Bachelorarbeit, 2015
64 Seiten, Note: 1,8
1. Einleitung
1.1. Personalmanagement unter dem Einfluss der Globalisierung
1.2. Problemstellung und Relevanz des Themas
1.3. Zielsetzung der Arbeit
1.4. Kernfragen und Hypothesen
1.5. Unternehmensbeispiele
2. Kontroverse zwischen globaler Einheitskultur und lokaler Anpassung
2.1. Globale Standardisierung
2.2. Lokale Anpassung in globalen Unternehmen
2.3. Das Gleichgewicht zwischen globaler Einheitskultur und lokaler Anpassung
3. Personalbeschaffung
3.1. Personalmarketing
3.2. Employer Brand
3.3. Employer Branding
3.3.1. Internes und externes Employer Branding
3.3.2. Die BMW-Group
3.4. Corporate Identity und Unternehmenskultur
3.5. Diversität und Diversitätsmanagement
4. Das Internet als Instrument der Personalbeschaffung
4.1. Unternehmenshomepage und Karrierewebseite
4.2. Social Media in der Personalbeschaffung
4.3. Social-Media-Kanäle
4.3.1. LinkedIn
4.3.2. Facebook
4.3.3. Google+
4.3.4. YouTube
4.3.5. Twitter
4.3.6. Karriere-Blog
5. ONE-Branding - eine Gesamtmarkenführung
5.1. Erfolgsfaktor Marke
5.2. Product Branding, Corporate Branding und Employer Branding
5.3. Die BMW- Group: „Skalpell statt Messer“
5.4. Google: Mitarbeiter als das beste Marken- Investment
6. Standardisierung der Personalbeschaffung für globale Unternehmen
7. Fazit/ Ausblick
Die Arbeit untersucht, wie globale Unternehmen ihre Employer-Branding-Strategie standardisieren und gleichzeitig lokal anpassen können, um im internationalen Wettbewerb als attraktive Arbeitgeber wahrgenommen zu werden. Dabei steht die Frage im Zentrum, welche Rolle Social Media und die Mitarbeiter als Markenbotschafter innerhalb einer ganzheitlichen "ONE-Branding"-Strategie spielen.
3.3.2. Die BMW-Group
Am Beispiel der BMW-Group soll eine gute Employer Branding Strategie näher analysiert werden, da dieses globale Unternehmen zum wiederholten Male verschiedene Preise als attraktivster Arbeitgeber (Randstad Award, Trendence und Universum) weltweit gewonnen hat. BMW (Bayrische Motoren Werke AG) wurde 1916 gegründet und ist die Muttergesellschaft der BMW-Group, einem global agierenden Automobil- und Motorradhersteller mit Sitz in München. Durch den deutschen Sitz der Zentrale bietet BMW sich als Beispiel für ein globales Unternehmen aus deutscher Sicht an. In der Studie des Randstad Awards, die den attraktivsten Arbeitgeber weltweit auswählt, wurden 2013 Personen zwischen 18 und 65 Jahren aus 23 Ländern befragt. Erfragt wurden neben den zweckmäßigen Faktoren einer Arbeitgebermarke erstmalig auch Persönlichkeitsmerkmale bzw. „weiche“ Faktoren. Weltweit stehen das Gehalt und die Sozialleistungen an erster Stelle. Des Weiteren wird ein attraktiver Arbeitgeber über die Faktoren langfristige berufliche Sicherheit sowie interessante Aufgaben definiert. Bei den Persönlichkeitsmerkmalen zählen ehrlich, sicher und zuverlässig zu den wichtigsten Faktoren weltweit. Auf der Unternehmenshomepage der BMW-Group ist unter dem Stichpunkt „Karriere“ das Leistungsspektrum aufgeführt, welches BMW als Arbeitgeber seinen Mitarbeitern bietet. An vorderster Stelle wird die Vergütung aufgeführt und erläutert, dass eine leistungsorientierte Vergütung, die über gesetzliche und tarifliche Leistungen hinausgeht, gezahlt wird. Damit bietet die BMW-Group den Faktor, der bei der Wahl zum attraktivsten Arbeitgeber am meisten gefordert wird, im übertariflichen Maße an.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den steigenden Wettbewerbsdruck durch Globalisierung und die wachsende Bedeutung qualifizierter Mitarbeiter, die durch Employer Branding und Personalmarketing gewonnen und gebunden werden sollen.
2. Kontroverse zwischen globaler Einheitskultur und lokaler Anpassung: Dieses Kapitel analysiert das Spannungsfeld zwischen der Notwendigkeit einer effizienten, globalen Standardisierung und dem Bedarf an landesspezifischen Anpassungen aufgrund kultureller und institutioneller Rahmenbedingungen.
3. Personalbeschaffung: Hier werden die Grundlagen des Personalmarketings, des Employer Brandings sowie die Bedeutung von Corporate Identity und Diversitätsmanagement als strategische Instrumente im Kampf um Talente erläutert.
4. Das Internet als Instrument der Personalbeschaffung: Dieses Kapitel untersucht die Rolle von Webseiten und Social-Media-Kanälen wie LinkedIn, Facebook, Twitter und Karriere-Blogs für ein transparentes und proaktives Recruiting.
5. ONE-Branding - eine Gesamtmarkenführung: Der ONE-Branding-Ansatz wird hier als ganzheitliche Strategie vorgestellt, die Produkt-, Corporate- und Employer-Branding vereint, um ein konsistentes Image zu vermitteln.
6. Standardisierung der Personalbeschaffung für globale Unternehmen: Das Kapitel bietet konkrete Empfehlungen, wie globale Unternehmen Instrumente standardisieren und gleichzeitig lokale Besonderheiten in ihre Social-Media- und Branding-Strategien integrieren können.
7. Fazit/ Ausblick: Zusammenfassend wird betont, dass ein langfristiger Wettbewerbsvorteil durch ein authentisches, gelebtes Arbeitgeberversprechen und eine durchdachte Gesamtmarkenstrategie erreicht wird.
Globalisierung, Personalbeschaffung, Personalmarketing, Employer Branding, ONE-Branding, Unternehmenskultur, Social Media, Diversity Management, Arbeitgebermarke, Mitarbeiterbindung, Recruiting, Globalisierung, Markenführung, Fachkräftemangel, Arbeitgeberattraktivität.
Die Arbeit behandelt die Standardisierung der Personalbeschaffung in globalen Unternehmen unter Berücksichtigung lokaler kultureller Anforderungen und den Einsatz von Employer-Branding-Strategien.
Die Schwerpunkte liegen auf der Markenführung (Employer Brand), der Verknüpfung von Personalmarketing mit sozialen Medien sowie der strategischen Steuerung von HR-Prozessen in internationalen Konzernen.
Ziel ist es, Handlungsempfehlungen zu erarbeiten, wie globale Unternehmen im Wettbewerb um die besten Talente bestehen können, indem sie Employer Branding und soziale Medien effektiv standardisieren und vernetzen.
Die Autorin nutzt eine fundierte Literaturanalyse sowie die Untersuchung von Best-Practice-Beispielen (insb. BMW, Google, Adidas, Samsung), um die theoretischen Konzepte in der Praxis zu veranschaulichen.
Der Hauptteil analysiert die Kontroverse zwischen globaler Einheitskultur und lokaler Anpassung, die Instrumente der Personalbeschaffung im Internetzeitalter und den ONE-Branding-Ansatz zur ganzheitlichen Markenführung.
Personalmanagement, Employer Branding, Globale Standardisierung, Social-Media-Recruiting, ONE-Branding und Diversitätsmanagement.
Die BMW-Group dient als Best-Practice-Beispiel für ein globales deutsches Unternehmen, das seine Arbeitgebermarke erfolgreich weltweit standardisiert und durch eine starke Unternehmenskultur und mediale Vernetzung differenziert.
Diversität ist ein zentraler Bestandteil der Unternehmenskultur; Studien belegen, dass diverse Unternehmen wirtschaftlich erfolgreicher sind, da sie besser auf Marktveränderungen reagieren und den Fachkräftemangel global adressieren können.
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