde des Übertrainings und hebt die Bedeutung mentaler Veränderung neben der physischen Anpassung hervor.
Hochintensitätstraining, HIT, Maximalkraft, Selbstversuch, Muskeltraining, Muskelhypertrophie, Anpassungserscheinungen, Kraftsport, Trainingslehre, Superkompensation, Sportbiographie, Leistungssteigerung, Reduktionssätze, motorische Einheiten, Trainingsprozess
Die Arbeit beschäftigt sich mit der wissenschaftlichen Untersuchung eines achtwöchigen Hochintensitätstrainings (HIT) durch einen Selbstversuch, um dessen Auswirkungen auf einen untrainierten Probanden zu analysieren.
Die zentralen Themen umfassen die sporttheoretischen Grundlagen von Kraft und Training, die spezifische Methode des HIT, die Dokumentation eines achtwöchigen Trainingsplans sowie die physiologische und mentale Analyse der Ergebnisse.
Das Ziel ist es, ein HIT-Programm wissenschaftlich zu dokumentieren, um festzustellen, welche Anpassungserscheinungen stattfinden und welcher konkrete Zuwachs an Maximalkraft bei einem untrainierten Menschen erzielt werden kann.
Der Autor nutzt die Methode einer Längsschnittstudie im Selbstversuch, bei der Trainingsergebnisse, Muskelumfang und subjektive Empfindungen über acht Wochen hinweg systematisch dokumentiert und mit Fachliteratur abgeglichen werden.
Im Hauptteil werden theoretische Grundlagen (wie Biologie der Muskeln, Adaption, Kraftarten) sowie die praktische Umsetzung des Trainings, die Auswertung der Trainingsgewichte und die Interpretation der Ergebnisse hinsichtlich Kraftzuwachs und Hypertrophie dargelegt.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Hochintensitätstraining (HIT), Maximalkraft, Muskelhypertrophie, Selbstversuch, Adaption, Trainingslehre und Superkompensation.
Der Autor wollte durch die radikale Intensität des HIT, die von Aziz Shavershian inspiriert wurde, die eigene körperliche Transformation vorantreiben und das Training so konsequent gestalten, dass ein Abbruch aufgrund der Anforderungen an die Bachelorarbeit unmöglich war.
Nachdem in den ersten zwei Wochen Symptome des Übertrainings (Muskelkater, Leistungsabfall) auftraten, wurde das Training unter dem Aspekt der Reizintensität gesteuert und angepasst, um eine kontinuierliche Leistungssteigerung trotz anfänglicher Überbelastung zu ermöglichen.
Der Autor betont, dass ein großer Teil des Erfolgs auf der mentalen Veränderung beruht, da die Disziplin, auch bei körperlicher Erschöpfung regelmäßig bis zum Muskelversagen zu trainieren, über den gesamten Zeitraum hinweg ein entscheidender Motivationsfaktor war.
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