Bachelorarbeit, 2016
36 Seiten, Note: 1,7
1. Einführung in der Problemstellung: Die Unternehmenskrise bei der Deutschen Bahn in den Jahren 2014 und 2015
1.2 Aufbau der Arbeit
2. Die Rolle des Krisenmanagements bei der Bewältigung von Unternehmenskrisen
3. Die Rolle und Arten der Mundpropaganda
4. Die Ursachen für den Bahnstreik in den Jahren 2014 und 2015
4.1 Zur Rolle sowie den Motiven und Forderungen der Konfliktparteien
4.2 Tarifeinheit und Tarifpluralität
4.3 Chronologie des Tarifkonflikts und der Verhandlungen
4.4 Die Schlichtung: Bedeutung, Formen und Abwicklung des Schlichtungsverfahrens in dem Tarifkonflikt
4.5 Die Lösung des Tarifkonflikts
4.6 Die Folgen des Bahnstreiks 2014/15
5. Die Reaktion der Öffentlichkeit auf Twitter
5.1 Die Entwicklung der Diskussion zum Tarifrunde 2014 auf Twitter
5.2 Die Entwicklung der Diskussion zum Tarifrunde 2015 auf Twitter
6. Fazit
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Unternehmenskrise bei der Deutschen Bahn durch den lang anhaltenden Bahnstreik 2014/2015 und der daraus resultierenden Microblogging-Mundpropaganda (MWOM) auf der Plattform Twitter. Ziel ist es, die Entwicklung der Krisenwahrnehmung in sozialen Medien im zeitlichen Verlauf des Streiks nachzuvollziehen.
3. Die Rolle und Arten der Mundpropaganda
Ein wichtiger Teil des Marketings ist das sogenannte WOM , was aus dem Englischen kommt und für Word of Mouth steht. In die deutsche Sprache ließe sich der Begriff mit Mund-zu-Mund-Propaganda oder kurz Mundpropaganda übersetzen. WOM spielt eine wichtige Rolle beim Informationsaustausch zwischen Individuen, deren Entscheidungsfindungen als auch Reaktionen in einer bestimmten Situation oder auf ein bestimmtes Produkt. Aufgrund der raschen technologischen Entwicklung in der heutigen Zeit gibt es unterschiedliche Arten dieser Mundpropaganda, die in Abbildung 1 gezeigt werden (vgl. Hennig-Thuran et al., 2014, S.375, f.).
Mit TWOM ist traditionelle Mund-zu-Mund-Propaganda gemeint. Dabei geht es um Informations- und Meinungsaustausch zwischen Individuen. TWOM ist also eine mündliche Kommunikation zwischen zwei Personen oder innerhalb einer kleinen Gruppe von Individuen (vgl. Arndt, 1967, S. 292). EWOM hingegen ist elektronische Mundpropaganda. EWOM existiert im Form von Posts in Internet-Foren, Webseiten oder Blogs (vgl.Hennig-Thuran et al., 2014, S.376, zit. n. Hennig-Thuran et al., 2004). Im Vergleich zu TWOM gibt es bei EWOM keine Feedbackmöglichkeit und die Individuen kommunizieren nicht persönlich miteinander. Als MWOM wird Microblogging-Mundpropaganda bezeichnet. MWOM ist eine schriftliche Kommunikation zwischen vielen Individuen und funktioniert mit Hilfe sogenannter Microblogging-Dienste (vgl. Hennig-Thuran et al., 2014, S.375).
1. Einführung in der Problemstellung: Die Unternehmenskrise bei der Deutschen Bahn in den Jahren 2014 und 2015: Dieses Kapitel skizziert die Problematik des Bahnstreiks als Unternehmenskrise und erläutert den strukturellen Aufbau der Untersuchung.
2. Die Rolle des Krisenmanagements bei der Bewältigung von Unternehmenskrisen: Hier werden theoretische Grundlagen des Krisenmanagements sowie die Bedeutung von proaktiven Strategien zur Schadensminimierung dargelegt.
3. Die Rolle und Arten der Mundpropaganda: Das Kapitel definiert verschiedene Formen der Mundpropaganda, insbesondere den Unterschied zwischen traditioneller Kommunikation und Microblogging (MWOM).
4. Die Ursachen für den Bahnstreik in den Jahren 2014 und 2015: Es werden die Hintergründe des Tarifkonflikts, die Positionen der Gewerkschaften GDL und EVG sowie die Auswirkungen des Tarifeinheitsgesetzes detailliert analysiert.
5. Die Reaktion der Öffentlichkeit auf Twitter: Dieses Kapitel liefert eine empirische Analyse der Tweet-Intensität während der verschiedenen Streikphasen in den Jahren 2014 und 2015.
6. Fazit: Die Ergebnisse werden zusammengefasst und die Bedeutung des Krisenmanagements im Kontext der digitalen Kommunikation unterstrichen.
Unternehmenskrise, Krisenmanagement, Bahnstreik, Deutsche Bahn, GDL, EVG, Tarifeinheit, Tarifpluralität, Mundpropaganda, WOM, MWOM, Twitter, Social Media, Arbeitskampf, Tarifkonflikt
Die Arbeit behandelt die Unternehmenskrise bei der Deutschen Bahn infolge der Bahnstreiks 2014/2015 und analysiert, wie diese Ereignisse in sozialen Netzwerken, speziell auf Twitter, diskutiert wurden.
Zentrale Themen sind Krisenmanagement, arbeitsrechtliche Auseinandersetzungen im Schienenverkehr sowie die Dynamik der digitalen Kommunikation durch Microblogging.
Das Ziel ist es, einen Zusammenhang zwischen der Intensität der Krisenphasen des Bahnstreiks und dem Volumen der Nutzeräußerungen auf Twitter herzustellen.
Die Autorin/der Autor führt eine Literaturanalyse durch und kombiniert diese mit einer quantitativen Analyse von Twitter-Daten, um die Verbreitung von Microblogging-Mundpropaganda zu visualisieren.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Erläuterungen zu Krisenmanagement und Mundpropaganda sowie die chronologische Aufarbeitung des Tarifkonflikts und der empirischen Twitter-Daten.
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Krisenmanagement, Bahnstreik, Tarifkonflikt, Microblogging-Mundpropaganda (MWOM) und Twitter-Analyse gekennzeichnet.
Das Tarifeinheitsgesetz war ein wesentlicher Streitpunkt, da es die Zuständigkeiten der konkurrierenden Gewerkschaften GDL und EVG einschränkte und somit die Verhandlungen zusätzlich verschärfte.
Die Analyse zeigt eine klare Korrelation: An Tagen mit Streikaktivitäten stieg das Volumen der Tweets sprunghaft an, was auf eine hohe mediale Resonanz und einen starken Diskussionsbedarf unter den Nutzern hinweist.
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