Masterarbeit, 2012
216 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Zielsetzung
1.2 Herangehensweise
1.3 Eingrenzung des Forschungsbereichs
2 Theorie
2.1 Entwicklungsstufen des Personalmanagements hin zu Employer Branding
2.2 Definitorische Annäherung des Employer Branding
2.3 Notwendigkeit von Employer Branding
2.3.1 Demographischer Wandel
2.3.2 Wechselbreitschaft und Globalisierung
2.3.3 Bedürfnisse der Generation X bis Y und Z
2.3.4 Entwicklung zur Wissensgesellschaft
2.3.5 Zusammenfassung
2.3.6 Kritik
2.4 Grundlagen zur Erfassung des Präferenzkonstrukts
2.5 Ansätze zur Präferenzbildungsprozessanalyse bei der Arbeitgeberwahl
2.5.1 Idealtypisches Modell
2.5.2 Ergebnisorientierte Ansätze
2.5.3 Prozessorientierte Ansätze
2.5.4 Zusammenfassung
2.5.5 Kritik
2.6 Das S-O-R-Modell als verhaltenswissenschaftlicher Bezugsrahmen der Präferenzbildung
2.6.1 Stimulus
2.6.2 Organismus
2.6.3 Response
2.6.4 Zusammenfassung
2.6.5 Kritik
3 Vorstellung des Generalunternehmens XY
3.1 Daten und Fakten
3.2 Personalmarketinginstrumente von XY
3.3 Personalmarketinginstrumente aus der Theorie
4 Methodische Umsetzung der Fragestellung
4.1 Überblick zu den Forschungsmethoden
4.1.1 Quantitative Verfahren
4.1.2 Qualitative Verfahren
4.2 Fragebogendesign
4.2.1 Quantitative Fragen
4.2.2 Qualitative Fragen
4.2.3 Online Fragebogen
4.3 Sicherstellung der Probanden aus der Grundgesamtheit
4.4 Auswertung
4.4.1 Qualitative Auswertung
4.4.2 Quantitative Auswertung
5 Ergebnissteil
5.1 Qualitative Ergebnisse
5.2 Quantitative Ergebnisse
5.3 Implikationen für die Praxis
5.4 Implikationen für die Wissenschaft
6 Fazit
7 Kritische Würdigung
8 Persönliche Reflexion
9 Ausblick
Das Ziel dieser Arbeit ist es, die Präferenzbildung von Studierenden der Fachbereiche Architektur und Bauingenieurswissenschaften bei der Arbeitgeberwahl zu analysieren, um das externe Employer Branding eines Generalunternehmens (XY) zu optimieren. Dabei stehen kognitive und affektive Wertvorstellungen der Bewerber im Mittelpunkt, um passgenaue Personalmarketinginstrumente zu identifizieren und den Fachkräftebedarf zu decken.
2.3.1 Demographischer Wandel
Eine große Herausforderung für das EB ist die stetig älter werdende Gesellschaft, bei der immer weniger Junge nachrücken. Heute wird von Generationenkonflikt, Altersrassismus oder der demographischen Zeitbombe gesprochen (Brandenburg & Domschke, 2007).
Der demographische Wandel beschreibt die Zunahme des Anteils der älteren Menschen aufgrund steigender Lebenserwartung und sinkender Geburtenraten. Dazu kommt das allgegenwärtige Problem des Fachkräftemangels. Für die Geschäftsführerin des Vereins Engineers shape our Future (IngCH), Andrea Leu, ist der Fall eindeutig. Der Verein IngCH ist von 26 Unternehmen getragen, welche sich für die Nachwuchsförderung und Weiterbildung von Ingenieuren engagieren. Es liegt nach Leu ein eindeutiger Nachwuchskräftemangel vor (Wirz, 2012). Der Schweizer Wirtschaftsdachverband Economiesuisse hat im Jahr 2011 zusammen mit dem Berufsverband Swiss Engineering eine Studie veröffentlicht, die einen Mangel von 14‘000 bis 15‘000 Ingenieuren feststellte. Es sind jedoch nicht alle Fachbereiche gleich betroffen. Zurzeit werden besonders Bau- und Elektroingenieure nachgefragt (Wirz, 2012).
1 Einleitung: Stellt die Herausforderungen des demographischen Wandels für Unternehmen dar und definiert das Ziel, das Employer Branding von XY für Studierende zu optimieren.
2 Theorie: Erläutert die Entwicklungsstufen des Personalmanagements, notwendige Branding-Konzepte und das S-O-R-Modell als Bezugsrahmen für die Präferenzbildung.
3 Vorstellung des Generalunternehmens XY: Gibt einen Überblick über die Unternehmensstruktur, Sparten und die aktuell eingesetzten Personalmarketinginstrumente.
4 Methodische Umsetzung der Fragestellung: Beschreibt das Forschungsdesign (Mixed-Method-Ansatz), das Online-Fragebogendesign und die Auswertungsmethoden der empirischen Untersuchung.
5 Ergebnissteil: Präsentiert die qualitativen und quantitativen Daten der Befragung, leitet Anforderungsprofile ab und entwickelt Implikationen für Praxis und Wissenschaft.
6 Fazit: Reflektiert die theoretischen Konstrukte und die Eignung der gewählten Methode zur Beantwortung der Forschungsfragen.
7 Kritische Würdigung: Hinterfragt kritisch die Validität der Daten, die methodischen Limitationen und die Herausforderungen der empirischen Studie.
8 Persönliche Reflexion: Der Verfasser reflektiert den persönlichen Erkenntnisgewinn während der Erstellung der Masterarbeit.
9 Ausblick: Schätzt die zukünftige Relevanz von Employer Branding ein und empfiehlt weitere Untersuchungen, um auf wandelnde Bedürfnisse reagieren zu können.
Employer Branding, Arbeitgebermarke, Präferenzbildung, Personalmarketing, Generation Y, Fachkräftemangel, S-O-R-Modell, Arbeitgeberwahl, Bauingenieure, Architekten, Studierende, Online-Befragung, Arbeitgeberattraktivität, Personalmanagement.
Die Arbeit untersucht, wie ein Generalunternehmen als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen werden kann, um gezielt qualifizierte Studierende der Architektur und des Bauingenieurwesens zu gewinnen.
Die zentralen Themen sind Employer Branding, die psychologischen Prozesse der Arbeitgeberwahl sowie die Analyse von Arbeitgeberanforderungen bei jungen Fachkräften.
Das Ziel ist die Identifikation der Präferenzfaktoren von Studierenden, um die Personalmarketinginstrumente von XY strategisch zu optimieren.
Es wurde ein "Mixed-Method-Ansatz" gewählt, der qualitative und quantitative Verfahren (Online-Fragebogen) kombiniert, um sowohl Motive als auch statistische Zusammenhänge zu erfassen.
Der Hauptteil umfasst die theoretische Herleitung der Präferenzbildung (S-O-R-Modell), die Vorstellung des Unternehmens XY, das methodische Vorgehen bei der Datenerhebung sowie die ausführliche Ergebnisdarstellung und Implikationen.
Wichtige Begriffe sind Employer Branding, Arbeitgebermarke, Generation Y, Fachkräftemangel, S-O-R-Modell und Arbeitgeberattraktivität.
Die Arbeit zeigt, dass beide Gruppen ein gutes Arbeitsklima priorisieren, Architekten jedoch stärker nach kreativer Selbstverwirklichung streben, während Bauingenieure den guten Ruf des Unternehmens und klare Karrierepfade betonen.
Der Autor empfiehlt XY, durch persönliche Kontakte (z.B. Hochschulmarketing, Diplomarbeiten, Wettbewerbe) das Image zu schärfen und die Kommunikation transparenter auf die Bedürfnisse der Zielgruppe auszurichten.
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