Bachelorarbeit, 2007
78 Seiten, Note: B
1 Abstract
2 Einleitung
3 Ziele
4 Begriffsdefinitionen
5 Methode
6 Suchergebnisse
6.1 Tabelle 1
7 Ergebnisse der Literaturreview
7.1 Persönliche Faktoren
7.2 Behandlungsfaktoren
7.3 Umweltfaktoren
8 Diskussion
8.1 Implikationen für den Pflegebereich
8.2 Limitationen
9 Referenzen
10 Anhänge
Die vorliegende Bakkalaureatsarbeit verfolgt das primäre Ziel, durch eine systematische Literaturreview den aktuellen Wissensstand zu Einflussfaktoren auf die Lebensqualität von Menschen mit Schizophrenie zu identifizieren, um darauf aufbauend Möglichkeiten für eine pflegerische Förderung der Lebensqualität aufzuzeigen.
Geistige Ebene
Gedächtnisstörungen von Patienten mit Schizophrenie (Aksary, et. al, 2005; Schmidt, Staupendahl, & Vollmoeller, 2004) wirkten sich negativ auf deren QOL aus. Es wurde vor allem Erinnerungsschwäche (Hofer, et al., 2005), als Einflussfaktor auf eine schlechte QOL von Patienten mit Schizophrenie hervorgehoben.
Menschen, mit Schizophrenie, mit einer höheren Ausbildung, schätzten ihre Lebensqualität schlechter ein, als jene mit einem niedrigen Ausbildung (Caron, et al., 2005; De Souza & Freire Coutinho, 2006).
Das Beherrschen von verschiedenen Copingstrategien von Menschen mit Schizophrenie verbesserte deren Lebensqualität (Caron, et al., 2004; Ritsner, et al., 2003; Ritsner, Gibel, & Ratner, 2006).
Weiters wurde ein gestärktes Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen mit einer hohen QOL von Menschen mit Schizophrenie identifiziert (Ritsner, Gibel, & Ratner, 2006). Krankheitseinsicht wurde in einer Studie von Ritsner, et al. (2006), untersucht, und zeigte keine Auswirkungen auf die QOL von schizophreniekranken Menschen.
Studien, die den Zusammenhang zwischen Positiv- (psychotischen) und Negativsymptomen (z.B. depressiven Symptomen) von Menschen mit Schizophrenie und den Einfluss auf deren QOL untersuchten, stellten fest, dass schwächere Negativsymptome mit einer höheren QOL einhergingen (Hofer, et al., 2005).
1 Abstract: Die Kurzfassung erläutert die Relevanz der Lebensqualität bei Schizophrenie für die Pflege und fasst die methodische Vorgehensweise sowie die drei identifizierten Hauptfaktoren zusammen.
2 Einleitung: Dieses Kapitel verortet das Thema im pflegewissenschaftlichen Kontext und beleuchtet die Komplexität und Multidimensionalität des Konzepts Lebensqualität.
3 Ziele: Hier werden die drei Kernanliegen der Arbeit dargelegt, die insbesondere auf Informationsgewinnung und die Förderung pflegerischer Maßnahmen abzielen.
4 Begriffsdefinitionen: Es erfolgt eine wissenschaftliche Klärung der zentralen Begriffe Konzept, Lebensqualität, Schizophrenie und Pflege zur einheitlichen Basis für die Arbeit.
5 Methode: Dieses Kapitel beschreibt das Design der kritischen Literaturreview und die Kriterien für die Auswahl der 38 in die Analyse einbezogenen Studien.
6 Suchergebnisse: Der Prozess der Literaturrecherche über verschiedene Datenbanken wird dokumentiert und quantitativ zusammengefasst.
6.1 Tabelle 1: Diese tabellarische Übersicht stellt die ausgewählten Studien nach Autor, Land, Design, Fallzahl, Ergebnissen und Limitationen detailliert dar.
7 Ergebnisse der Literaturreview: Die inhaltlichen Ergebnisse werden synthetisiert und den drei Kategorien persönliche, behandlungsbezogene und Umweltfaktoren zugeordnet.
7.1 Persönliche Faktoren: Dieser Abschnitt differenziert die Auswirkungen individueller Eigenschaften auf die Lebensqualität, unterteilt in körperliche, geistige und emotionale Ebene.
7.2 Behandlungsfaktoren: Es wird untersucht, wie klinische Aspekte wie Pharmakotherapie, Behandlungssetting und Rehabilitationsprogramme die Lebensqualität beeinflussen.
7.3 Umweltfaktoren: Hier werden externe Einflussgrößen analysiert, wobei besonders der Wohnort, die berufliche Situation und das soziale Umfeld betrachtet werden.
8 Diskussion: Die Ergebnisse werden kritisch reflektiert und in den Kontext bestehender Forschung und Literatur eingeordnet.
8.1 Implikationen für den Bereich der Pflege: Dieser Teil leitet praktische Konsequenzen aus der Literaturanalyse für die psychiatrische Pflegepraxis ab.
8.2 Limitationen: Methodische Einschränkungen der eigenen Arbeit, wie zeitliche Begrenzung und Auswahlkriterien, werden transparent dargestellt.
9 Referenzen: Aufzählung aller im Text verwendeten wissenschaftlichen Quellen.
10 Anhänge: Protokolle der kritischen Besprechung der ausgewählten quantitativen Studien.
Schizophrenie, Lebensqualität, QOL, Pflege, Literaturreview, Behandlungsfaktoren, psychische Gesundheit, psychiatrische Pflege, Coping, soziale Integration, Symptomatik, Antipsychotika, Wohnumfeld, Patientenzentrierung, Gesundheitswissenschaften.
Die Arbeit untersucht den aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand darüber, welche Faktoren die Lebensqualität von Menschen mit der Diagnose Schizophrenie beeinflussen.
Die zentralen Felder sind die Auswirkungen von persönlichen Eigenschaften, Behandlungsmethoden und Umweltfaktoren auf das Wohlbefinden der Patienten.
Ziel ist es, Informationen aus der Literatur zu bündeln, um die Diskussion über Lebensqualität zu bereichern und Anhaltspunkte für die pflegerische Praxis zu liefern.
Es handelt sich um eine systematische, kritische Literaturreview von 38 wissenschaftlichen Studien, die zwischen 2001 und 2007 publiziert wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Studienergebnisse in einer Matrix (Tabelle 1) sowie die thematische Analyse und Diskussion der drei identifizierten Faktorenkategorien.
Die Arbeit fokussiert auf Schizophrenie, Lebensqualität (QOL) und Pflege im Kontext einer kritischen Literaturübersicht.
Die Studien zeigen überwiegend, dass Atypika tendenziell eine bessere Lebensqualität im Vergleich zu konventionellen Antipsychotika fördern, wobei auch Nebenwirkungen wie Gewichtszunahme oder Tremor die subjektive Bewertung negativ beeinflussen können.
Das soziale Umfeld, insbesondere die soziale Unterstützung und die Einbindung in die Gemeinschaft, wird als ein positiver Einflussfaktor auf die Lebensqualität identifiziert.
Der Autor stellt fest, dass in der Literatur vorwiegend quantitative Daten dominieren und betont, dass mehr qualitative Forschung erforderlich wäre, um das "erlebte Erleben" (lived experience) der Betroffenen besser zu verstehen.
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