Bachelorarbeit, 2016
36 Seiten, Note: 1,7
Die vorliegende Arbeit untersucht die Unternehmenskrise der Deutschen Bahn in den Jahren 2014 und 2015, die durch den langwierigen Tarifkonflikt zwischen der DB und der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) ausgelöst wurde. Sie analysiert die Rolle des Krisenmanagements, die Ursachen des Streiks und die Auswirkungen auf die öffentliche Meinung, insbesondere auf Twitter.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in die Problemstellung, die den Kontext der Unternehmenskrise bei der Deutschen Bahn in den Jahren 2014 und 2015 beleuchtet. Anschließend werden die Rolle des Krisenmanagements und die Bedeutung der Mundpropaganda im Zusammenhang mit der Bewältigung von Unternehmenskrisen erläutert. Das Kapitel über die Ursachen des Bahnstreiks analysiert die Rolle und die Forderungen der Konfliktparteien, die Themen Tarifeinheit und Tarifpluralität sowie die Chronologie des Tarifkonflikts. Die Schlichtung, ihre Bedeutung, Formen und Abwicklung im Tarifkonflikt, sowie die Folgen des Streiks werden ebenfalls behandelt. Das Kapitel über die Reaktion der Öffentlichkeit auf Twitter analysiert die Entwicklung der Diskussion zum Tarifrunde 2014 und 2015 auf Twitter. Schließlich wird im Fazit die Arbeit zusammengefasst und die wichtigsten Ergebnisse dargestellt.
Deutsche Bahn, Unternehmenskrise, Tarifkonflikt, Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL), Mundpropaganda, Twitter, öffentliche Meinung, Krisenmanagement, Tarifeinheit, Tarifpluralität, Schlichtung.
Ursache war ein Tarifkonflikt zwischen der Deutschen Bahn und der GDL. Die GDL forderte nicht nur höhere Löhne, sondern auch die Zuständigkeit für andere Beschäftigungsgruppen (Tarifpluralität).
MWOM steht für Microblogging Word of Mouth. Die Arbeit analysiert, wie sich die Anzahl und der Inhalt von Tweets während des Streiks auf die öffentliche Wahrnehmung auswirkten.
Das damals geplante Gesetz verschärfte den Konflikt, da es darauf abzielte, dass nur noch ein Tarifvertrag pro Betrieb gilt, was die GDL in ihrer Machtposition bedroht sah.
Nach fast einem Jahr Arbeitskampf wurde der Konflikt durch ein Schlichtungsverfahren gelöst, das am 30. Juni zu einer Einigung führte.
Der lang anhaltende Streik verursachte massive Schäden für die Volkswirtschaft, die Umwelt und führte zu erheblichen Belastungen für die Bevölkerung.
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