Bachelorarbeit, 2014
32 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1 Relevanz des Themas
1.2 Ableitung der Forschungsfrage
1.3 Gang der Untersuchung
2. Theoretische und konzeptionelle Grundlagen
2.1 Begriffsdefinitionen
2.2 Grundlagen des White Space Advertising
2.3 Grundlagen des Cause-related Marketing
3. Hypothesenbildung
4. Empirische Untersuchung
4.1 Beschreibung der Stichprobe
4.2 Studiendesign und Ablauf der Erhebung
4.3 Ergebnisse
5. Diskussion
5.1 Zusammenfassung und Diskussion der Ergebnisse
5.2 Implikationen für Forschung und Praxis
5.3 Limitationen
Diese Arbeit untersucht die Wirkung von White Space in Werbeanzeigen auf Konsumenten unter Berücksichtigung von Cause-related Marketing (CrM) als ergänzende Marketingstrategie. Ziel ist es, den Einfluss dieser Gestaltungselemente auf die Markenwahrnehmung und die Einstellung gegenüber dem Unternehmen sowie dem unterstützten Spendenzweck empirisch zu prüfen.
1.1 Relevanz des Themas
„Where the eye stops, the sale begins.“ (Pieters et al. 2010, S. 48). So lautet ein alter Grund satz der Werbebranche, welcher die Intention von Werbeanzeigen unterstreicht. Schafft es eine Werbeanzeige, die Aufmerksamkeit des Betrachters zu erlangen, stehen die Chancen des umworbenen Produktes gut, den Kaufentscheidungsprozess des Konsumenten positiv zu be einflussen. Vor allem aufgrund des zunehmenden Wettbewerbsdrucks stehen die Marketing abteilungen der Unternehmen vor der Aufgabe ihre Werbestrategien so zu wählen, dass ihre Werbeanzeige den Anschein der Überlegenheit des Produktes erweckt. Dadurch sollen letzt endlich Absatzchancen gefördert und Wettbewerbsvorteile generiert werden. Dabei steht eine Vielzahl an Strategien und gestalterischen Möglichkeiten zur Verfügung um den gewünschten Effekt zu erzielen.
In diesem Zusammenhang versucht das Konzept des White Space eine Möglichkeit anzubie ten, die Werbeanzeige des eigenen Unternehmens gegenüber den Wettbewerbern hervorzuhe ben. White Space wird als sichtbar große leere Fläche zwischen einzelnen Designelementen oder Objekten innerhalb der Begrenzung einer Werbeanzeige bezeichnet (vgl. Pracejus et al. 2006, S. 82). Die vorliegende Arbeit soll Aufschluss darüber geben, ob White Space in Wer beanzeigen ein geeignetes Mittel ist um die Aufmerksamkeit der Konsumenten zu erlangen und ob das werbende Unternehmen einen positiven Nutzen daraus ziehen kann.
1. Einleitung: Dieses Kapitel stellt die Relevanz des Themas White Space Advertising dar, leitet die Forschungsfragen ab und beschreibt den Aufbau der Untersuchung.
2. Theoretische und konzeptionelle Grundlagen: Hier werden die Kernkonzepte White Space und Cause-related Marketing definiert sowie der theoretische Hintergrund und Forschungsstand erläutert.
3. Hypothesenbildung: Basierend auf der Theorie werden die Hypothesen für die Untersuchung hergeleitet, die den Zusammenhang zwischen Werbegestaltung, Markenwahrnehmung und CrM adressieren.
4. Empirische Untersuchung: Dieses Kapitel beschreibt das Studiendesign, die Stichprobe und präsentiert die durchgeführte Online-Umfrage sowie deren statistische Ergebnisse.
5. Diskussion: Die Ergebnisse werden zusammengefasst und interpretiert, Implikationen für Praxis und Forschung aufgezeigt und die Limitationen der Studie dargelegt.
White Space Advertising, Cause-related Marketing, CrM, Print-Werbung, Markenwahrnehmung, Werbegestaltung, Konsumentenverhalten, CSR, Corporate Social Responsibility, Werbegröße,Burning Money, Empirische Untersuchung, Marketingstrategie, Markenführung, Werbeeffizienz
Die Arbeit untersucht die Wirkung von White Space, also leeren Flächen, in Werbeanzeigen auf Konsumenten und prüft, ob eine Kombination mit Cause-related Marketing (CrM) die Markenwahrnehmung positiv beeinflussen kann.
Die zentralen Themen sind die visuelle Gestaltung von Print-Werbeanzeigen, der Einsatz von White Space, ethisches Marketing durch Cause-related Marketing sowie die psychologische Wahrnehmung von Unternehmen durch Konsumenten.
Das primäre Ziel ist es, zu erforschen, ob White Space Advertising bei europäischen Konsumenten eine positive Wirkung auf die Einstellung zum Unternehmen und zur beworbenen Kampagne hat.
Es wurde eine quantitative empirische Online-Umfrage in einem 2x2 between-subjects Design durchgeführt, wobei die Daten mittels einer einfaktoriellen Varianzanalyse (ANOVA) ausgewertet wurden.
Der Hauptteil umfasst die theoretischen Grundlagen der beiden Kernkonzepte, die Herleitung der zu prüfenden Hypothesen, die Beschreibung des Studiendesigns und der Stichprobe sowie eine detaillierte Analyse der Ergebnisse.
Wichtige Schlüsselwörter sind White Space Advertising, Cause-related Marketing, Markenwahrnehmung, Werbeeffizienz, Konsumentenverhalten und Corporate Social Responsibility (CSR).
In der Studie wurde fiktiv für ein Haarshampoo der Marke „Novella“ geworben, um die Reaktion der Konsumenten auf verschiedene Layout-Varianten zu testen.
Ja, die Hypothese, dass White Space Advertising keine teureren Werbekosten bei gleichgroßer Werbefläche impliziert, wurde bestätigt, da die Teilnehmer Werbeanzeigen mit mehr White Space teilweise als kostengünstiger wahrnahmen.
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