Bachelorarbeit, 2015
72 Seiten, Note: 1,7
Diese Arbeit untersucht die Wahlfunktion des Europäischen Parlamentes. Sie beleuchtet die Entwicklung dieser Funktion seit der Gründung der Europäischen Union und analysiert die Ausprägung der Wahlfunktion in der Praxis. Die Arbeit konzentriert sich auf die Investitur des Präsidenten der Europäischen Kommission und die Rolle des Europäischen Parlamentes in diesem Prozess.
Kapitel 1 führt in das Thema der Wahlfunktion des Europäischen Parlamentes ein und erläutert die Relevanz der Thematik. Kapitel 2 analysiert die Wahlfunktion eines Parlamentes im Allgemeinen und die Wahlfunktion des Europäischen Parlamentes im Besonderen. Dabei werden die verschiedenen Vertragstexte der Europäischen Union und die darin festgelegte Wahlfunktion des Europäischen Parlamentes untersucht. Kapitel 3 beleuchtet die Ausprägung der Wahlfunktion des Europäischen Parlamentes in der Praxis. Es werden fünf konkrete Fälle der Investitur des Präsidenten der Europäischen Kommission untersucht, um die Rolle des Europäischen Parlamentes in diesem Prozess zu analysieren. Kapitel 4 fasst die Ergebnisse der Analyse zusammen und vergleicht die Wahlfunktion im Vertragstext mit der Wahlfunktion in der Vertragswirklichkeit. Kapitel 5 bietet einen Ausblick auf die Wahlen zum Europäischen Parlament 2019 und die damit verbundene Investitur des nächsten Präsidenten der Europäischen Kommission.
Wahlfunktion, Europäisches Parlament, Investitur, Präsident der Europäischen Kommission, Vertragstext, Vertragswirklichkeit, EU-Verträge, Maastricht, Amsterdam, Nizza, Lissabon, Europäische Integration, politische Entscheidungsfindung, demokratische Legitimität.
Die Wahlfunktion bezeichnet das Recht des Parlaments, zentrale Ämter der EU zu besetzen, insbesondere die Wahl des Präsidenten der Europäischen Kommission.
Es ging um die Frage, ob der Europäische Rat (Regierungen) oder das Parlament (durch das Spitzenkandidaten-Prinzip) den entscheidenden Einfluss auf die Nominierung des Kommissionspräsidenten hat.
Der Vertrag sieht vor, dass der Europäische Rat das Wahlergebnis zum EP berücksichtigen muss, wenn er einen Kandidaten für das Amt des Kommissionspräsidenten vorschlägt.
Der Vertragstext bietet den rechtlichen Rahmen, während die Vertragswirklichkeit zeigt, wie die Institutionen ihre Rechte in der Praxis auslegen und teilweise über den Text hinaus erweitern.
Die Arbeit analysiert deren Investituren, um aufzuzeigen, wie das Parlament schrittweise mehr Einfluss auf die Auswahl und Bestätigung der Kommission gewonnen hat.
Diese Frage wird in der Arbeit diskutiert, unter anderem unter Berücksichtigung kritischer Stimmen wie der von Udo Di Fabio, der eine zu starke Parlamentarisierung bemängelt.
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